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56.1928 (0056)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 56.1928 (0056)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0056
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-387446
Title:
56.1928
Volume count:
0056
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1928
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
374

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
195

Chapter

Title:
Die Inspektion VI Heiligenwald zu Reden
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
13

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 56.1928 (0056)
  • Cover
  • Inserate I
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Die Belegschaft der Saargruben
  • Die Inspektion VI Heiligenwald zu Reden
  • Das Kraftwerk Fenne
  • Aus der Geschichte der Gemeindeberechtigungskohle
  • Friedrich Zolnhofer der Maler des Saarbergmanns
  • Aus der Fürstenzeit
  • Statistik über den Saarbergbau
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate II
  • Cover

Full text

27 
Jfcflir die Bewetterung errichtete man 
MDetterschächte mit immer stärker werdenden Ven- 
UUätoren. 
M Im folgenden geben wir kurz einige Daten: 
! 1872: Abteufen des Jtzenplitzschachts; 
1878: der 2280 m lange Bodeschwingstollen 
. juirb nach 4Ojähriger Bauzeit vollendet; 
1880: Merschweiler wird geschloffen; 
1863: Schacht III zu Jtzenplitz wird abgeteuft: 
1887: Schacht IV zu Reden wird abgeteuft; 
' 1889: Der Landwehrschacht wird abgeteuft; 
1893: Die Druckluft wird eingeführt. 
Dazwischen kamen einige Verkaufskrisen mit 
ihren harten Folgen: so wurden 1868 600 Ar¬ 
beiter entlassen; vorübergehend nach dem Kriege 
besserte sich die Lage, doch 1878 mußten wiederum 
650 Arbeiter gehen. 1889 gab es dann 2 Streiks 
von kurzer Dauer. Die Arbeitszeit wurde auf IO, 
später auf 9 Stunden begrenzt, Ein- und Ausfahrt 
eingeschlossen. Die Verlesung erfolgte nun am 
Schluß der Schicht, um ein vorheriges Sich- 
drücken der Bergleute zu verhindern. 
Mai 1890, erste Wahl von Vertrauensmännern. 
Die Kohlenpreise stiegen, die Löhne stiegen auch 
von 3,50 auf 4,66 Mk., erhielten aber dann einen 
schweren Rückschlag; das Gedinge wurde 2mal 
um 10% gekürzt, was einen 14tägigen Streik im 
Januar 1893 verursachte, und der Lohn fiel auf 
3,60 Mk. (1894). Wegen des Streiks wurden 783 
Bergleute entlassen oder verlegt. 
VN. Die Grube Reden-^elt. 
Die Grube Reden-Fett, heute die bedeu¬ 
tendste im Saargebiet, ist noch sehr jung. Zum 
ersten Mal spricht man 1898 von ihr. 
Der Schacht III wurde zum Förderschacht 
bestimmt und der Wetterrückführschacht 
zu Bildstock beschlossen. Beide wurden durch 
eine Richtstrecke verbunden und das schönste Flöz, 
das T h i e l e f l ö z, in Angriff 
genommen. Diese großen Ar¬ 
beiten waren in 4 Jahren fertig. 
1898 hatte der Schacht I schon 
die 3. Sohle erreicht. 1901 er¬ 
reichte der Schacht I bereits die 
5. Sohle (5OO in), während der 
andere von der 2. zur 3. Sohle 
getrieben wurde. Ein> Sicher¬ 
heitspfeiler blieb zunächst auf 
der 3. Sohle noch stehen, um 
die Erweiterung des Schachtes 
auf 5,20 m von der 1 Sohle 
bis zu Tage zu gestatten. 1902 
wurden die gegenwärtige 1200 
P. 8. starke Maschine und des¬ 
gleichen das 29 m hohe Förder¬ 
gerüst aufgestellt. 
Währenddessen wurde der 
Bildstockschacht abgeteuft 
begonnen 7. März 1899), während Heinitz von 
der 4. Sohle aus auswärts entgegenarbeitete. 1901 
war die Arbeit volleàt; in 422 m Tiefe wurde 
das Thieleflöz errichtet, und eine Wetterrückführ- 
strecke dort vorgetrieben. 
Reden-Fett war damit geschaffen und noch 
im August begann die Förderung aus dem Thiele¬ 
flöz. 45.000 t wurden noch gefördert; im folgen¬ 
den Jahr 137.000, 1905 fast 300.000 t. 
Die Richtstrecke wurde gegen Westen verlän¬ 
gert und die Flöze Börstel, Waldemar und 
Wränget durch Querschläge in Angriff genommen. 
Auf Juli 1906 begann das Abteufen des 
Schachts II (Emsenbrunnen). 
1909 erreichte der Schacht III die 6 Sohl e. 
1911 wurde der Westsch a cht (Schacht Mar- 
sant) begonnen, der zum Wetterfchacht bestimmt 
wurde und 1913 die 5. Sohle erreichte. 
1914 begann dann das Abteufen eines der 
schönsten Schächte des Saargebiets, des Doppel¬ 
schachts V—VI zu Reden-Fett, 6,20 m breit, 
6,00 m tief. Die Arbeit wurde noch im Kriege be¬ 
endet, desgleichen die Aufstellung von 2 Förder¬ 
maschinen von je 1200 ?. 8., von einem 40 m 
hohen Fördergerüst, Einrichtung einer Sortier¬ 
anlage, einer Wäsche und einer Hochdruckfeuerung. 
, Vili. Die Schlagwetter. 
Dieser Abschnitt ist hauptsächlich geschrieben für 
den jungen Lehrhauer, der, wenn er eines Tages 
den Ingenieur mit seiner Lampe eine Falte des 
Hangenden ableuchten sieht, wenn er weiter sieht, 
wie der Wettersteiger kleine Fläschchen mit Was¬ 
ser leert und sie dann aufs sorgfältigste 'wieder 
verkorkt, zu sàem Kameraden sagt: „Die sind 
ja verrückt; die sehen überall Gespenster!" 
Aber diese Gespenster existieren hn der 
Tat, und sie sind recht boshafte Geister. 
Schlagwettern begegnete man zum ersten Mal
	        

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56.1928. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1928. Print.
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