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53.1925 (0053)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 53.1925 (0053)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0053
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-526420
Title:
53.1925
Volume count:
0053
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1925
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
360

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
200

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 53.1925 (0053)
  • Cover
  • Inserate I
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate II
  • Cover

Full text

— 95 
beginnt der Stern nach und nach kälter zu werden, 
bis zum Erlöschen. In der Periode der Erhitzung zer¬ 
legen sich die schwereren Atome in leichtere, bis daß 
die fortschreitende Abkühlung sie wieder herstellt. 
Wahrscheinlich sind also in den heißesten Sternen, die 
in der Hauptsache Wasserstoff und Helium enthalten, 
die festeren chemischen Elemente mehr auseinander¬ 
gezogen und in diese leichten Gase verwandelt. Wenn 
man das annimmt, muß man zu dem Schlüsse 
kommen, daß der Wasserstoff nach und nach die 
Metalle bildet, indem er sich kondensiert. 
Unter den Sternen muß also immer eine Anzahl 
vorhanden sein, die im Stadium der Erhitzung sind, 
während andere in ihrer thermischen Kraft abnehmen. 
Lockyer hat eine Kurve entworfen, die die einzelnen 
Phasen deutlich zeigt. Die aufsteigende Kurve zeigt 
Sterne im Stadium der zunehmenden Erhitzung, die 
absteigende solche, die in der Abkühlung begriffen sind. 
Der experimentale Nachweis der vorgeschilderten 
Theorie war lange Zeit nicht möglich. Jetzt ist es aber 
der astrophysikalischen Arbeit gelungen, die Tempera¬ 
turen der Gestirne zu messen. Das Observatorium zu 
Paris wandte die neue Methode zum ersten Male an; 
heute wird sie täglich überall gebraucht. Nach diesem 
Verfahren hat man die Wärme der Sonne auf 6300° 
festgestellt, eine Zahl, die fast genau mit der früher 
errechneten Zahl übereinstimmt. Die Heliumsterne 
erreichen im Mittel eine Temperatur von 15000 ", bei 
einzelnen Sternen wurden Temperaturen von 22000 0 
und 28000 0 gemessen. 
Die Wasserstoffstcrne besitzen eine mittlere Tempe¬ 
ratur von 12000°. Wenn unsere Sonne noch eine 
solche Temperatur besäße, müßte man mit einer Erd¬ 
temperatur von 110 ° C. rechnen, wobei ein mensch¬ 
liches oder tierisches Leben ausgeschlossen wäre. 
Unsere Sonne hat natürlich diese Temperatur einst¬ 
mals gehabt; heute ist sie ein Astralgreis, der dem 
vollständigen Verluste seiner Wärme entgegensieht. 
Im Verhältnis zur Zeit und zur Temperatur stellt 
das Leben also nur eine dünne Linie dar in der un¬ 
endlichen Ordnung der Dinge und in dem vollendeten 
unermeßlichen Geschehen der Natur — eine einzige 
Zeile in dem großen Roman des Himmels. 
Unterhalb der Helium- und Wasserstoffsterne 
kommen solche wie der Polarstern mit 8000 °, dann 
solche wie unsere Sonne von 4000 °—6000 °. Bei 
manchen Sternen hat man nur 2000 ° Wärme nach¬ 
gewiesen. Diese sind also nicht heißer als unsere 
Flammen und viel weniger heiß als der positive Pol 
deö elektrischen Lichtbogens. 
Die Kenntnis der Temperatur der Sterne hat dazu 
geführt, die Lichtausstrahlung auf die Einheit der 
Oberfläche zu berechnen, was mit der Kenntnis der 
Parallaxe (d. i. der Winkel, unter dem, vom Sterne 
aus gesehen, der Erdhalbmesser erscheint) und seines 
scheinbaren Glanzes ermöglicht, den Durchmesser des 
Gestirns zu ermitteln. Die erhaltenen Resultate sind 
in mancher Hinsicht befremdend. Sirius, den man 
wegen seines Glanzes für sehr viel größer als die 
Sonne hielt, zeigte nur den 1A fachen Durchmesser 
von dieser. Umgekehrt lag der Fall beim Aldebaran, 
der trotz seines mittleren Glanzes einen dreizehnmal
	        

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53.1925. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1925. Print.
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