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4.1940 (0004)

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Copyright

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Bibliographic data

fullscreen: 4.1940 (0004)

Periodical

Persistent identifier:
1898478937
Title:
Westmärkische Abhandlungen zur Landes- und Volksforschung
ZDB-ID:
ZDB Icon3193957-0
Place of publication:
Kaiserslautern
Publisher:
Verlag der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in der Westmark
Document type:
Periodical
Collection:
History
Erscheinungsverlauf:
1940 - 1942
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
1898478937_1940
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-694014
Title:
4.1940
Volume count:
0004
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1941
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
368

Chapter

Title:
Besprechungen:
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
7

Contents

Table of contents

  • Westmärkische Abhandlungen zur Landes- und Volksforschung
  • 4.1940 (0004)
  • Cover
  • Title page
  • Preface
  • Abhandlungen:
  • Besprechungen:
  • Contents
  • Verzeichnis der Mitarbeiter:
  • Cover

Full text

Besprechungen 
Josef Schmithüsen; 
Das Luxemburger Land. Landesnatur, Volkstum und bäuerliche 
Wirtschaft. Forschungen zur deutschen Landeskunde. Bd. 34, Leipzig 
S. Hirzel) 1940. 431 S., 100 Tafelbilder, 139 Karten und Text⸗ 
abbildungen. 
In der vorliegenden Landeskunde legt der Verfasser den ersten Teil seinet umfassenden 
geographischen Studien über das Luxemburger Land vor. Die ausgereifte Arbeit, die das Er⸗ 
gebnis einer sich über mehrere Jahre hin erstreckenden Begehung des Luxemburger Landes und 
einer gründlichen Auswertung der Literatut und aller sonstigen Hilfsquellen ist, wird im gegen⸗ 
wärtigen Augenblick, da Luxemburg wieder fest in den deutschen Reichsverband eingegliedert 
worden ist, besonders begrüßt werden. — Die Arbeit behandelt die Natur des Landes (geologi⸗ 
scher Bau, Oberflächenbild, Klima und Pflanzenkleid), gibt einen Überblick über die geschicht⸗ 
lichen Grundlagen der Kulturlandschaft und untersucht im einzelnen die verschiedenen Elemente 
der bäuerlichen Kulturlandschaft. Das Werk erhält sein besonderes wissenschaftliches Gesicht 
durch die Verbindung dreier Forschungsrichtungen, der landwirtschaftsgeographischen Methode, 
wie sie durch die Bonner Geographen vor allem gepflegt wird, der landesgeschichtlichen Methode, 
wie sie das Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande entwickelt hat, und der 
Forschungsmethoden der Pflanzengesellschaftslehre, deren führender deutscher Vertreter Reinhold 
Tüxen ist. Getade in der Verbindung der Landeskunde mit der Pflanzengesellschaftslehre 
wird von Schmithüsen ein in dieser Form für unsere mitteleuropäischen Verhältnisse neuer 
Weg zu einer räumlichen Gliederung der Naturlandschaft gegangen. So sind seine natürlichen 
Lebensräume die natürlichen Vegetationsgebiete, deren Darstellung nach seiner Ansicht „in 
Verbindung mit den wichtigsten Zügen des Reliefs das beste Bild der naturlandschaftlichen 
Gliederung eines Raumes ergeben.“ Der Wert einer solchen Darstellung auch für die Unter⸗ 
suchung der Kulturlandschaft wird besonders bei der räumlichen Gliederung der Landwirtschaft 
offenbat, wo die Naturgebiete als Standorte des Landbaues behandelt werden. Trotz aller 
menschlichen Beeinflussung, die die Landwirtschaft im Laufe der Zeit erfahren hat, leuchten doch 
in der besonders originellen Karte der „räumlichen Verteilung der wichtigsten Feldpflanzen' 
die naturräumlichen Grundlagen noch lebhaft durch, und es gehören die Ausführungen über 
die natürlichen Landbaugebiete, in denen eine sehr fruchtbare Synthese zwischen der Pflanzen⸗ 
gesellschaftslehre und der Landwirtschaftsgeographie gefunden wird, zu den wissenschaftlich inter⸗ 
essantesten Teilen dieser Landeskunde. Es entsteht zwar die Frage, ob das Ziel einer solchen 
räumlichen Gliederung der Landwirtschaft nicht auch ohne eine so eingehende Untersuchung der 
Pflanzengesellschaften auf dem Wege über eine Analyse von Klima, Boden und Relief erreicht 
werden kann, ob vor allem nicht die naturräumliche Gliederung auch ohne eine solche Vertraut⸗ 
heit mit der natürlichen Pflanzenwelt, die der Verfasset in hervorragendem Maße besitzt, möglich 
ist. Eine kritische Betrachtung der Karte der natürlichen Vegetationsgebiete des Luxemburger 
Landes, die nach den Worten des Verfassers die natürlichen Lebensräume zur Darstellung 
bringt, bestärkt mich in dieser Ansicht. Denn hier könnten die in der Legende aufgeführten 
Pflanzengesellschaften (typischer, bzw. feuchter, bzw. bodensaurer Eichen- und Hainbuchenwald 
usw.), die für das Landschaftsbild in unserem so völlig zur Kulturlandschaft umgewandelten 
mitteleutopäischen Naum nur noch sehr beschränkten Wert besitzen, durch bodenkundliche Be⸗ 
nennungen und klimatische Bezeichnungen, wie sie der Verfasser z. T. selbst schon ergänzend 
heranzieht (Höhenregion des Gsling, Gebiet der warmtrockenen Täler, Gebiet der Liassand⸗ 
steinböden), ausgetauscht werden, und wir erhielten dasselbe physiognomisch begründetere Bild 
einer naturräumlichen Gliederung auf der Grundlage von Relies, Boden und Klima. 
Es ist nicht möglich, im Rahmen einer Besprechung auf die übrigen wertvollen Ausführungen, 
z. B. über die Oberflächenformen oder über das ländliche Siedlungsbild näher einzugehen. Es 
scheint mit aber wichtig zu sein, noch auf die volkspolitische Seite dieses wissenschaftlichen Buches 
3.
	        

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4.1940. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1941. Print.
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