Donnersberg genannt wird, da müssen Menschen wohnen. Also
reichen die ersten Spuren menschlicher Siedlung in unserer
Heimat in die vorchristliche und damit auch in die vorgeschichtliche
Zeit zurück.
Die nächsten Famen von Schiffweiler Fluren erzählen aus der
Römerzeit.
Die westliche Grenze des Schiffweiler Bannes wird von einer
alten Strasse gebildet, die heute Kreuzstrasse (lla) genannt
wird,weil sie sich mit einer andern Strasse kreuzt.
Die Tatsache, dass diese Strasse die Banngrenze bildet,lässt
auf ihr hohes Alter schliessen. Sie ist bereits als die alte
Römerstrasse nachgewiesen, die vom Strassburg nach Trier fühl
te.Die Strasse führte immer über die Höhe und die Römer hatten
zu ihrer Sicherung allenthalben an der Strasse kleinere
Befestigunsanlagen gebaut.Früher hat man auch auf dem Kastelberg
(lOe) Mauerreste aus römischer Zeit gefunden,die man
als Reste eines solchen Katells betrachtete.Diese Annahme
dürfte wohl irrig sein, da man von der Höhe des Kastelberges
die Römerstrasse nicht überblicken kann,Wahrscheinlicher ist,
dass das gefundene Mauerwerk von einem römischen Landhaus
herührte, zumal es an einem Südhang gefunden wurde,und die
Römer Südhänge für ihre Villen bevorzugten. Wie auf dem Kastelberg,
so fand man auch in der Mühlbach (l5d)und vor
allem in der Flur "auf der Ma.uer” (lg) Mauerreste aus römischer
Zeit. Die letzte Flur hat von den besonders reichen Fun
den auch ihren Famen erhalten. An die Herrschaft der Römer in
unserer Heimat erinnert auch der Flurnamen "in der EisenhumeS
(3c). Die Eisenhumes ist das enge Tälchen am Oberlauf des
Fahrbaches.Humes bedeutet Schlucht,enges Tal. Hier haben die
Bauern bei Wiesen^erbesserungsarbeiten sogenannte Heideschlacken
gefunden, die der sichere Beweis römischer Eisengewinnung
waren. Dazu wurden die Römer durch das reichhaltige