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60.1932 (0060)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 60.1932 (0060)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0060
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-401258
Title:
60.1932
Volume count:
0060
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1932
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
204

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
186

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 60.1932 (0060)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Inseratenverzeichnis
  • Cover

Full text

138 
Der Zweifler. „Was, Sie behaupten, Ihre Gift¬ 
schlange dort soll sechs Meter lang sein? Das 
glaube ich nicht!" — „Bitte sehr, hier ist ein Meter¬ 
maß, messen Sie gefälligst nach!" 
* 
Vom Himmel gefallen. Lehrer: „Wie alt bist 
du?" — Der neue Schüler: „Ich weiß nicht, Herr 
Lehrer." — Lehrer: „Dann sage mir, wann du ge¬ 
boren bist." — Schüler: „Geboren bin ich überhaupt 
nicht, ich habe 'ne Stiefmutter." 
* 
Kölsche Kriitzcher. 
„Votier, ich hab heut auf d'r Promenad 'ne Mann 
in nem schwarze Anzug un nem Zylinder gesehn, un 
dabei war der barfuß un hatt Holzpantoffele an." 
„Zecke Jung, mach doch keine Witz!" 
„Doch, Vatter, dat war doch 'ne Kaminsfeger!" 
Tante Molchen kommt zu Besuch. 
„Eot, dat du do beß, d'r Papa weed sich freue!" 
wird sie vom kleinen Heinemann begrüßt. 
«Ißt das auch wahr?" fragt die Tante. 
„Ganz lecher", nickt der Junge, „d'r Vatter hat 
gester noch för de Mutter gesaht: „De Tant hät 
uns grad noch gefühlt'!" 
* 
Das kleine Karlchen stellt auf der Treppe den 
Verehrer seiner Schwester, als dieser sich anschickt, 
das Haus zu verlassen. 
„Ich han gesin, wie Sie mie Schwester bovven em 
Zemmer gebütz Han!" sagt er verschmitzt. 
„Hm", macht der Freier, „hier hast du eine Mark 
und dann hältst du hübsch deinen Mund!" 
„Danke schön", grinst der Junge, „äover he han 
Sie fünf Grosche Widder — Sie bruche nit mih zo 
bezahle, wie die andere Häre och!" 
* 
Besuch: „Na, wie gehts denn sonst?" 
„Och, wie em Paradies." 
„Dat freut mich für Euch!" 
„Io, meer han alle beids kein Pluute un dann 
ha'meer Angst, dat der Huusherr uns erusschmietz!" 
* 
Am Stammtisch zum klotzigen Nilpferd unter¬ 
halten sich die Gäste über allerlei Dinge aus der 
Weltgeschichte. Die Rede kommt auch auf Kolumbus. 
„Wat wor dat för ne Mann?" fragt der noch 
nicht wegen zu großer Intelligenz vorbestrafte 
Händler Dürftig. 
Da erhebt sich der Klohbachs Michel und sagt: 
„Wie, du weiß nit, wer d'r Kolumbus wor? 
Schamm dich jet — un dabei häß du selvs 'nen 
Eierlade!" 
Lustige Seite. 
A. : „Hast du schon gebärt, dat der Herr Schmitz 
im Krankenhaus liegt?" 
B. : „So. wat fehlt dem dann?" 
A. : „Seine Hungk hat ihn gestern gebisie." 
B. : „Nä, dat war doch immer eso nen treuen 
Hungk." 
A.: „Ija, dat kam eso, gestern abend da kam der 
Schmitz ganz nüchtern no Huus, un da hat ihn der 
Hungk nit erkannt, um da wor et schon passiert." 
„Ich han gehoot, du häß gester ding Schwigger- 
mutter begraave!" sagt Bätes zu seinem Freunde 
Neeres. 
„Dat stemmp!" nickt dieser. 
„Do häß do äover e Sauwedder gehatt, et hät 
gerähnt, wie en Bieß!" 
„Dat ben ich gewennt", meint Neeres, „bis setz 
eß mer noch jede Familiefeßlichkeit verrähnt!" 
* 
Ein Kapitel Sächsisch. 
Fragt der Fleischer Herrn Gunze: „Herr Gunze, 
Sie sinn wohl böse mid mir?" 
„Ich? Ack wo." 
„Na, es schien mir awr so." 
„Ach wo. Warum denn?" 
„Na, Sie gaufn doch gar nischd mehr bei mir." 
„Nein, ich bin gar nich böse." 
„Sie gaufn wohl wo andersch?" 
„Was soll ich denn wo andersch gaufn?" 
„Na, Ihre Wurschd und ihr Fleesch." 
„Ach wo. Ich gaufe nich wo anderschd." 
„Da schlachdn Sie wohl selwr?" 
„Nein, nein, warum soll ich denn selwr schlachdn?" 
„Na, wo griechn Sie denn da Ihr Fleesch her? 
Sie misin doch irgendwo Ihr Fleesch hergriechn!" 
„Nein, nein, ich brauche gee Fleesch." 
„Na, Sie Ham doch awr sonsd immer weljes 
gebraucht)." 
„Ja, ich bin awr doch undr die Wäjedarjer ge¬ 
gangen!" 
„Wasienich saachn! Warum denn?" 
„Na, das is doch gesund! Das is sehr gud für 
die Gesundheid is das, wemmr bloß Gras und 
Gräudr frißd!" 
„Hähähü, da muß 'ch awr mal lachn! Guggnse 
sich mal um in meinem Laden." 
„Ja. was isien da?" 
„Da hängd ä Hammel, und da hängd ä halwes 
Schwein, und da hängd ä halwer Ochse." 
„Ja, was isien dadrmid?" 
„Na, die Viechr waren ooch mal alle Wäjedarjer, 
die Ham ooch mal alle bloß Gras und Gräudr ge¬ 
fressen, und hier in meinem Ladn da gönnen Sie 
söhn, wohin das führd . . . ! " (Simplizissimus.)
	        

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60.1932. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1932. Print.
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