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43.1915 (0043)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 43.1915 (0043)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0043
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-365715
Title:
43.1915
Volume count:
0043
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1915
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
282

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
141

Chapter

Title:
Statistik über den Saarbergbau
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
2

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 43.1915 (0043)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Bilder vom Steinkohlenbergbau des Preußischen Staates in der Umgebung von Saarbrücken
  • Der Besuch der königlichen Hoheit des Großherzogs Friedrich August von Oldenburg, Chef des 8. Rheinischen Infanterie - Regiments Nr. 70, in Saarbrücken
  • Als Ergebnis des preußischen Steinkohlenbergbaues im Saargebiete
  • Die fiskalische Versuchsstrecke des Königlichen Steinkohlenbergwerks König in Neunkirchen (Saar)
  • Das Königlich Bayerische Steinkohlenbergwerk St. Ingbert
  • Statistik über den Saarbergbau
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate

Full text

138 
Stein- und BraunkohlenderAdau-Srnnjnn.'nn Jahre 1913. 
Für den Bergbau bedeutet das Jahr 1913 ein 
weiteres Jahr der Hochkonjunktur. Wenn 
auch der im Jahre 1912 so unerwartet eingetretene 
starke Aufschwung der gewerblichen Tätigkeit sich 
nicht in allen Zweigen unseres Wirtschaftslebens 
fortsetzte und bereits eine mehr oder weniger starke 
rückläufige Bewegung einsetzte, so blieb der Bergbau 
hiervon unberührt. In fast allen Ländern der Erde 
hat die Kohlenproduktion im Jahre 1913 ganz be¬ 
deutende Fortschritte zu verzeichnen gehabt. Die 
Kohlengewinnung der Welt stieg im Jahre 
1913 von 1245 Mill. Tonnen auf 1335 Mill. Tonnen. 
Von dieser ungeheuren Weltproduktion liefern 
die Vereinigten Staaten von Nordamerika 
519,5 Millionen Tonnen (gegen 484,9 Millionen 
im Vorjahre) oder ungefähr 39,0 v. H. In weitern 
Abstande folgt dann Großbritannien mit 292,0 Mill. 
Tonnen (264,6 i. V.) und das Deutsche Reich mit 
278,0 Mill. Tonnen (255,8 i. V.). Alle drei Länder 
förderten demnach vierfünftel der gesamten^Kohlen- 
förderung. Das Gebiet, das die vierte Stelle in 
Anspruch nimmt, nämlich Österreich-Ungarn, tritt 
dagegen mit seinen 53,3 Millionen Tonnen (51,7 
i. V.) weit zurück, und das ist dann bei Frank¬ 
reich mit 40,9 Millionen Tonnen (41,1 i. 23.), 
Rußland mit 30,7 Millionen Tonnen (28,8 i. 23.) 
und Belgien mit 22,9 Millionen Tonnen (23,0 
i. V.) noch stärker der Fall. Unter den Ländern 
Asiens steht Japan mit 20,0 Millionen Tonnen 
im Jahre 1912 (18,0 in 1911) noch an der Spitze, 
da sich die Kohlengewinnung Chinas, die immerhin 
15,0 Mill. Tonnen weit übersteigen dürfte, vorläufig 
gar nicht genau feststellen läßt.' Auch in Britisch- 
Jndien fit die Kohlengewinnung in einem starken 
Aufschwung begriffen, hat aber im Jahre 1912 erst 
die Höhe von 14,9 Millionen Tonnen (12,9 in 1911) 
erreicht. Der australische Staatenbund 
konnte seine Förderung im Jahre 1912 auf 11,9 
Millionen Tonnen steigern, gegenüber 10,7 Millionen 
Tonnen im Jahre 1911. Die übrigen Produktions¬ 
länder, wie Italien,- Spanien, Schweden, die 
Niederlande usw. fallen kaum noch ins Gewicht. 
Die oben angegebene Gesamtförderung des 
Deutschen Reiches von 278 Millionen Tonnen 
setzt sich zusammen aus rund 190 Millionen Tonnen 
Steinkohlen (174,9 im Jahre 1912) und rund 88 
Millionen Tonnen Braunkohlen (80,9 im Jahre 
1912). 
Den Kohlenverbrauch der einzelnen Länder 
wird man wegen der verschiedenen Grundsätze, die 
bei der Ausmachung der Statistiken befolgt werden, 
nur mit Vorsicht in Vergleich stellen dürfen/'Es 
verbrauchten im Jahre 1913 (die entsprechenden 
äiffern für 1912 in Klammern) die Vereinigten 
taaten von Nordamerika 497,23 Millionen 
Tonnen (466,95 i. V.), Großbritannien 192,13 
Millionen Tonnen (177,38 i. V.), Deutschland 
157,92 Millionen Tonnen (147,69 i. V.) Stein¬ 
kohlen und 92,71 Millionen Tonnen (88,39 i. V.) 
B r a u n k o h l e n, F r a n k r e i ch 62,90 Millionen Tonnen 
(59,49 i. 23.), Rußland 41,57 Millionen Tonnen 
(36,89 i. V.) Österreich-Ungarn 31,53 Millionen 
Tonnen Steinkohlen (29,14 i. 23.) und 28,47 
Millionen Tonnen Braunkohlen (26,91 i. 23.), 
Belgien 26,64 Millionen Tonnen (25,81 i. 2).), 
Kanada 29,72 Millionen Tonnen (25,25 i. V.), 
Japan (1912) 16,91 Millionen Tonnen (1911 = 
15,15), Italien (1912) 10,03 Millionen Tonnen 
(1911 = 9,55), Spanien (1912) 7,45 Millionen 
Tonnen (1911 — 7,00), Schweden (1912) 5,45 
Millionen Tonnen (1911 = 4,81). Der Kohlen¬ 
verbrauch Deutschlands an Stein- und Braun¬ 
kohlen hat in 1913 um mehr als 14 Millionen 
Tonnen zugenommen, während die Zunahme 1912 
sogar 19 Millionen Tonnen betragen hat. 
über die Anzahl der in den verschiedenen 
Ländern im Bergbau beschäftigten Arbeiter 
lagen bei Niederschrift dieser Ausführungen noch 
keine erschöpfenden und zuverlässigen Angaben vor. 
Der preußische Bergbau beschäftigte 1913 im 
ganzen 698960 Personen (d. h. Beamte und so¬ 
genannte Vollarbeiter). Von diesen entfallen 639094 
auf den Steinkohlenbergbau und 59866 auf den 
Braunkohlenbergbau. 
a) Striukohlengeniinrliulg im flrntsdjtit Sridjc im Jahre 1913. 
Preußen 179 914 210 Tonnen 
Bayern 810 546 „ 
Sachsen 5 470 516 
Elsaß-Lothringen 3 816 815 
Summe Deutsches Reich . 190 012 087 Tonnen. 
6) Lrauukohleagrwinuung im Mutschen Leiche im Jahre 1913. 
Preußen 70 597 712 Tonnen 
Bayern 1 895 495 „ 
Sachsen 6 316 468 „ 
Hessen 428 655 „ 
Braunschweig 2 183 283 „ 
Sachsen-Altenburg 4 910 427 „ 
Anhalt ' 1473 882 
Übrige deutsche Staaten . . . 11484 „ 
Summe Deutsches Reich. 87 817 406 Tonnen. 
c) 5teia-und Srallukohleugewinuung im prruß. Staate. Iaht der Werke u. Stärke der Letegschaft im Jahre 1913. *) 
! 
Steinkohlenbergbau 
Braunkohlenbergbau 
HverSergamtsöezirk 
Zahl 
der 
Zahl der 
beschäftigten 
Personen 
Förderung 
Zahl 
der 
Zahl der 
beschäftigten 
Personen 
Förderung 
Werke 
Tonnen 
Werke 
Tonnen 
Breslau 
77 
156 191 
48 966 803 
24 
2 389 
2 286 344 
Halle 
1 
40 
8 466 
237 
44 386 
46 866 490 
Clausthal 
4 
3 486 
725 353 
22 
1 668 
1 106 144 
Dortmund 
166 
397 339 
110 811 590 
— 
— 
— 
Bonn 
33 
82 038 
19 401 996 
50 
11423 
20 338 734 
Summe Preußen. 
00 
IM 
639 094 
179 914 210 
333 
59 866 
70 597 712
	        

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43.1915. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1915. Print.
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