SULB digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

1959 (0087)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

CC BY-NC-SA: Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1959 (0087)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0087
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-488918
Title:
1959
Volume count:
0087
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1959
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
210

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
193

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 1959 (0087)
  • Cover
  • Title page
  • Imprint
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Inserate
  • Contents
  • Cover

Full text

73 
Sache gar nichts. Die brennende Raumfrage mußte 
aber gelöst werden, denn es kam durch die Tätig 
keit des Konservatoramtes fortlaufend neues Mu 
seumsgut hinzu. Als Beispiel sei hier nur an das 
gallo-römische Gräberfeld von Pachten erinnert, 
das bisher die Ausstattungen von fast 500 Gräbern 
geliefert hat, die alle magaziniert werden mußten. 
In dieser Not griff der Landleskonservator zu 
Selbsthilfe. Er erhielt durch das verständnisvolle 
Entgegenkommen der evangelischen Kirchen 
gemeinde Alt-Saarbrücken für eine begrenzte 
Übergangszeit die im Rohbau wiederhergestellte 
Schloßkirche in Saarbrücken zur Aufbewahrung 
der Museumsbestände. Bevor es aber zu einer 
endgültigen Lösung der Raumfrage kam, mußte 
alles noch einmal transportiert werden, dieses Mal 
aus der Schloßkirche in Räume des Kreisstände 
hauses am Schloßplatz, die ebenfalls von der Kir- 
diengemeinde zur Verfügung gestellt wurden in 
der Voraussicht, daß das Museum bald ein eigenes 
Gebäude bekommen würde. Der Kirchengemeinde 
gebührt dafür der Dank des Saarlandes. Alles 
Sträuben jedoch gegen das mehrmalige Transpor 
tieren der Steindenkmäler und Kisten konnte nicht 
helfen; die Kirchengemeinde hatte den verständ 
lichen Wunsch, die Schloßkirche wieder frei zu 
bekommen, um sie nach langer Zeit endlich wie 
der für den Gottesdienst ednrichten zu können. 
Den Erfolg der allzuvielen Umzüge sieht man 
jetzt an den schweren Beschädigungen des Mu 
seumsgutes. Schließlich und endlich übergab die 
Regierung dem Staatlichen Konservatoramt und 
dem Museum für Ur- und Frühgeschichte das 
wiederauf gebaute Palais Fredtal, Ludwigsplatz 15. 
Der Einzug fand im März und April 1957 statt. 
Die Raumfrage war damit gelöst. 
Plan und Ziel 
Das Museum für Ur- und Frühgeschichte des 
Saarlandes ist die Sammelstelle für alle Funde 
und planmäßig ausgegrabenen Kulturgüter des 
Altertums aus dem Boden des Landes. Die Gegen 
stände werden vom Staatlichen Konservatoramt 
erfaßt, registriert, restauriert und in das Museum 
eingebracht. Jedes Fundstück ist eine geschicht 
liche Urkunde, es wird dementsprechend sorgfältig 
behandelt, publiziert und archivmäßig aufbewahrt. 
Da es sich häufig um einfache Tongefäßscherben 
und unscheinbare Fundstücke handelt, die nicht 
zur Ausstellung geeignet sind, aber dennoch wis 
senschaftlichen Wert besitzen, muß das Museum 
aus zwei Abteilungen bestehen: einer Schausamm 
lung und einer Studiensammlung. 
Die Schausammlung ist das der Öffentlichkeit 
zugängliche Museum. Die Darstellung des Stoffes 
soll daher so sinnvoll sein, daß jedem Museums 
besucher die Ur- und Frühgeschichte leicht faßlich 
wird. Die Schausammlung ist modern und mit 
Geschmack einzurichten und zwar im Erdgeschoß 
des Palais Freital die römische Abteilung, die am 
meisten Raum beansprucht. Für die Steindenk 
mäler sind die Eingangshalle und eine zweite 
Halle, die aus der ehemaligen östlichen Tordurch 
fahrt entstanden ist, verfügbar. Für die kleineren 
Gegenstände aus Keramik, Glas, Metall usw. sind 
die vier dazwischen liegenden Zimmer vorgesehen. 
In dieser Anordnung wird die römische Abteilung 
ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Im 1. Ober 
geschoß ergibt die glückliche Folge der Räume 
einen Rundgang durch die Abteilungen der Stein-, 
Bronze-, Eisen- imd Merowingerzeit. 
Die Studiensammlung befindet sich im Dach 
geschoß des Palais Freital. Sie dient ausschließlich 
wissenschaftlichen Zwecken und ist daher der 
Öffentlichkeit nicht zugänglich. (Im 2. Obergeschoß 
liegen die Verwaltungs- und Arbeitsräume des 
Staatlichen Konservatoramtes und der Kommission 
für saarländische Landesgeschichte und Volks 
forschung.) Dieser Plan der Museumseinrichtung 
sieht zwar sehr einfach aus, ist aber wegen des 
wissenschaftlichen Charakters der Sammlung außer 
ordentlich schwierig durchzuführen. 
Seit 1957 wurden eine Anzahl Steindenkmäler 
gereinigt, restauriert und provisorisch aufgestellt, 
ferner alles evakuierte Material in minutiöser 
Kleinarbeit unter Aufstellung einer Auspackliste 
aus den Kisten herausgeholt. Bevor man nun an 
die Einrichtung der Schausammlung gehen kann, 
muß das ganze Material geordnet, nach Fund 
plätzen zusammengestellt und vollständig neu 
katalogisiert werden. Erst dann kann man die 
Ausstellungsstücke aussondem und sie museums 
reif machen. Das heißt, sie müssen von neuem 
ihren Weg durch die Werkstatt des Konservator 
amtes nehmen, wo sie gereinigt, neu konserviert 
und die zerbrochenen Stücke wieder zusammen 
gesetzt und ergänzt werden. Nur auf diese Weise 
wird es möglich sein, ein Museum aufznstellen, 
das den Ansprüchen der Besucher genügt. Wir 
wollen keine bloße Ansammlung von Töpfen, 
Waffen und Schmucksachen in vollgestopften Vitri 
nen sehen, sondern ein Museum, das jedem in 
klarer und verständlicher Sprache die vieltausend 
jährige Geschichte unseres Bodens und der Men 
schen, die auf diesem Boden gelebt haben, erzählt. 
Das ist das Ziel.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

1959. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1959. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.

Diese Website benutzt Cookies, die für den technischen Betrieb der Website erforderlich sind.