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42.1914 (0042)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 42.1914 (0042)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0042
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-358129
Title:
42.1914
Volume count:
0042
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1914
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
276

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
141

Chapter

Title:
Statistik über den Saarbergbau
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
2

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 42.1914 (0042)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Allgemeines über die soziale Lage der Saarbergleute
  • Saarbrücken vor 100 Jahren
  • Die Kirschheckschächte der Grube Von der Heydt
  • Bergmännische Gewinnung von Kalkstein im Saarrevier
  • Milchwirtschaft und Pferdezüchterei auf den Saargruben
  • Die neue Benzolgewinnungsanlage und Teerdestillation der Königl. Berginspektion VII zu Heinitz
  • Wer verbraucht unsere Saarkohlen?
  • Das Königliche Institut für Hygiene und Infektionskrankheiten in Saarbrücken
  • Statistik über den Saarbergbau
  • Inseratenverzeichnis
  • Inserate
  • Cover

Full text

139 
Stein- und Braunkohlenbergbau-Statistik im Jahre LSI2. 
er im Jahre 1911 so unerwartet eingetretene starke 
A ufschwung der gewerblichen Tätigkeit setzte 
sich im Jahre 1912 noch weiter fort. Trotz des großen 
Bergarbeiterausstandes in England und trotz der 
Balkanwirren kann das Jahr 1912 als das Jahr 
einer internationalen Hochkonjunktur bezeichnet 
werden. Die Kohle »Produktion der Welt 
stieg im Jahre 1912 von 1170 Millionen Tonnen ans 
1 209 Millionen Tonnen. 
Von dieser ungeheuren Weltproduktion liefern die 
Vereinigten Staaten von Nordamerika 
484,9 Millionen Tonnen (gegen 450,2 Millionen Tonnen 
im Vorjahre) oder ungefähr 40 v. H. Im weitem 
Abstande folgen dann Großbritannien mit 
264,8 Millionen Tonnen (276,3 i. V.) und das 
Deutsche Reich mit 259,4 Millionen Tonnen 
(234,5 i. V.). Alle drei Länder zusammengenommen 
förderten demnach fünfsechstel der gesamten Kohlen¬ 
erzeugung. Das Gebiet, das die vierte Stelle in An¬ 
spruch nimmt, nämlich Oesterreich-Ungarn, 
tritt dagegen mit seinen 51,5 Millionen Tonnen (49,2) 
i. V.) weit zurück, und das ist dann bei Frankreich 
mit 41,3 Millionen Tonnen (99,2 i. V.), Belgien 
mit 23,0 Millionen Tonnen (23,1 i. V.) und Rußland 
mit 29,0 Millionen Tonnen (28,5 i. V.) noch stärker der 
Fall. Unter den Ländern Asiens steht Japan 
mit 16,0 Millionen Tonnen (15,7 in 1910) noch an der 
Spitze, da die in den letzten Jahren sich schnell ent¬ 
wickelte Kohlengewinnung Chinas vorläufig garnicht 
abzuschätzen ist und mit 15,0 Millionen Tonnen (im 
Jahre 1911) wahrscheinlich viel zu niedrig angegeben 
wird. Auch in B r i t i s ch - I n d i e n ist die Kohlen¬ 
erzeugung in einem starken Aufschwung begriffen, hat 
aber im Jahre 1912 erst die Höhe von 14,9 Millionen 
Tonnen (12,9 i. V.) erreicht. In Australien hat 
sich besonders wieder Neu-Süv-Wales entwickelt, 
das bereits 8,8 Millionen Tonnen im Jahre 1911 
hervorzubringen vermochte, während Queensland 
und Viktoria zusammen nur 1,6 Millionen Tonnen 
aufbrachten. Die Insel Neu-Seeland hat wenig¬ 
stens eine Förderung von 2,1 Millionen Tonnen zu 
verzeichnen gehabt, während eine Reihe älterer Pro¬ 
duktionsländer, wie Italien, Spanien, Schweden, 
die Niederlande kaum noch ins Gewicht fallen. 
Die oben angegebene Gesamtproduktion des 
deutschen Reiches von 259,4 Millionen Tonnen setzt 
sich zusammen aus 177,1 Millionen Tonnen Stein- 
e) Stein- und Brannkohlenproduktion im p 
Belegschaft im 
kohlen (160,1 im Jahre 1911) und 82,3 Millionen 
Tonnen Braunkohlen (73,8 im Jahre 1911). 
Den Kohlenverbrauch der einzelnen 
Länder wird man wegen der verschiedenen Grundsätze, 
die bei Aufmachung der Statistiken obwalten, nur mit 
Vorsicht in Vergleich stellen dürfen. Es verbrauchten 
im Jahre 1912 (die entsprechenden Ziffern für 1911 in 
Klammern) die Vereinigten Staaten von 
Nordamerika 466,96 Millionen Tonnen (432,39), 
Großbritannien 177,52 Millionen Tonnen 
(187,78), Deutschland 147,69 Millionen Tonnen 
(137,46) Stein- und 98,39 Millionen Tonnen (79,84) 
Braunkohlen, Frankreich 59,64 Millionen Tonnen 
(57,95), Rußland (1911) 28,75 Millionen Tonnen 
(1910 - 27,87), Oesterreich-Ungarn 29,13 Millio¬ 
nen Tonnen Stein- und 26,78 Millionen Tonnen 
Braunkohlen (26,46 bezw 26,17), Belgien 25,79 
Millionen Tonnen (24,64), Kanada 25,52 Millionen 
Tonnen (23,17), Japan (1911) 12,95 Millionen 
Tonnen (1910-12,71), Italien (1911) 9,55 Mill. 
Tonnen (1910 - 9,29), Spanien (1911) 6,25.Millionen 
Tonnen (1910-6,32), Schweden (1911) 4,82 Mill. 
Tonnen (1910 - 4,94). Der Konsum Deutschlands 
an Stein - und Braunkohlen hat in 1912 um 
19 Millionen Tonnen zugenommen, während die Zu¬ 
nahme für 1911 nur 7 Millionen Tonnen betrug. 
Ueber die Anzahl der in den verschiedenen Ländern 
im Bergbau beschäftigten Arbeiter lagen 
bei der Niederschrift dieser Ausführungen noch keine 
erschöpfende und zuverlässige Angaben vor. 
a) SteinkolfiknMdllklioit im Deutschen Leiche im Jahre 1912. 
Preußen 
167267860 Tonnen. 
Bayern 
790685 „ 
Sachsen 
5478641 
Elsaß-Lothringen 
3557731 
Summe Deutsches Reich 
177094917 Tonnen. 
1 LraunKolfienprodulltion im Deutschen Reiche im Jahre 1912. 
Preußen 
67476088 Tonnen. 
Bayern 
1699746 
Sachsen 
5331890 
Hessen 
443569 
Braunschweig 
1725567 
Sachsen-Altenburg 
4162181 
Anhalt 
1492162 
Übrige deutsche Staaten . . . 
8380 
Summe Deutsches Reich 82 339583 Tonnen. 
tß. Staate, Zahl der Werke und Stärke der 
Jahre 1912. 
Höeröergamtsöezirk 
9 
ckeinkohtenbrrgba« 
Kraunkohlenbrrgbau 
Zahl 
der 
Werke*) 
Zahl der 
Arbeiter *) 
Mann 
Förderung **) 
Tonnen 
Zahl 
der 
Werke*) 
Zahl der 
Arbeiter*) 
Mann 
Förderung **) 
Tonnen 
Breslau 
74 
163 266 
47 272 579 
28 
2 385 
2 188 731 
Halle 
1 
33 
10 219 
243 
42 611 
46 545 817 
Clausthal 
4 
3 478 
896 771 
23 
1754 
1 130 801 
Dortmund 
165 
371 095 
100 186 405 
— 
— 
— 
Bonn 
27 
75 940 
18 901 886 
52 
10 626 
17 610 739 
Summe Preußen 
271 
603 812 
167 267 860 
346 
57 376 
67 476 088
	        

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42.1914. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1914. Print.
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