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70.1942 (0070)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 70.1942 (0070)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0070
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-432551
Title:
70.1942
Volume count:
0070
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1942
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
263

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
182

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 70.1942 (0070)
  • Cover
  • Title page
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Contents
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate
  • Cover

Full text

GroßÖeutschUnÖe Entfcheifcungelumpf 
Das deutsche Schwert schrieb die Geschichte des Kriegsjahres 1940/41. 
Von Gerhard Wiedemeyer, Berlin 
Als am 22. Juni 1940 im Walde von Com¬ 
piègne der deutsch-französische Waffenstillstands¬ 
vertrag unterzeichnet und am 25. Juni in Kraft 
trat, war der Krieg in Frankreich zu Ende und der 
größte Sieg aller Zeiten erfochten. Die zweitgrößte 
Militärmacht der Welt hatte aufgehört zu be¬ 
stehen. Der Abschluß des siegreichen Feldzuges 
in Frankreich hatte nicht nur eine entscheidende 
militärische Bedeutung. Er ist vielmehr auch ein 
epochales Ereignis in der Geschichte Europas 
und bildet so den Höhepunkt im reichen Geschehen 
des Jahres 1940. Seit Richelieu und seit 
dem Abschluß des Westfälischen Friedens im 
Jahre 1648 war Frankreichs Politik ununter¬ 
brochen darauf abgestellt, das Deutsche Reich zu 
schwächen und zu zersplittern, um sich dadurch 
selbst die Vormachtstellung in Europa zu sichern. 
Viel deutsches Leid ist durch diese Politik Frank¬ 
reichs immer von neuem verursacht worden. Nach 
dreihundertjährigem Kampf um die deutsche 
Volks- und Rcichseinheit, die von den Besten 
unserer Nation stets mit heißem Herzen ersehnt 
worden ist, hat Adolf Hitler als erster diese Ein¬ 
heit verwirklicht und damit den Traum aller 
Deutschen zur Tatsache werden lassen. Nach der 
Vernichtung der französischen Militärmacht war 
dieses Werk des Führers auch nach außen hin 
für alle Zeiten gesichert; denn nun ist die geschicht¬ 
liche Epoche der antideutschen Hegemonie-Politik 
Frankreichs abgcschlosien und das Deutsche Reich 
und das deutsche Volk haben auf unserem Kon¬ 
tinent jenen Platz eingenommen, der ihnen kraft 
ihrer Stärke und kraft ihrer kulturellen und gei¬ 
stigen Leistungen im Dienste der gesamten 
Menschheit gebührt. Dies ist der tiefe und große 
Sinn der Ereignisse des Sommers 1940, die 
einen neuen Abschnitt in der Geschichte Europas 
einleiteten. 
Letzter Appell der Vernunft an England. 
Am 19. Juli gab der Führer vor dem Deut¬ 
schen Reichstag den stolzen Rechenschaftsbericht 
über den Feldzug in Frankreich. Hermann Göring 
wurde zum Rcichsmarschall ernannt, 12 der 
verdientesten Heerführer zu Gcneralfeldmar- 
schällen befördert. Im Rahmen dieser großen 
Reichstagsrcde richtete der Führer im Bewußt¬ 
sein seiner Verantwortung für die Geschicke und 
die Zukunft Europas einen letzten Appell der 
Vernunft an England. In London aber, wo am 
IO. Mai Chamberlain durch den Kriegsver¬ 
brecher Nr. 1 Winston Churchill ersetzt 
worden war, begegnete man diesem ernsten Ruf 
mit Hohngelächter. Churchill, der am 15. Juli 
noch erklärt hatte: „Wir ziehen vor, London in 
Asche zu sehen", ließ am 20. bereits dse englische 
Presie gegen das großzügige Angebot des Füh¬ 
rers schreiben. LordHalifax, damals bri¬ 
tischer Außenminister, lehnte am 23. Juli offiziell 
den Führerappcll mit höhnischen Erklärungen ab. 
Auch auf einem anderen Gebiet zeigte sich 
immer mehr, daß es keinen Zweck hat, mit Eng¬ 
land über Vernunft zu reden. Trotz aller ener¬ 
gischen deutschen Warnungen bombardierten 
britische Nachtflieger die friedliche deutsche Zivil¬ 
bevölkerung und zerstörten Wohnviertel deut¬ 
scher Städte. Als in den Spätsommertagcn 1940 
sich die englischen Nachtangriffe auf Wohnviertel 
in Berlin und anderen Städten häuften, mußte 
mit dem furchtbaren Strafgericht begonnen 
werden. In der Nacht zum 7. September er¬ 
schienen zum erstenmal Hunderte von deutschen 
Flugzeugen über London und anderen enalischen 
Städten und warfen mehr als eine Million 
Kilo Bomben auf kriegswichtige Anlagen ab. 
Eine neue und noch wirkungsvollere Form nah¬ 
men diese deutschen Vergcltungsangriffe Mitte 
November an. In der Nacht zum 15. November 
wurde Coventry, eines der großen Rü- 
stungszentren in den Midlands, durch den 
Großangriff von hunderten deutscher Flugzeuge 
heimgesucht. Auf Coventry folgten die anderen 
großen Industriestädte, Birmingham und 
Liverpol, Bristol, Davenkry und 
Sheffield sowie die großen Hafenstädte 
Southampton und Portsmouth. 
Totale Blockade und U-Boot-Krieg. 
Gleichzeitig mit diesen Angriffen zur Luft setzte 
auch eine verstärkte Tätigkeit unserer Kriegs¬ 
marine, besonders der U-Boote, ein. Die Wir¬ 
kung der am 18. August 1940 von Deutschland 
erklärten totalen Blockade Englands wurde 
immer größer, die Zahl der versenkten Schiffe 
wuchs von Woche zu Woche und dabei wurden 
die Angriffe immer weiter in den Ozean hinaus¬ 
getragen. Der Erfolg wurde immer stärker 
ii
	        

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