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53.1925 (0053)

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Copyright

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Bibliographic data

fullscreen: 53.1925 (0053)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0053
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-526420
Title:
53.1925
Volume count:
0053
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1925
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
360

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
200

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 53.1925 (0053)
  • Cover
  • Inserate I
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate II
  • Cover

Full text

35 
Im 14. Jahrhundert teilt sich der Kreis in 3 Flügel 
nach Art des Kleeblattes (Beispiele: Reims, Le 
Mans); das ist die frühgotische — strahlende — 
Periode (période rayonnante). Seit Beginn des 
15. Jahrhunderts entsteht der sogenannte „Flam¬ 
boyant", d. h. der flammende, blitzende Stil, bei dem 
die Fenster mit einer Unmenge geschmeidiger und zu¬ 
sammenhängender Stabformen geschmückt waren, die 
Hakenverzierungen hatten (Beispiele: Evreux, Rouen). 
Es gibt natürlich auch andere architektonische Kenn¬ 
zeichen, durch die man die verschiedenen Bauperioden 
von einander unterscheiden kann. Z. B. wurden die 
dicken Säulen, die das Langhaus von Notre Dame 
zu Paris tragen, vom 14. Jahrhundert ab zu Säulen¬ 
bündeln (Beispiel: Inneres der Kathedrale zu 
Bourges); die Säulenkapitäle, die anfänglich weit 
ausladend waren, verlieren nach und nach ihre Beto¬ 
nung und verschwinden schließlich in der spätgotischen 
Periode gleichzeitig mit den Fußstücken der Säulen. 
Die bedeutenden gotischen Kathedralen Frankreichs 
sind zu zahlreich, um sie alle hier im Bilde vorzu¬ 
führen. Jede von ihnen besitzt irgend einen konstruk¬ 
tiven Teil, der sie 
berechtigt, auf den 
Vorrang Anspruch 
zu machen. Von den 
schönsten Kirchen 
dieser Art wollen 
wir nur die folgen¬ 
den anführen: Albi, 
Amiens, Angers, 
Autun, Bayeux, 
Beauvais, Beziers, 
Bordeaux, Bourges, 
Brou, Carcassonne, 
Chartres, Clermont, 
Coutances, Dijon, 
Evreux, Fécamp, 
Laon, Limoges, Le 
Mans, Lisieux, 
Lyon, Meaux, Metz, 
Montpellier, Man¬ 
tes, Narbonne, Ne- 
vers, Noyon, Or¬ 
léans, Paris, 
Quimper, Reims, 
Rodez, Rouen, St. 
Bertrand de Co- 
minges, St. Pol de 
Leon, Sées, Senlis, 
Sens, Soissons, 
Straßburg, Tours, 
Troyes. 
Vorstehende Auf¬ 
zählung ist übrigens 
unvollständig; eS 
wäre nicht gerecht, 
die Kathedralen von 
Aix, Auxerre, Avi¬ 
gnon, Bayonne, 
Belley, Cahors, 
Chalons, Dol, La¬ 
val, Mende, More- 
poix, Moulins, Poi¬ 
tiers, St. Brieux, 
Toul und zahlreiche 
manchmal recht bedeutende gotische Kirchen gewisser 
Städte wie Paris, Rouen, etc., die solche neben ihrer 
Kathedrale besitzen, auszulassen. Leider können wir 
hier nur eine ganz beschränkte Anzahl von Bildern 
unseren Lesern vor Augen führen. 
Es kommt nicht oft vor, daß die Vollendung dieser 
Kirchen fast bis in unsere jüngste Zeit hineinreicht, 
wie dies bei dem Dom zu Köln der Fall ist. In 
Frankreich kenne ich nur einen einzigen derartigen 
Fall, und zwar bei der Kathedrale zu Orléans, die 
erst gegen 1780 nach einem gotischen Plane vollendet 
wurde. Die am Ende des 15. Jahrhunderts noch nicht 
fertiggestellten Kirchen zeigen in den später errichteten 
Teilen, je nach der zeitgemäßen Kunstrichtung, Kon- 
struktionsteile nach dem Renaissance-, dem Jefuiten- 
(ausgearteter Barockstil) oder dem Rokokostil (Cha¬ 
lons z. B.). 
Sämtliche oben aufgeführten Kathedralen stammen 
zweifellos aus der gotischen Epoche, aber eine große 
Zahl unter ihnen weist ètilwidriukeiten auf, die von 
der stufenweisen Herstellung der Bauteile in der Zeit 
zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert herrühren; 
oder ein Teil der 
Kirche wurde durch 
eine Feuersbrunst 
zerstört und die 
Wiederherstellung 
in einer vorgerück¬ 
teren gotischen Pe¬ 
riode vorgenommen. 
Einzelne Kathedra¬ 
len, wie die von 
Straßburg und St. 
Bertrand z. B., die 
zur Zeit des roma¬ 
nischen Stiles ange¬ 
fangen wurden, 
zeigen ein Gemisch 
beider Stile. 
Anderseits gibt es 
einige Kathedralen, 
die nach einem ein¬ 
heitlichen Plane 
und unter derselben 
Bauleitung entwor¬ 
fen, begonnen und 
auch vollendet wor¬ 
Kathedrale zu Reims. 
Ansicht der Fassade vor ihrer Zerstörung im Weltkriege. 
den sind. Lie schön¬ 
sten unter diesen 
sind die Kathedralen 
zu Beauvais, Char¬ 
tres, Paris, 
Amiens, Reims und 
Albi. Die Kathe¬ 
drale zu Beauvais 
würde unstreitig der 
Glanzpunkt der 
kirchlichen Architek¬ 
tur sein, wenn sie 
nicht im Jahre 1573 
eingestürzt wäre. 
So existiert heute 
nur noch das Chor, 
das in seinen Di¬ 
mensionen von 
72,5 m Länge und 
3*
	        

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53.1925. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1925. Print.
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