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1.1937 (0001)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1.1937 (0001)

Periodical

Persistent identifier:
1898477884
Title:
Abhandlungen zur saarpfälzischen Landes- und Volksforschung
ZDB-ID:
ZDB Icon3193954-5
PPN der Nachfolger-Zeitschrift:
1898478260
Place of publication:
Kaiserslautern
Publisher:
Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
Document type:
Periodical
Collection:
History
Erscheinungsverlauf:
1937 -
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
1898477884_1937
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-693728
Title:
1.1937
Volume count:
0001
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1937
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
310

Chapter

Title:
Besprechungen:
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
33

Contents

Table of contents

  • Abhandlungen zur saarpfälzischen Landes- und Volksforschung
  • 1.1937 (0001)
  • Cover
  • Title page
  • Preface
  • Abhandlungen:
  • Besprechungen:
  • Berichte:
  • Verzeichnis der Mitarbeiter.
  • Contents
  • Karte: Auswanderung aus dem Rhein-Mosel-Saar-Raum nach Galizien 1782-1785.
  • Ortsnamenverzeichnis: Auswanderung nach Galizien 1782-1785.
  • Cover

Full text

Richard von Kienle 
„Romania Germanica“ 
Ernst Gamillscheg, Romania Germanica. Sprach- und Siedlungs⸗ 
geschichte der Germanen auf dem Boden des alten Römerreichs. Bd. 1. Zu 
den ältesten Berührungen zwischen Römern und Germanen. Die Franken. 
Die Westgoten. Berlin und Leipzig 1934 (Walter de Gruyter u. Co.) 
XXVi B GS. geb. 12. RM. br. 11.— RM. Bd. 2. Die Ostgoten. Die 
Langobarden. Die altgermanischen Bestandteile des Ostromanischen. Alt— 
zgermanisches im Alpenromanischen. Berlin und Leipzig 19385 (Walter de 
Hruyter'u. Co.) XIV 329 S. geb 13.— RM., br. 12. — RM. Bd. 3. Die Bur—⸗ 
zunder. Schlußwort. Berlin und Leipzig 1936 (Walter de Gruyter u. Co.) 
XVI 262 S. geb. 18. - RM. br. 12. RM. Sämtliche drei Bände in: Grund— 
riß der germanischen Philologie, begründet von H. Paul Bö. 11. 
In einem großangelegten dreibändigen Werk hat der Berliner Romanist E. 
Hamillscheg den Grundstein gelegt zu einer Geschichte der Germanen auf dem 
Boden des römischen Imperiums. Ein knapper Aufriß im ersten Bande zeigt 
die germanischen Lehnwörter im Vulgärlatein auf, die vor allem auf der Ver— 
nitsung der germanischen Söldner im römischen Heere bexuhen,. Der eigent— 
iche Schwerpunkt des Werkes liegt auf der Darstellung des sprachlichen Nieder— 
chlages, den die germanischen Stämme der Völkerwanderungsgzeit auf dem Bo— 
en der Romania hinterlassen haben. Ausführlich wird hier die Einwirkung der 
Franken, Westgoten und Burgunder auf heute französischem Boden, die Spuren 
der Oftgoten und Langobarden in Italien geschildert. Es werden hierbei die 
zermanischen Ortsnamen als Zeugen einstigen germanischen Siedlungsgebietes 
ufgezeigt, deren Verteilung und Bildung wichtige Schlüsse auf die Verteilung 
und Dichte der Siedlung, sowie auf den Verlauf der germanischen Landnahme 
zulassen. Daneben steht eine übersichtliche Darstellung der germanischen Lehn— 
wörter in den jeweiligen romanischen Sprachen, die noch durch die Schilderung 
der germanisch-raetoromanischen und germanisch-rumänischen Lehnbeziehungen 
erweitert wird. Sie bieten wertvolle Einblicke für den germanischen Kultureinfluß 
in jener Zeit und erhellen auch manche innergermanischen Fragen sehr wir— 
kungsvoll. Uebergangen sind an germanischen Stämmen nur die Alamannen 
ind die Normannen, deren sprachlicher Nachlaß in der Romania zur Zeit von 
mderer Seite dargestellt wird. Nur kurz gestreift werden die Sachsen, die sich in 
oorfränkischer Zeit ĩm nordöstlichen Frankreich angesiedelt haben, deren Spu— 
ren zur Zeit noch nicht in weiterem Ausmaß erfaßt werden können, da die ein— 
schlägigen Orts- und Flurnamensammlungen noch nicht vorliegen. Dazu fügt G. 
vertvolle Beobachtungen über das Schicksal dieser germanischen Sprachen, über 
die Gründe ihres Unterganges und über die germanische Einwirkung auf die 
romanische Sprachform. So ergibt sich aus dieser sachkundigen Darstellung eine 
Uebersicht über die Geschichte diefer Stämme, die nicht nur den romanistischen 
und germanistischen Sprachforscher, sondern auch darüber hinaus den Historiker 
n edhtohithcinerr den Siedlungsgeographen und Volkskundler interessieren 
wird. 
Es lohnt sich hier einmal kurz die Abschnitte zu betrachten, die für die Ge— 
schichte unserer Westgrenze von Wichtigkeit sind. Nach dem Zusammenbruch der 
römischen Provinz Germania inferior stoßen die Franken in drei großen Wellen 
west⸗ und füdwestwärts vor. Zuerst besetzen die salischen Franken das nörd— 
liche Belgien zwischen Maas und Schelde, das ihnen noch von den Römern als 
Siedlungsland zugewiesen wird. Von hier aus erfolgt der erste Vorstoß, der sie 
bis zur Somme führt. Dieses Gebiet wird aus Landnot in Besitz genommen und 
erhält eine sehr dichte Schicht germanischer Bauernfiedlungen, die bis über das 
hohe Mittelalter hinaus ihre fränkisch-flämische Sprache bewahren. Die zweite 
Welle fränkischer Siedlungen hat zwei Ausgangspunkte: einmal das Moselge— 
234
	        

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1.1937. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1937. Print.
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