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55.1927 (0055)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 55.1927 (0055)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0055
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-393235
Title:
55.1927
Volume count:
0055
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1927
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
391

Chapter

Title:
Kalendarium
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
4

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 55.1927 (0055)
  • Cover
  • Inserate I
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate II
  • Cover

Full text

5 
m 
s*®*®1®*®* 
iB27 
April 
1 F. 
2 S. 
Hugo 
Franz v. Paula 9 
3 S. 
4 M. 
5 D. 
6 M. 
7 D. 
8 F. 
9 S. 
5. Indien. Richard 
Jsidorus 
Btnc. Ferrer 
Cölestin 
Hermann 
Albert 
Maria Kleophä A 
10 S 
11 M. 
12 D. 
13 M. 
14 D. 
15 F. 
16 S. 
b.Fakmarum.Ezechicl 
Leo d. Gr. 
Julius 
Hermenegild 
Gründonnerstag 
Karfreitag 
Drogo 
17 K. 
18 M. 
19 D. 
20 M. 
21 D. 
22 F. 
23 S. 
Kstersonntag © 
Hftermontag 
Werner 
Victor 
Anselm 
Soter u. Cajus 
Georg 
24 £. 
25 M. 
26 D. 
27 M. 
28 D. 
29 F. 
36 S. 
1. Huas. Adalbert $ 
Markus; Evgl. 
Kletus 
AnastastuL 
Vitalis 
Petrus Märt. 
Katharina v. Siena 
Mai 
1 * 
2 M. 
3 D. 
4 M, 
5 D. 
6 F. 
7 S. 
S. Mif. Pom. S 
Athanasius 
Kreuz-Erfindung 
Montca 
Pius V. 
Joh. v. d. Pforte 
StantSlaus 
8 S. 
9 M. 
10 D. 
n M. 
12 D. 
13 F. 
14 S. 
8. Iuö.Schutzs. H.J. ) 
Gregor 
Antonius 
Mamertus 
Pankratius 
Servatius 
Bonifatius 
15 S 
16 M. 
17 D. 
18 M. 
19 D. 
20 F. 
21 S. 
4. Haut. Sophia 
Joh. v. N. © 
IlbalduS 
Venantius 
Petr. Cölestin 
Bernhardt» 
Felix 
22 S. 
23 M. 
24 D. 
25 M. 
26 D. 
27 F. 
28 S. 
ö.Aogate. Julia 
DefideriuS 
Johanna 
Urban 
Kimmekf. Hhr. 
Beda 
Wilhelm 
29 H. 
30 M. 
31 D. 
8. H-raudi. Maximus 
Felix 9> 
Petronella 
Juni 
l M. 
Juventtus 
2 D. 
Marsilius 
3 F. 
Erasmus 
4 S. 
Quirinus 
5 S. 
Fstngflsonntag 
6 M. 
Pfingstmontag 
7 D. 
Rovert ) 
8 M. 
MedarduS 
9 D. 
Felician und Primus 
10 F. 
Margareta 
11 S. 
Barnabas 
12 S. 
Trinitatis Dasitidcs 
13 M. 
Anton v. Padua 
14 D. 
Basilius 
15 M. 
Vituö © 
16 D. 
Aronkeichnam 
17 F. 
Adolf 
18 S. 
Mark. n. Marcell. 
19 S. 
2. tt. Ff. Gervasius 
20 Ai. 
Silverius 
21 D. 
Aloysius 
22 M. 
Paulinus <£ 
23 D. 
Eüeltrud 
24 F. 
Joh.d.T.Herz-Jes.-F. 
25 S. 
Prosper 
26 S. 
3.n.Ff. Joh. u. Paul 
27 M. 
Ladislaus 
28 D. 
Leo 11., Papst 
29 M. 
Feier und Fant 9 
30 D. 
Pauli Gedächtnis 
Bauernregeln im April. 
April windig und trocken, macht alles 
Wachstum stocken. — Bringt der April 
viel Regen, so deutet dies auf Segen, — 
So lange die Frosche guaken vor Markus- 
tag (25.), so lange schweigen sie danach. — 
Bringt der April noch Schnee uitd Frost, 
gibt's wenig Heu und sauren Most. — 
Wenn der April Spektakel macht, gibt's 
Heu und Korn in voller Pracht. — Auf 
Tiburti (14.) sollen alle Felder grünen. 
Arbcitskalender für April. 
Auf die abgegrabenen Beete werden, 
nachdem sie leicht gedüngt und gründlich 
durchgegraben sind, Gemüsesamen gesät. 
Überwinterte Pflanzen werden ins Freie 
an Ort und Stelle ausgepflanzt. — Topf¬ 
und Kübelpflanzen nach und nach ins Freie 
dringen; erstere von Zeit zu Zeit mit 
Dünger begießen. — Veredelung der Kirsch- 
und Pflaumenbäume beenden, mit der des 
Kernobstes beginnen. — Saatbeftellung. 
Saalkartoffeln auslesen und legen, auch 
Runkelkerne. Chilisalpeter als Kopfdünger 
auf Wintergetreide streuen. — Bei Beginn 
des Grünsutters achtsam sein; anfängtiche 
Beigabe von Rauhfulter. — Klee- und 
Luzernselder eggen, Rieseliviesen wässern. 
Gemüse- und Suppenkräuter auspflanzen, 
Spargelbeete in Ordnung halten. Obst- 
bäume und Beerensträucher pflegen. Beim 
Federvieh die Brüter überwachen. — 
Menen-Kakender. Die Stöcke werden ge- 
tüttert, am besten abends. Reinigung von 
Maden. 
Bauernregeln im Mai. 
Eh nicht Pankraz (12.) und Servaz (13.) 
vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai. — 
Regen im Mai gibt Brot und Heu. — Des 
Maies Mitte hat für den Winter noch eine 
Hütte. — Wenn St. Urban (25.) lacht, so 
tun die Trauben weinen; weint St. Urban, 
so gibt's der Trauben nur ganz kleine. — 
Scheint auf Himmelfahrt die Sonne, bringt 
der Herbst uns große Wonne. — Ein son¬ 
niger Mai, singt der Bauer juchhei. 
Bauernregeln im Juni. 
Arbcitskalender für Mai. 
Gurken, Kürbisse und Buschbohnen wer¬ 
den gelegt. Milte Mai müssen Pflanz- 
zwiebeln, Porree und Sellerie gepflanzt 
sein, Ende Mai ferner frühe Kohlarten, 
Salate, Cichorien usw. Morgens und abends 
muß gegossen werden; von Erdbeeraus- 
läusern werden neue Pflanzungen gemacht. 
Bet Dürre müssen in Blüte stehende Bäume 
begossen werden. — Man okuliert auf das 
treibende Auge und entfernt die wilden 
Schößlinge. — Bei Streumangel Wald- 
streu und Torferde besorgen. Gruben für 
Salrerfutter reinigen und kalken Saat- 
besiellung beendigen, Rüben verziehen 
bezw. verpflanzen. Hederich vertilgen, Flachs 
säten, Disteln stechen. Klee mähen. Zweite 
Gabe Chilisalpeter düngen. — Den 
Schweinen Grünfutter geben. Junges Ge¬ 
flügel gut füttern, stets' für Wasser sorgen. 
— Aienen-Kakendcr. Man errichtet neue 
Wohnungen für zu erwartende Schwärme. 
Bor Johanni bitt' um Regen, nachher 
kommt er ungelegen. — Im Juni tut der 
Nordwind gut dem Korn und auch dem 
Rebenblut. — Wenn kalt und naß der 
Juni war, verdirbt er meist das ganze 
Jahr; ist der Juni warm und nah, gibt'? 
viel Korn und noch mehr Gras. — Juni 
trocken tnehr als naß, füllt mit gutem 
Wein das Faß. — St. Johann (24.), Paul 
(29.) und Ulrich (4. Juli) sind Wetterherren. 
Arbcitskalender für Juni. 
Der Wintersalat wird verpflanzt, die 
Gewürzkräuter (Majoran usw.) werden ge¬ 
schnitten und im Schatten getrocknet. Die 
letzten Bohnen legen. — Wasserretser weg¬ 
schneiden. — An Zwergobstbäumen die 
spät ausgetriebenen Nebenzweige ent- 
spitzen. — Heuernte, Kleeseide vertilgen. 
Wo Umsturz, da schon zwischen Rettern 
pflügen. Komposthaufen umstechen und 
jauchen. Gemüse hacken. Erdbeerbeele 
pflege», obranken. Grünsutter nur frisch 
füttern, Futterkrippe rein halten, Stalle 
lüften. — Aienen-Kakender Man nütze 
den reichsten Honigmonat fleißig aus. Hat 
ein Schwarm den Stock bezogen, so ist er, 
entfernt von dem Muttersiock, dem Stande 
einzureihen. Die Wohnungen sind reichlich 
zu vergrößern oder auch durch Entnahme 
von Honig zu entleeren. 
SA'^'VV^A<\»\^»Vs*/V'V^A/VVVVVVV^AA«\*WVV^Al-VVV^/SAAAAAA^*'^■^'\^/VVVV^^^
	        

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