Full text : Literatur über das Industriegebiet an der Saar

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Steinkohlenbergbau.

conquis  entre  le  Rhin  et  la  Moselle.  —  Journal  des
mines  Nr.  13  (an  IV  1795—1796),  S.  31—39.
S.  36.  Kohlenpreise  der  Saarbr.  Gruben:  1  quintal  kostete
im  frimaire  an  III  (Nov.  Dez.  1793)  nur  10  sous,  dagegen  im
germinal  (März—April  1794)  15  sous.
C. Lefèbre,  Aperçu  général  clés  mines  de  houille  exploitées
en  France,  de  leurs  produits  et  des  moyens  de  circulation
de  ces  produits.  —  Ebenda  Vol.  12  (an  XI,  1802—1803),
Nr.  71  u.  72,  S.  325—458.
S.  390.  Kohlenpreise  zu  Hostenbach  und  Püttlingen  9  cent,
par  1  myriagramm.  S.  413—417.  Gruben  des  Saardepartements
4  Millionen  Myriagr.  jährliche  Förderung  bei  8  10  cent.  Verkaufspreis
  par  Myriagr.  S.  414—415.  Wettbewerb  der  Saarkohle
  mit  der  Ruhrkohle:  „Die  Gründe,  weshalb  am  linken  Rheinufer
  vorzugsweise  Kohlen  vom  rechten  Rheinufer  (Ruhr)  benutzt
werden  (und  nicht  solche  von  der  Saar  oder  von  Aachen),
bestehen:  1)  in  deren  billigerm  Preis  und  2)  in  einem  durch
die  Ruhrkohlen-Händler  eingeschleppten  Vorurteil,  als  ob  die
Saarkohle  schlecht,  unbequem  beim  Gebrauche  und  selbst
gefährlich  wäre.“  Vorschläge:  Anstellung  vergleichender  Versuche,
  Transport-Erleichterung  für  die  Saarkohle,  Herabsetzung
der  Grubenpreise  und  endlich  Einführung  eines  Eingangszolls
für  die  Kohle  des  rechten  Rheinufers.
(Viville),  Annuaire  du  département  de  la  Moselle.  (Siehe  1.)
1802—1803.
S.  163—164.  Die  Eisenhütten  zu  Hombourg  (a.  d.  Rossel)
haben  im  an  10  (1801—1802)  zuerst  Steinkohlen  angewandt,
die  Hütte  zu  Ottange  ist  im  an  11  (1802—1803)  nachgefolgt,
ln  Metz  hat  man  im  an  9  (1800—1801)  begonnen,  Steinkohlen
zu  brennen.
(Colchen),  Département  de  la  Moselle.  (Siehe  1.)  1803  1804.
S.  9.  Projekt  eines  Saar-Rhein-Kanals  über  Saverne,  um
die  elsäßischen  Hütten  mit  Steinkohle  zu  versorgen  und  den
Departements  Sarre  und  Moselle  bessern  Kohlenabsatz  zu
verschaffen.  S.  161.  Ein  Myriagramm  Steinkohle  kostete  1803
zu  Metz  25  cent,  während  der  Grubenpreis  zu  Saarbrücken
nur  8  cent.  betrug.  S.  168.  Die  Steinkohle  auf  den  Eisenhütten
des  Moseldepartements  nur  angewandt  beim  Hämmern  und
Spalten  (fendre)  des  Eisens.
F. A.  Eversmann,  Die  Eisen-  und  Stahl-Erzeugung.  (Siehe
13.)  1804.
S.  117.  Angabe  über  die  Verwendung  von  Saarkohle  auf
der  Rasselsteiner  Hütte  bei  Neuwied:  die  Kohlen  kosten  franko
Neuwied  20—45  Kreuzer  der  Zentner,  während  Ruhrkohle
60  Kreuzer  kostet.
J.  Peuchet  et  P.  G.  Chanlaire,  Description  de  la  France.
(Siehe  1.)  1808.
S.  13.  „Man  bedient  sich  der  Steinkohle  in  Saarbrücken
sogar  zum  Brodbacken,  was  weder  der  Güte  noch  der  weißen
Farbe  des  Brodes  schadet.“  Mittlerer  Kohlenpreis  8—10  cent.
            
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