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42.1914 (0042)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 42.1914 (0042)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0042
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-358129
Title:
42.1914
Volume count:
0042
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1914
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
276

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
141

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 42.1914 (0042)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate
  • Cover

Full text

16 
Das Jahr 1914. 
Das gegenwärtige 1914te Jahr der christlichen Zeit¬ 
rechnung wird von Christi Geburt an gerechnet. Es ist ein 
Gemeinjahr von 365 Tagen oder 52 Wochen und 1 Tag und 
beginnt am Donnnerstag, dem 1. Januar neuen Stils, welcher Tag 
dem 19. Dezember 1913 im alten Kalender entspricht. 
Im alten Kalender beginnt das Jahr mit Mittwoch, dem 
1. Januar, entsprechend dem 14. Januar im neuen Kalender. 
Der 31. Dezember 1914 alten Stils entspricht dann dem 13. Jan. 
1915 neuen Stils. 
Die griechische Kirche zählt ihre Jahre seit Erschaffung 
der Welt, nach der sogenannten byzantinischen Ara. Sie setzt 
die Epoche der Weltschöpfung auf den 1. September des Jahres 
5509 vor Christi Geburt und beginnt ihr 7422tes Jahr mit dem 
1. September alten oder 14. September neuen Stils unseres 
1913 len Jahres. Die Russen zählten ihre Jahre nach dieser 
Ara bis zu Peter dem Großen. Seil dem Anfange des achtzehnten 
Jahrhunderts bedienen ste sich unserer Jahreszahl, rechnen aber 
sonst noch nach dem alten (juliantschen) Kalender, wie er in der 
vergleichenden Zusammenstellung gegeben ist. 
Die Juden zählen ihre Jahre seit Erschaffung der Welt. 
Ste beginnen ihr 5674 stes Jahr mit dem 2. Oktober 1913. Es 
ist ein ordentliches Gemetnjahr von 354 Tagen. Am 21. Sept. 
1914 beginnt ihr 5675 stes Jahr, welches ein abgekürztes Gemein¬ 
jahr von 353 Tagen ist und mit dem 8. September 1915 endet. 
Die Araber, Perser, Türken und die anderen Bekenner 
des mohammedanischen Glaubens zählen ihre Jahre seit Moham¬ 
meds Auswanderung von Mekka nach Medina, welche von ihnen 
Hibschred genannt wird. Sie beginnen am 30. November 191g 
ihr 1332 stes und am 19. November 1914 ihr 1333 stes Jahr, 
von Lenen ersteres ein Gemeinjahr von 354 Tagen, letzeres ein 
Schaltjahr von 355 Tagen sind. 
seit 
Das Jahr 1914 ist 
Christi Tode 
der Zerstörung Jerusalems . . . 
Einführung des verbesserten Kalenders 
Erfindung der Buchdruckerkunst. 
Entdeckung Amerikas 
Erfindung der Fernrohre . . . 
Erfindung der Pendeluhren . . 
Erfindung der Dampfmaschinen 
Einführung der Schutzblattern . 
das 
1881 ste 
1844 „ 
„ 
1959 » 
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332 
„ 
214te 
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534 ste 
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213 te 
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55 ste 
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26 » 
„ 
43 " 
Die Stellung der Sonne in den Zeichen des 
Tierkreises und die Jahreszeiten 1914, 
„Zeichen" des Tierkreises nennt man die zwölf Ab¬ 
schnitte von je 30 Grad Ausdehnung, in welche der 
ganze Umfang des Tierkreises (oder der Ekliptik) von 
altersher eingeteilt wurde. Man zählt diese Eintei¬ 
lung in der Richtung von Westen nach Osten herum, 
indem man bei dem Widderpunkt, d. h. bei demjenigen 
Schnittpunkt des Tierkreises mit dem Äquator, in 
welchem jener über letzteren nach Norden aufsteigt, als 
Anfangspunkt beginnt. Aus der Zusammensetzung je 
drei aufeinander folgender von diesen Zeichen ergeben 
sich die vier, je 90 Grad umfassenden, Hauptabschnitte 
des Tierkreises, welche für die Bestimmung der vier 
Jahreszeiten nach dem jeweiligen Stande der Sonne 
in einem derselben maßgebend sind. Von den Zeichen 
des Tierkreises sind die gleichnamigen Sternbilder wohl 
zu unterscheiden. Die Sonne tritt in das Zeichen: des 
Wassermanns am 20. Januar um 10 Uhr abends, der 
Fische am 19.Februar um 1Uhr nachm.,des Widd ers, 
erreicht den Äquator und macht zum ersten Male im 
Jahre Tag und Nacht einander gleich, d. h. es beginnt 
der Frühling, am 21. März, um 1 Uhr nachm., 
des Stiers am 20. April, um 12 Uhr Mitteln., der 
Zwillinge am 21. Mai, um 12 Uhr mittern., des 
Krebses, kommt um Mittag dem Scheitelpunkt am 
nächsten und bringt die längste Dauer des Tages 
hervor, d. h. es beginnt der Sommer, am 22. Juni, 
um 8 Uhr vorm., des Löwen am 23. Juli, um 7 Uhr 
abends, der Jung fr au am 24. Aug., um 2 Uhr morgens, 
der Wage, gelangt wieder zum Äquator und machl 
zum zweiten Male im Jahre Tag und Nacht einander 
gleich, d. h. es beginnt der Herbst, am 23. September, 
um 11 Uhr abends, des Skorpions am 24. Oktober, 
um 8 Uhr vorm., des Schützen am 23. November, 
um 5 Uhr morgens, des Steinbocks, hat um Mittag 
den größten Abstand vom Scheitelpunkte und bringt 
den kürzesten Tag hervor, d. h. es beginnt der 
Winter, am 22. Dezember, um 6 Uhr nachm. 
Von den Finsternissen des Jahres 1914. 
Im Jahre 1914 werden zwei Sonnenfinsternisse 
und zwei Mondfinsternisse stattfinden, von denen 
in unseren Gegenden die erste Mondfinsternis und die 
zweite Sonnenfinsternis sichtbar sein werden. 
Die erste Sonnenfinsternis, welche sich in der 
Nacht vom 24. zum 23. Februar ereignet und daher 
für uns unsichtbar ist, ist eine ringförmige. Sie be¬ 
ginnt am 24. Februar um 10 Uhr 46 Minuten abends 
in der südlichen Eisregion etwa 7 Grad nördlich von 
Wilkes Land, erstreckt sich über den größeren Teil der 
südlichen Hälfte des Stillen Ozeans und die südlichen 
Polargegenden, berührt den südöstlichen Teil von Neu- 
Seeland und die Südspitze Südamerikas und endet 
etwa 15 Grad östlich von den Marquesas-Jnseln im 
Stillen Ozean am 25. Februar um 3 Uhr 41 Minuten 
morgens. Die ringförmige Finsternis wird auf dem 
Festlande nicht zu sehen sein. ^r:-- 
Die erste Mondfinsternis ist eine partielle, 
bei welcher indessen reichlich neun Zehntel des Mond¬ 
durchmessers vom Erdschatten bedeckt werden. Sie 
findet statt am 12. März von 3 Uhr 42 Minuten 
morgens bis 6 Uhr 44 Minuten vormittags und wird 
in Arabien und Kleinasien, in Europa, Afrika, auf 
dem Atlantischen Ozean, in Amerika und dem östlichen 
Teil des Stillen Ozeans sichtbar sein. 
Die zweite Sonnenfinsternis ist eine totale 
und ereignet sich am 21. August. Die Finsternis be¬ 
ginnt um 11 Uhr 12 Minuten vormittags in der 
James-Bai in Kanada und endet um 3 Uhr 57 Min. 
nachmittags an der Küste des Somalilandes. Die 
Sichtbarkeit der Finsternis erstreckt sich über die nord¬ 
östliche Hälfte Nordamerikas, die nördliche Hälfte des 
Atlantischen Ozeans, Europa, die nördliche Hälfte 
Afrikas, die westliche Hälfte Asiens, den nordwestlichen 
Teil des Indischen Ozeans und die nördlichen Polar¬ 
gegenden. Die schmale Zone, auf der die Finsternis 
total erscheint, durchschneidet das nördliche Grönland, 
die Mitte der skandinavischen Halbinsel, das westliche 
Rußland, Armenien, Persien, Belutschistan und endet 
beim Golf von Katscha an der Westküste Indiens. 
Sie geht also sehr nahe an der nordöstlichen 
Grenze Deutschlands vorüber, dagegen werden 
in den südwestlichen Gegenden des Reiches nur sieben- 
Zehntel des Sonnendurchmessers verfinstert werden. 
Die zweite Mondfinsternis, welche ebenfalls 
eine partielle ist, findet am 4. September statt. Sie 
beginnt um 1 Uhr 17 Minuten und endet um 4 Uhr 
33 Minuten nachmittags. Sie wird im westlichen 
Nordamerika, im Stillen Ozean, in Australien, fast 
dem ganzen Asien, im Indischen Ozean und an der 
Ostküste Afrikas zu sehen sein.
	        

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42.1914. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1914. Print.
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