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Der Saar-Freund (7.1926)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Saar-Freund (7.1926)

Newspaper

Persistent identifier:
1902516699
Title:
Der Saar-Freund
Sub title:
Nachrichten aus dem abgetrennten Saar- und Pfalzgebiet : Mitteilungsblatt des Bundes der Saar-Vereine
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Newspaper
Collection:
History
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
- 1935
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Volume

Persistent identifier:
1902516699_1926
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-693812
Title:
Der Saar-Freund
Volume count:
7.1926
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1926
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
414

Issue

Title:
Ausgabe vom Mittwoch, 15. Dezember 1926
Volume count:
24
Document type:
Newspaper
Structure type:
Issue
Year of publication:
1926-12-15
Digitised pages:
16

Contents

Table of contents

  • Der Saar-Freund
  • Der Saar-Freund (7.1926)
  • Ausgabe vom Dienstag, 5. Januar 1926 (1)
  • Ausgabe vom Freitag, 15. Januar 1926 (2)
  • Ausgabe vom Montag, 1. Februar 1926 (3)
  • Ausgabe vom Montag, 1. März 1926 (5)
  • Ausgabe vom Montag, 15. März 1926 (6)
  • Ausgabe vom Donnerstag, 1. April 1926 (7)
  • Ausgabe vom Freitag, 2. April 1926 (8)
  • Ausgabe vom Samstag, 1. Mai 1926 (9)
  • Ausgabe vom Samstag, 15. Mai 1926 (10)
  • Ausgabe vom Dienstag, 1. Juni 1926 (11)
  • Ausgabe vom Dienstag, 15. Juni 1926 (12)
  • Ausgabe vom Donnerstag, 1. Juli 1926 (13)
  • Ausgabe vom Sonntag, 1. August 1926 (15)
  • Ausgabe vom Sonntag, 15. August 1926 (16)
  • Ausgabe vom Mittwoch, 1. September 1926 (17)
  • Ausgabe vom Mittwoch, 15. September 1926 (18)
  • Ausgabe vom Freitag, 1. Oktober 1926 (19)
  • Ausgabe vom Freitag, 15. Oktober 1926 (20)
  • Ausgabe vom Montag, 1. November 1926 (21)
  • Ausgabe vom Montag, 15. November 1926 (22)
  • Ausgabe vom Mittwoch, 1. Dezember 1926 (23)
  • Ausgabe vom Mittwoch, 15. Dezember 1926 (24)

Full text

Nachrichten aus dem 
ab gelvennten 
Saar- und Pfalzgebiet 
Mitteilungsb latt 
des 
Bundes öder SaarVereine 
Serlin, 1. deʒember ore 
Nummer 24 7. Jahrgang 
—AA—A— 
2* 
9 
F 
Die Welt wartet der Weihnachtsbotschaft, wartet der 
Boischaft der Engel, daß Frieden auf Erden sei. In die 
Herzen der Menschheit senkt sich erneut der Glaube, „daß 
Jesus Christus kommen ist in die Welt, die Sünder selig 
zu machen“. Immer wieder erfüllt die alte Mär von der 
Geburt Christi, von der Verheißung der Engel mit der 
himmlischen Friedensbotschaft die Heirzen der Menschen. 
Es ist etwas Wunderbares um den Christenglauben, wie 
er sich um die Geburt des Heilandes der Welt rankt, wie 
er sich an die Engelsbotschaft vom „Frieden auf Erden“ 
hängt, an die Botschaft, die umflossen ist von dem Glanz 
des Sterns von Bethlehem, überstrahlt von dem Licht der 
Weihnachiskerzen, umweht von dem Duft des Tannen— 
hbaumes im weihnachtlichen Schmuck 
glauben dazu. um die gewaltige Größe der Bot 
schaft göttlicher Liebe zu erfassen, zu begreifen 
Mit unserem rein menschlichen Verstand werden wir den 
ethischen Inhalt des Evangeliums der Liebe nicht ver 
stehen, werden es um so weniger, als unsere heutige Zei— 
ganz auf Materialismus, auf Macht und Gewalt einge— 
stellt ist. Man hört zwar gern die Botschaft vom „Frieden 
auf Erden“, folgt aber in Wirklichkeit der Parole vom 
Kampf Aller gegen alle. Es sieht also im all— 
gemeinen wenig weihnachtlich auf Erden aus, wenig weih— 
nachtlich und wenig friedlich 
7 
—9— 
Nehmen wir gar die Verhälinisse, wie sie sich in der 
sogenannten hohen Politik entwickelt haben, dann 
kann man von dem göttlich verheißenen Frieden auj 
Erden waährlich nichts verspüren. Man hat den Frieden 
zwar viel im Munde geführt, hat ihn sogar in Verbindung 
mit sogenannten Verträgen gebracht, aber weniger denn 
je ist der Frieden auf Erden zu finden. Was sie Frieden 
nennen, ist in Wirklichkeit schamloser, grausamer Krieg; 
Krieg gegen die Wehr- und Waffenlosen, Krieg gegen die 
Wahrheit und Gerechtigkeit, Krieg vor allem gegen 
menschliche Kultur und Zivilisation; Krieg gegen göt 
liches Recht, gegen christliche Gesittung und Gesinnung. 
Es ist etwas Wunderbares um das Weihnachtsfest 
das den Menschen Frieden auf Erden und ein Wohlge— 
fallen kündet. Den Menschen allen, nicht einem auser— 
wählten Volk, sondern allen Menschen, ob Christen oder 
Juden, Gerechten oder Ungerechten. Es ist das große 
Versöhnungsfest zwischen Gott- und Menschheit 
Die Schuld soll ausgetilgt sein, wenn wir glauben, daß 
nicht die Menschheit in ihrem Wahm die Welt gestaltet 
sondern daß ein Lenker der Geschicke über uns schwebt, 
der auch unser Leben leitet. Die menschliche Seele soll 
eine Hoffnung haben. eine Hoffnung und ein 
Ziel. Die menschliche Schuld drückt den Einzelnen 
wie die Gesamtheit nach unten, wenn die Menschen 
keine Hoffnung haben, daß diese Schuld getilgt-werden 
kann. Unter den schuldbeladenen. niedergedrückten Men—⸗ 
schen kann es keinen Frieden, keine Freude, kein Aufwärts 
geben, wenn sie keine Hoffnung haben dürften: der Miß— 
mut erwacht, der Neid, der Zorn. die Lüge. Es berricht 
Unfriede, Uneinigkeit, Kampf. 
In dieses Tal menschlicher Schwäche und menschlicher 
Schuld dringt plötzlich das Frohlocken, die Verheißung: 
Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und 
den Menschen ein Wohlgefallen! Denn euch ist heute 
der Heiland geboren. um alle eure Schuld auf sich zu 
nehmen. 
J 
9 
3 
— 
Sehen wir um uns: Herrscht Frieden am Rhein, an 
der Saar, in Danzig und Polen, im Memelgebiet, in 
Ost-⸗Oberschlesien, in der Tschechoslowakei, in Südtirol, in 
Elsaß-Lothringen? Allüberall sehen wir Krieg gegen 
das Deutschtum, gegen deutsche Kultur, 
gegen deutsches Volk. Nirgends dort vernahm 
man seit Beendigung des Krieges je ein Wort des Frie 
dens. auch nur ein Wort des Friedenswillens 
Und dennoch; ganz leise wagt sich in einigen Staaten 
die den Gewaltfrieden diktierten, die Erkenntnis hervor, 
daß so der Frieden nicht zustande kommen kann, der 
dauernd, die Menschheit erlösend sein soll. Ganz leise 
wagt man, nach einem wirklichen Frieden zu 
rufen, nach einem Frieden, der Versöhnung voraussetzt 
Daß es gerade Deutschland war, das nicht nur den Frie— 
den rief, sondern ihm auch den Weg nach Europa ebnete. 
das hat soeben das Nobel-Preis-Institut bekundet, in— 
dem es dem deutschen Reichsaufenminister den Frie- 
dens-—-Mobelpreis perlieh. 
— 
* 
0 
d 
F 
* 
* 
So die Weihnachtsgeschichte, der Weihnachtsglauben, 
die Meihnachtsbotschaft. Es gehört ein Christen-— 
— 
b 
9 
— — ———— 
5 e 
8*8 —D—— — 3
	        

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Der Saar-Freund. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1926. Print.
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