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41.1913 (0041)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 41.1913 (0041)

Periodical

Persistent identifier:
86316854X
Title:
Saarbrücker Bergmannskalender
ZDB-ID:
ZDB Icon2862115-3
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
1873 - 1962
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
86316854X_0041
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-355754
Title:
41.1913
Volume count:
0041
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Mining
Year of publication:
1913
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
236

Chapter

Title:
Gemischte Beiträge
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
112

Chapter

Title:
Beschreibung der Tagesanlagen des Camphausenschachtes IV der Königlichen Berginspektion XI
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
7

Contents

Table of contents

  • Saarbrücker Bergmannskalender
  • 41.1913 (0041)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Kalendarium
  • Gemischte Beiträge
  • Bedeutung und Wohlfahrtseinrichtungen des staatlichen Bergwerksbetriebes an der Saar
  • Die Verdienste des Fürsten Wilhelm Heinrich um das Saarbrücker Land, besonders um den Bergbau und die Industrie
  • Beschreibung der Tagesanlagen des Camphausenschachtes IV der Königlichen Berginspektion XI
  • Entwicklungsgeschichte der Grube Delsen
  • Die neue Arbeiterkolonie beim Ostschacht der Grube Maybach
  • Die neue Schlafhausanlage zu Grube Maybach
  • Der Simonschacht der de Wendel'schen Steinkohlengruben in Klein - Rosseln
  • Privat - Grube Hostenbach
  • Statistik über den Saarbergbau
  • Inserate
  • Cover

Full text

47 
Die gesamte äußere Ansichtsfläche des Turmes 
hat einen Zementspritzputz erhalten. 
Die Dachhaut über den oberen Maschinen¬ 
räumen ist in Eisenbeton ausgeführt und mit 
Ruberoid, dasziegelrotgestrichen wurde, abgedeckt. 
Für die Montage der Maschinenteile 
sind in der Decke der einen Turmhälfte Oeff- 
nungen von 4,20 m aus 1,40 in ausgespart, 
welche den Aufzug aller Maschinenteile, auch 
der schwersten, in dem fertig gestellten Turme 
ermöglichen. 
Die Portale des eigentlichen Turmes 
sind von einer Schachthalle umbaut, die eine 
Größe von 24,30 in aus 24,38 in hat. Die 
Bauausführung derselben ist ähnlich der des 
Turmes. 
Die Fundamente der Halle sind in 
Stampfbeton ausgeführt. Das Gerippe besteht 
aus Eisenbetonstützen mit dazwischen gespannten 
horizontalen Regeln. Der obere Teil hat als 
Ausfachung eine Eisenbetonhaut erhalten, in der 
die Fensteröffnungen ausgespart sind. Der 
untere Teil der Halle ist mit Backsteinen, V2 
Stein stark, ausgemauert. Die Dachhaut ist 
in Eisenbeton ausgeführt und mit Falzziegeln 
eingedeckt. Die Turmhalle hat eine Anzahl 
größere und kleinere eiserne Tore, die zutu Teil 
zum Schieben nach oben eingerichtet sind. Die 
großen Tore sind außerdem mit Schlupstürchen 
versehen. Das äußere und innere der Halle 
ist wie beim Turm behandelt. Der Fußboden 
der Halle ist in Beton hergestellt. 
Das Gebäude für den Umformer ist 
etwa 70 m von den: Förderturme entfernt er¬ 
richtet. Dasselbe ist in allen seinen Teilen bis 
Oberkante Sockel in Stampfbeton ausgeführt. 
Der aufgehende Teil des Gebäudes ist in Back- 
steinmauerwerk hergestellt. In den Längs¬ 
wänden sind Betonstützen angeordnet, die ver¬ 
mittelst hervortretender Konsolen die Eisenbeton- 
Krahnbahn tragen. Die Dachhaut ist in Eisen¬ 
beton hergestellt, die außerdem noch eine 
Ruberoidabdeckung erhalten hat. Im übrigen 
wurde der innere Maschinenraum behandelt 
wie der Maschinenraum im Förderturm. 
Die äußeren Ansi chtsfläch en d e s Um¬ 
formergebäudes sind glatt verputzt und gekalkt. 
Im Anschluß an die oben angeführten Bau¬ 
arbeiten erwies sich wegen des nach dem neuen 
Schachte zu erweiterten Betriebes die Verlegung 
der von Bahnhof Camphausen nach der Gruben¬ 
anlage führenden Fußgängerbrücke als unum¬ 
gänglich notwendig und zwar hat eine Ver¬ 
legung weiter nach Westen zu stattgefunden. 
Damit wird gleichzeitig erreicht, daß der Privat¬ 
verkehr von und zur Bahn, der bisher über 
den Zechenplatz ging, aus den Betriebsanlagen 
abgelenkt wird und daß die anfahrenden Berg¬ 
leute nicht mehr durch die Betriebsanlagen 
gehen müssen, sondern nunmehr direkt zur Bade¬ 
anstalt gelangen können. Weiterhin wird es 
hierdurch auch möglich, einer Marken-Kontrolle, 
deren Einrichtung bisher unausführbar war, 
näher zu treten. 
^ Messen der Grubenwetter. Die Bewetterung der 
Gruben hat den Zweck, den in der Grube befindlichen Menschen 
und Tieren die zum Atmen erforderliche Luft zuzuführen, die in 
der Grube auftretenden schlechten und gefährlichen Wetter durch 
Verdünnung unschädlich zu machen und ferner, in tiefen Gruben 
die Temperatur herabzudrücken. Damit dieser Zweck nun erfüllt 
wird, ist es nolivendtg, daß dauernd eine bestimmte Menge 
frischer Luft den Grubenbauen zugeführt wird, und zwar schreibt 
die Bergpoltzeiverordnung vor, mindestens drei Kubikmeter in 
der Minute auf den Kopf der größten unterirdischen Belegschaft 
einer Schicht. Damit man nun die Versicherung hat, daß diese 
Luftmenge auch stets durch die Grude hindurchgeht, bestimmt 
die Bergpoliceiverordnung, daß der einzietiende und der aus¬ 
ziehende Gesamtwetierstrom wöchentlich, die hauptsächlichsten 
Teilströme monatlich zu messen sind. 
Die Messungen werden an bestimmten, in der Grube beson¬ 
ders dazu hergerichteten Punkten, den Wetterstationen vorge¬ 
nommen und erfolgen ln der Weise, daß die Geschwindigkeit des 
Welterstromes in der Welterstaiiou gemessen, und dann die 
Wettermenge, welche gleich ist dem Produkte aus Querschnitt 
und Geschwindigkeit, rechnerisch ermittelt wird. Hat z. B. der 
Weiterstrom eine Geschwindigkeit yon 3 Meter pro Sekunde und 
die Wetterstation einen Querschnitt von 4 Quadratmeter, danu 
beträgt die sekundliche Weltermeage — 3.4 = 12 und die Menge 
pro Minute — (io.ia — 720 Kubikmeter. Diese Wetlermenge 
Aürde also für eine Bauabteiluug mit einer Belegschaft von 
^0/3 = 240 Mann ausreichen. Da man aus Gründen der 
Sicherheit und Zweckmäßigkeit eine bestimmte Geschwindigkeit 
^scht überschreiten darf, (nach der Bergvvlizeiverorduung darf 
ow Weltergeschwtndigkeit 6 Meter in der Sekunde nicht über¬ 
schreiten) muß für einen genügend großen Stceekenqucrschnitt 
gesorgt werden. Wettergeichwinbtqkeit und Slreckenquerschnitt 
begrenzen die Wertermengen. 
Die Geschwtndigkeitsmessung des Wetterstromes erfolgt durch 
den Wettersteiger und geschieht meistens mit dem Flngelanemo- 
Meter. Dieses besteht aus einem kleinen Flügelrad, dessen Flügel 
gewöhnlich aus Aluminiumblech hergestellt und mit ihren Flächen 
unter einem bestimmten Winkel zur Richtung des Welterstromes 
angeordnet sind. Tie Welle des Flügelrades ist mit einem Zähl¬ 
werk derartig verbunden, daß die Geschwindigkeit direkt in Meter 
auf einem Zifferblatt abgelesen werden kann. Das Zählwcit ist 
mit einer Sperrvorrichtung versehen, welche durch einfaches Ver¬ 
schieben eines Sperrhebels ein Feststellen des Zählwerkes er¬ 
möglicht. Bet den im Saarrevter gebräuchlichsten Anemometern 
ist mit dem Zählwerk eine Uhr verbunden, die das Ein- und 
Ausrücken des Zählwerkes selbsttätig bewirkt. Bei Bornahme 
einer Messung wird das Uhrwerk aufgezogen, das Anemometer 
in der Wetterstation entweder auf einem besonders dazu ange¬ 
fertigten tragbaren Gestell ausgestellt oder an einer Schnur auf¬ 
gehängt und das Uhrwerk durch einen Druck auf den Sperrhebel 
in Gang gesetzt. Nach ungefähr einer Minute, in welcher das 
Flügelrad des Anemometers die der Geschwindigkeit des Wetler- 
stromes entsprechende Umdrehungszahl erreicht und der Wetter¬ 
steiger sich aus dem Querschnitt der Wetterstation entfernt hat, 
wird das Zählwerk selbsttätig eingeschaltet und, nachdem es 
genau eine Minute gezählt hat, wieder selbsttätig durch das Uhr¬ 
werk avgeschaltet. Jetzt zeigt das Instrument die Geschmiudigkeil 
der Wetter tu Meter pro Minute an. Bei genauen Messungen 
wird die abgelesene Geschwindigkeit noch uw die sedem einzelnen 
Anemometer von der Fabrik beigegebene „Korreltionszohl", 
welche die Reibung des Flügelrades berücksichtigt, vermehrt. 
Vielfach sind auch schreibende Geschwindigkeitsmesser, sogenannte 
Volumenmesser in Anwendung, bei welchen die Geschwindigkeit 
in Meiern pro Sekunde auf einem Papierstreifen als Kurve auf¬ 
gezeichnet wird. Diese Apparate, welche ln der Grube schlecht 
zu handhaben sind, werden meistens in den Saugkanälen der 
Ventilatoren, durch welche die Wetter mit großer Geschwtndtgtett 
durchgehen, dauernd aufgestellt.
	        

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41.1913. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1913. Print.
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