Eisenerzvorkommen auf dem Erzberg (l4e) veranlasst. Hier hat
man heim Bau der Fischbachbahn in unmittelbarer Fähe des
Bahnhofs einen alten Stollen aufgedeckt, dessen Ursprung mar,
in römische Zeit verlegte.An diese Erzgrube erinnert heute
noch der Flurname Grubenheck (i4e*) unterhalb des Bahnhofs.
Die Erzlager auf dem Erzberg waren sehr reichhaltig. Hoch
bis in das 19. Jahrhundert konnte das Neunkirchener Werk mit
Erz beliefert werden.
Ein weiterer Flurnamen, der in die ältere Zeit weist, ist
die Bezeichnung Striet(4b). Das Gelände steigt von der Maibrunnerswies
nach Fordosten an und erreicht erst auf dem
Steinhübel an der Fordwestgrenze des Bannes seinen Höhepunkt
Es ist also eine ausgedehnte Flur, die an einem mehr oder we
niger steil ansteigenden Hang liegt. Für die Erklärung dieses
Hamens gibt es zwei Möglichkeiten. Zunächst lassen die
Tatsachen, dass die Flur in unmittelbarer Fähe des Kobenwäld
chens liegt und auch an anderes Heckenland grenzt, und dass
das Gelände teilweise sumpfig ist (Strieterwies), die Annahme
zu,dass Striet von dem alten Wort strut-Wald, Sumpf
kommt. Der Umstand aber, dass auf dem Striet mehrere Gräber
mit Waffeninhalt gefunden wurden, macht es ebenso wahrschein
lieh, dass der Farne von dem mittelhochdeutschen strit-Streit
abzuleoten ist.Tatsächlich ist diese Erklärung auch den
Schiffweiler Bauern am geläufigsten.Die Gesamtflur Striet
zerfällt wieder in einzelne Teile, deren Famen teilweise auej
geschichtlichen Ursprungs sind. Von der Flur Strietergarten
(8b) erzählen sich die Schiffweiler Bauern,es habe früher
hier ein Landhaus mit Garten hier gestanden, das den Grafen
von Ottweiler gehörte.In der Schule wurde uns diese Flur als
Herrengärten bezeichnet.Eine amtliche Quelle dieses Hamens
ist nicht festzustellen.Es sei denn darauf hingewiesen, dass
es auch in Ottweiler eine Flur Herrengarten gibt.In früheren