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1955 (0083)

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CC BY-NC-SA: Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1955 (0083)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0083
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-479858
Title:
1955
Volume count:
0083
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1955
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
210

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
193

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 1955 (0083)
  • Cover
  • Title page
  • Imprint
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Inserate
  • Contents

Full text

109 
x 1/ 
Von 
Baurat Zens, 
Jorxieux 
Reis, die wichtigste tropische Getreideart, ist 
das Hauptnahrungsmittel von über ein Drittel 
der Bevölkerung der ganzen Welt. Der Reis 
ist der Reichtum Indochinas. Er zählt aber auch 
in Europa und wohl auch noch in anderen Län 
dern zu den beliebten Gerichten und braucht 
dabei noch nicht einmal unbedingt von einem 
saftigen Huhn begleitet zu sein. In Europa hat 
England den größten Reisverbrauch pro Kopf 
der Bevölkerung, an zweiter Stelle steht Deutrch- 
land. Außer in genießbarer Form, wissen die 
Frauen ihn noch besonders in Pulverform, und 
dazu noch parfümiert zu schätzen, um ihren 
Teint zu erfrischen. 
Man kennt wohl zwei Formen von Reis: den 
Bergreis,, der auf trockenem Boden gedeiht und 
nur wenig Regen verlangt; er ist aber zu 
wenig ertragreich. Im allgemeinen pflanzt man 
nur den Sumpfreis an, weil er bei genügender 
Bewässerung zwei Ernten ermöglicht. Entweder 
wird er auf sumpfigem Schlammboden ausge 
sät, oder man pflanzt etwa 20 cm hohe, vorher 
in Beeten gezogene Setzlinge an. Im letzteren 
Falle hat man die größere Gewißheit einer er 
tragreichen Ernte. Die Reispflanze gedeiht am 
besten mit den Füßen und dem Körper im 
Wasser und mit dem Kopf an der Sonne. Des 
wegen ist der Abbau im allgemeinen auf zu 
gleich feuchte und warme Gegenden beschränkt. 
Feuchtigkeit und Wärme findet man nun in 
Europa kaum oder nur in ungenügendem Maße 
klimatisch vereinigt, um große und vor allen 
Dingen rentable Reisanpflanzungen zu ermög 
lichen. Trotzdem findet man heute in den hei 
ßen Gegenden Europas bedeutende Reisfelder, 
so in Italien, Spanien und, seit etwa 10 Jahren, 
auch in Frankreich. Man braucht „nur“ die 
nicht vorhandene Feuchtigkeit künstlich durch 
Bewässerung zu erzeugen. Das ist sicherlich 
kein Kunststück, erscheint sogar furchtbar ein 
fach und ist es auch an und für sich. Das 
Schwierige dabei ist, die Unkosten des Ausbaues 
einer solchen Bewässerung in tragbaren Grenzen 
zu halten und damit die Rentabilität des Ab 
baues zu sichern. 
Frankreich hat die Camargue zu seinem Reis 
speicher gemacht. Die Camargue ist das Rhöne- 
delta, eine von den Rhönemündungsarmen ein 
geschlossene Insel von einer Oberfläche von 
72 000 ha, wovon 15 000 ha durch Strandsee und 
Teiche gebildet werden. Der größte, der Vac- 
cares, hat allein eine Oberfläche von 10 000 ha. 
Die Nordspitze der Camargue, von der Abzwei 
gung der beiden Rhönearme bei Arle?,, liegt 
nur 4 m über dem Meeresspiegel. 
Der Franzore kennt die Camargue vom Liede 
her „Es ist das Lied eines Hüters der Camar 
gue“ und dann weiß er, daß jede,? Jahr am 
Reisfelder der Camargue 
Im^Vordergrund eine Gruppe von 
Studierenden der Staatl.'Höheren 
Techn. Lehranstalt Saarbrücken
	        

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1955. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1955. Print.
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