Steinkohlenbergbau.
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Wasserturbinen- Anlage am Hafen zu Malstatt.—
Ebenda 53 (1905), B. 134—135.
Mellin, Der technische Betrieb. (Siehe oben A.) 1906.
S. 303—334. Kraftanlagen: Allgemeines, Druckluft-Anlagen,
elektrische Anlagen.
Abgabe von elektrischem Strom. — Bgmfrd. 1906,
Nr. 107; 1908, Nr. 7.
Auf einzelnen der staatlichen Gruben große elektrische
Zentralen errichtet mit umfassendem Kabelnetz, von welchem
aus dann Strom nicht nur an die andern staatlichen Grubenanlagen,
sondern auch an die Gemeinden geliefert werden soll.
Lorenz, Die Hochspannungsanlage der Gr. Camphausen.
— Ebenda 1907, Nr. 114—123.
„Verwaltung der bergfiskalischen Kraft- und
Wasserwerke“ als besondere Stelle bei der Kgl.
Bergwerks-Direktion Saarbrücken errichtet am 1. Okt.
1907. — Ebenda, Nr. 119.
Von der elektrischen Zentrale auf Gr. Heinitz zum
ersten Male elektrischer Strom nach St. Johann
geliefert 26. Nov. 1908. — Ebenda 1908, Nr. 137.
Elektro-Kompressor auf Gr. Camphausen (seit 1. Juli
1908). — Zeitschr. f. B. H. u. S. W. Band 57 (1909),
B. Vers. u. Verb. S. 85.
Ueber die zentrale Kraftversorgung im Saarrevier.
— Bgmfrd. 1909, Nr. 53. Saarbr. Bergm.
Kal. 1910, S. 29—33.
2 elektrische Kraftzentralen: eine auf Gr. Heinitz
(3000pferdige Gasmaschine, aus den Abgasen der staatlichen
Kokerei gespeist) und die zweite zu Louisenthal (3 Dampfturbinen
von 10 000 Pfd.-Kräften mit Kesselfeuerung durch unverkäufliche
Kohle und mit Condensationswassern aus der Saar).
Beide Zentralen arbeiten auf ein gemeinschaftliches Kabelnetz
mit 10000 Volt Spannung.
m) Unglücksfälle.
Unglücksfall auf Gr. Reden am 20. Okt. 1864 infolge
Wetterexplosion. — Saarbr. Ztg. 1864, Nr. 250,
253, 261 u. 1865, Nr. 2. Berggeist 1864, Nr. 86, 88, 89.
Glückauf 1865, Nr. 2.
23 Mann sofort getötet, 18 schwer verwundet, von letztem
nachträglich noch 11 an den Verletzungen gestorben.
Verunglückung des Bergwerks-Direktors Bauer auf
Gr. Kronprinz am 24. Nov. 1867. — Saarbr. Ztg. 1867,
Nr. 277. Berggeist 1867, Nr. 96 u. 97.
Außer dem Direktor Bauer noch 3 Beamte und 9 Bergleute
in brandigen Wettern zu Tode gekommen.