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42.1914 (0042)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 42.1914 (0042)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0042
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-358129
Title:
42.1914
Volume count:
0042
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1914
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
276

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
141

Chapter

Title:
Wer verbraucht unsere Saarkohlen?
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
1

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 42.1914 (0042)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Allgemeines über die soziale Lage der Saarbergleute
  • Saarbrücken vor 100 Jahren
  • Die Kirschheckschächte der Grube Von der Heydt
  • Bergmännische Gewinnung von Kalkstein im Saarrevier
  • Milchwirtschaft und Pferdezüchterei auf den Saargruben
  • Die neue Benzolgewinnungsanlage und Teerdestillation der Königl. Berginspektion VII zu Heinitz
  • Wer verbraucht unsere Saarkohlen?
  • Das Königliche Institut für Hygiene und Infektionskrankheiten in Saarbrücken
  • Statistik über den Saarbergbau
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate
  • Cover

Full text

— 71 
Wer verbraucht unsere Saarbohlen? 
Wie mancher hat sich schon gefragt, wenn 
er so einen unendlich langen Kohlenzug an 
sich vorbeirollen sieht: „Wer verbraucht 
eigentlich alle die Kohlen?" 
Der kleine Bürgersmann, der Kohlen nur 
im Küchenherd und Sonntags noch in der guten 
Stube brennt und daher seinen Kohlenbedarf 
nur zentnerweise eindeckt, weiß wohl, daß größere 
Haushaltungen wohl 2—3 Waggons Kohlen 
jährlich gebrauchen; er macht sich auch noch 
einen Begriff von der Größe einer Fabrik, die 
täglich einen Waggon Kohlen verfeuert, würde 
aber wahrscheinlich nur ungläubig den Kopf 
schütteln, wenn man ihm" erzählt, daß es 
industrielle Unternehmungen gibt, die 
täglich 200 Waggon, also 400000 Zentner 
und darüber benötigen. Und doch stehen solch 
große Unternehmungen nicht vereinzelt da. Es 
ist deshalb für manchen schon von Interesse, 
einmal einen kleinen Einblick zu bekommen, wie 
sich die jährliche Produktion der Königlichen 
Gruben an der Saar aus die einzelnen 
Industriezweige verteilt. 
An der Spitze marschieren, wie ein Blick aus 
die nebenstehende Zusammenstellung zeigt, die 
Eisenhütten, deren enormer Bedarf an Kohlen 
zur Koksbereitung die stattliche Zahl von fast 
4 Millionen Tonnen ausmacht. 
Ungefähr die gleiche Ziffer zeigt der B e d a r s 
der Händler. Wenn auch das Handels¬ 
bureau der Königlichen Bergwerksdirektion in 
der Lage ist, fast 3/i der Gesamtproduktion durch 
-eigene Tätigkeit zu verkaufen, so ist es doch für 
die Versorgung der kleineren Industriellen und 
namentlich der Haushaltungen auf den 
Zwischenhandel angewiesen. 
Der Bedarf der einzelnen Haushaltungen 
an Kohlen ist zwar im Verhältnis zur Pro¬ 
duktion nicht groß und schwankt in den meisten 
Fällen zwischen 80 und 200 Zentnern jährlich. 
Aber die ungeheure Zahl der Feuerstätten geben 
in ihrer Gesamtheit doch eine beträchtliche Suinme, 
und da die wenigsten Haushaltungen ihren Winter- 
bedarf bereits im Sommer eindecken, so können sie 
schon allein in den ersten Herbstmonaten Oktober 
und November eine gewisse Kohlennot herbei¬ 
führen. 
<u In weitem Abstande folgen dann zunächst 
die Gasanstalten. Wenn man rechnet, daß 
aus einer Tonne Kohlen ungefähr 320 cbm Gas 
erzeugt werden, so werden aus Saarkohlen allein 
jährlich rund 460 Millionen cbm Leucht¬ 
gas gewonnen. 
Aber auch die Gruben selbst sind als 
Kohlen verbrauch er nicht zu verachten, wenn 
man bedenkt, daß 1390000 Tonnen von ihnen 
selbst verbraucht werden; allerdings sind 
hierin auch die Verluste enthalten, welche durch 
das Waschen der Kohlen entstehen. 
Erwähnen wir dann noch die Eisenbahn- 
verwaltungen, so ist die Reihe der ganz 
großen Abnehmer erschöpft. 
Die übrigenJndustriezweige folgen 
hierauf in ziemlich regelmäßigen Abständen, je 
nach ihrer Bedeutung und Verbreitung. 
Alles Nähere ist aus nachfolgender Zu¬ 
sammenstellung zu ersehen. 
Industriezweig 
Absatz 
Tonnen 
in 
v. H. 
1 
Eisenhütten, Herstellung von Eisen 
und Stahl 
3 826 819 
30,37 
2 
Hausbedarf und Handel.... 
3 177 298 
25,21 
3 
Gasanstalten . . - 
1 433 618 
11,38 
4 
Gewinnung von Steinkohlen 
(Selbstverbrauch) 
1 394 308 
11,06 
5 
Eisenbahn- u. Straßenbahn-Bau 
und Betrieb 
1 239 908 
9,84 
6 
Industrie der Steine und Erden 
335 277 
2,66 
7 
Textilindustrie 
257 686 
2,05 
8 
Chemische Industrie 
234 524 
1,86 
9 
Glasindustrie 
125 106 
0,99 
10 
Verarbeitung von Eisen u. Stahl 
119 842 
0,95 
11 
Papierindustrie 
108 695 
0,86 
12 
Elektrische Industrie 
102 156 
0,81 
13 
Leder-, Gummi- u. Guttapercha- 
Industrie 
49 380 
0,39 
14 
Industrie der Maschinen, Jnstru- 
mente und Apparate . . . 
45 622 
0,36 
15 
Rüben- und Kartoffelzuckerfabri- 
kation und Zuckerraffinerie . 
41133 
0,33 
16 
Brauereien und Branntwein- 
brennereien 
36 297 
0,29 
17 
Salzgewinnung, Salzbergwerke 
und Salinen 
26 683 
0,21 
18 
Erzgewinnung und Aufbereitung 
von Erzen aller Art.... 
14 890 
0,12 
19 
Wasserversorgungsanlagen . . . 
12 773 
0,10 
20 
Metallverarbeitung, ausgenommen 
Eisen- u. Stahlverarbeitung 
8 608 
0,07 
21 
Industrie der übrigen Nahrungs- 
und Genußmittel 
8 124 
0,06 
22 
Binnenschiffahrt 
3 400 
0,03 
23 
Industrie der Holz- u. Schnittstoffe 
290 
— 
Zusammen. 
12 602 347 
100
	        

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42.1914. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1914. Print.
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