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67.1939 (0067)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 67.1939 (0067)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0067
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-414117
Title:
67.1939
Volume count:
0067
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1939
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
276

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
251

Chapter

Title:
Das Pilzbergwerk
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
5

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 67.1939 (0067)
  • Cover
  • Title page
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Der Wiederaufbau der Schachtanlage Heinitz
  • Drei Jahre Aufbau in Maybach
  • Über den Wiederaufbau der Grube Delsen
  • Bekämpfung der Explosionsgefahren im Bergbau
  • Das Knappschaftskrankenhaus Völklingen
  • Das Pilzbergwerk
  • Inserate

Full text

Das Pilzbergwerk 
Bergwerke, aus denen Kohle oder Erz ge¬ 
fördert werden, die finden wir überall. Ein 
Bergwerk aber, aus dem Pilze gefördert wer¬ 
den? Es klingt wie ein Märchen, doch lesen 
wir . . . 
Seit alters her stoßen wir im Saarland, in 
der Gegend zwischen Saarlautern und Merzig, 
auf zahlreiche Gipsgruben, in denen noch heute 
riesige Mengen dieses begehrten Baustoffes ge¬ 
wonnen werden. In Büren, einem kleinen 
Ort im lieblichen Niedtal, wurde vor einigen 
Jahren eines dieser großen Eipsbergwerke still¬ 
gelegt. In etwa 100jährigem Betrieb war der 
Berg ausgebeutet worden. Die hiesige Eips- 
mühle mußte ihre Rohstoffe von nun an aus 
Nachbarorten beziehen. Die Grubenarbeiter 
selbst waren brotlos geworden. Bis jetzt ein 
findiger Saarbrücker auf den glücklichen Ge¬ 
danken kam, in dem leeren Stollen des einstigen 
Gipsbergwerks eine — Champignonzucht an¬ 
zulegen. 
Neues Leben zog in den toten Berg ein. Un¬ 
geheure Schuttmassen lagerten im Innern. In 
harter, zäher Arbeit wurden sie hinausgeschafft. 
Die Stollen selbst waren im Lause der Zeit 
vielfach zerfallen, sie mußten ausgebessert oder 
neuerrichtet werden. Inzwischen wurde draußen 
Von Fritz Carl 
am Hang des Berges fleißig gebaut. Auf den zu 
einem festen Untergrund angehäuften Schutt¬ 
mengen wurden eine geräumige Dünger-Misch- 
halle und eine Konservenfabrik errichtet, außer¬ 
dem entstanden Büro- und Lagerräume. 
100 000 gm Fläche sind heute bereits mit 
Champignons bepflanzt oder zumindest für Kul¬ 
turen vorbereitet, und immer noch rollen die 
trümmerbeladenen Loren ins Freie, werden wei¬ 
tere Stollen instandgesetzt und dem Anbau er¬ 
schlossen. Um den Erfolg und die Wirtschaftlich¬ 
keit des Unternehmens von vornherein sicher¬ 
zustellen, wurden im Anfang zur Ausbildung 
der einheimischen Arbeiter Fachkräfte heran¬ 
gezogen. 
Das ehemalige Gipsbergwerk ist für die Pilz¬ 
zucht geradezu wie geschaffen. Die Vorbedingung 
stets gleichmäßiger Temperatur ist Sommer wie 
Winter erfüllt. Hunderte von Metern lange, 
etwa 15 Meter breite Hallen durchziehen die 
Grube. Der geebnete Boden wird, um Ungeziefer 
fernzuhalten, zuerst mit einer Kalkftaubfchicht 
bedeckt. Dann werden die Beete hergerichtet und 
zwar aus Pferdedünger, der vorher einer sehr 
sorgfältigen Bearbeitung unterzogen sein muß. 
Diese Vorbereitung besteht darin, daß der Dün¬ 
ger in einer Mischhalle mit frischem Stroh ver- 
l)os sind die deutschen Saar-Champignons! Eine kleine Kostprobe gefällig? 
Aufnahme: Fritz Carl, Berlin SW 61 
133
	        

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67.1939. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1939. Print.
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