Steinkohlenbergbau.
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von l’Hôpital noch 2 in Spittel und 2 in Merlebach nach dem
Kind-Chaudron’schen Verfahren niedergebracht.
J. Levy, Le fonçage des puits par le procédé Kind-Chaudron.
— La Houille 1877, Nr. 10 u. 11.
ln dem wasserreichen Gebirge haben alle andern Verfahren
des Schachtabteufens (außer dem von Kind-Chaudron) bei
Falk, Merlebach, Stiringen nicht zum Ziele geführt. Kosten
dieser Schächte (z. B. Merlebach im Ganzen 4 Millionen Frs.)
im Vergleich zu den Schächten von l’Hôpital.
Wewetzer, Das Abteufen des Schachtes Julius der Bergw.
Akt. Ges. La Houve bei Kreuzwald in Lothringen. —
Glückauf 1906, Nr. 25. Ann. des mines de Belgique
XI (1906), p. 780.
Der erste Schacht (Marie) von La Houve hat nach dem
Verfahren von Kind-Chaudron das Kohlengebirge erreicht und
ist 1898 in Förderung getreten. Der nach dem nämlichen
Verfahren begonnene Schacht Julius mußte bei 105,9o m Tiefe
wegen Nichtgelingens des Abschlusses vorläufig aufgegeben
werden, wurde aber nach 4 Jahren wieder aufgenommen, und
ist dann der endgültige Wasserabschluß 1906 geglückt.
Fr. Jüngst, Die Gefrierschacht-Anlage der Gr. Kleinrosseln
bei Stiringen. — Glückauf 1907, Nr. 21.
Eine neue Haupt-Förderanlage (Simon-Schächte I und II)
an die Saarbrücken - Forbacher Eisenbahn angeschlossen.
Schacht 1 (für 4000 t Förderung) ist 1906—1907 nach dem
Gefrierverfahren 187 m bis ins Kohlengebirge niedergebracht
und mit eisernen Tübbings ausgebaut worden, dann Schacht 11
im Mai 1907 nach dem gleichen Verfahren in Angriff genommen.
—, Abdichtung eines Cüvelagebruches im Schachte VI
der Saar- und Mosel-Bergw.-Gesellschaft zu Carlingen.
— Ebenda 1908, Nr. 20.
Von den 6 Schächten dieser Gesellschaft sind 5 in der
Zeit von 1862 bis 1890 nach dem Verfahren Kind-Chaudron
abgeteuft, darunter Schacht VI im Jahre 1888. Indem letztem
(jetzt 500 m tief) entstand 1907 ein Ciivelagebruch (mit 7 cbm
Wasser in der Minute), welcher in kurzer Zeit durch Einbau
von schrägen Gußeisentübbings wieder gedichtet worden ist.
Hasebrinck, Die Sümpfung und Aufwältigung des
Schachtes IV der Saar- und Mosel-Bergw.-Gesellschaft
zu Carlingen. — Ebenda 1908, Nr. 51.
Der in Rede stehende Schacht IV (ehemalige Konzession
„Hochwald“) war Mitte 1855 begonnen worden, aber wegen
übermäßigen Wasserzuflusses aus dem Buntsandstein 1862 bei
175 m Tiefe zum Erliegen gekommen. 1875 wurde ein neuer
Schacht (V) nach Kind-Chaudron niedergebracht, und sind
1900 von ihm aus die Aufschlußarbeiten durchgeführt. 1900
teufte man einen sechsten Schacht (Hugo Stinnes) nach dem
Gefrierverfahren ab und begann gleichzeitig den ältern Schacht
IV zu sümpfen und durch Hintergießen der Cüvelage mit