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1.1937 (0001)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1.1937 (0001)

Periodical

Persistent identifier:
1898477884
Title:
Abhandlungen zur saarpfälzischen Landes- und Volksforschung
ZDB-ID:
ZDB Icon3193954-5
PPN der Nachfolger-Zeitschrift:
1898478260
Place of publication:
Kaiserslautern
Publisher:
Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
Document type:
Periodical
Collection:
History
Erscheinungsverlauf:
1937 -
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
1898477884_1937
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-693728
Title:
1.1937
Volume count:
0001
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1937
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
310

Chapter

Title:
Abhandlungen:
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
229

Chapter

Title:
Die Auswanderung aus dem pfälzischen Raum nach Galizien 1782 - 1785. Emil Maenner.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
26

Contents

Table of contents

  • Abhandlungen zur saarpfälzischen Landes- und Volksforschung
  • 1.1937 (0001)
  • Cover
  • Title page
  • Preface
  • Abhandlungen:
  • Von Wotans- und Donarsbergen in der Pfalz. Ernst Christmann.
  • Von den ältesten Strassen der Pfalz. Friedrich Sprater.
  • Jupiter Optimus Maximus und Juno Regina, ein Götterpaar aus der Germania Superior.
  • Frühalemannische Funde aus dem unteren Neckarland.
  • Der mittelalterliche Dorfkirchhof als Ort der Wehr und des Gerichts. Hermann Graf.
  • Nachträge und Berichtigungen zu Anton Neubauers Regesten des ehemaligen Benediktiner-Klosters Hornbach. Carl Pöhlmann.
  • Ramsen und Stumpfwald - was bedeuten ihre Namen? Ernst Christmann.
  • Der Trifels in der deutschen Kaiserzeit. Georg Biundo.
  • Das Lauterer Becken und der topographische Aufbau der Stadt Kaiserslautern. Walther Tuckermann.
  • Die alten Azuritbergwerke in der Umgebung von St. Barbara. Hans Rücklin.
  • Zusammenhänge zwischen kulturgeographischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Verhältnissen auf der südwestpfälzischen Hochfläche im 18. Jahrhundert. Johannes Postius.
  • Die Auswanderung aus dem pfälzischen Raum nach Galizien 1782 - 1785. Emil Maenner.
  • Kronprinz Ludwig von Bayern und die Oberrheinlande 1809 - 1819. Kurt Baumann.
  • Gesichtspunkte einer wissenschaftlichen Gegenwartsaufnahme auslandsdeutscher Siedelungen. Friedrich Schneider.
  • Stand der Volkskunde in der Saargegend. Nikolaus Fox.
  • Die Saarliteratur Frankreichs und des übrigen Auslandes von 1914 - 1935. Fritz Hellwig.
  • Besprechungen:
  • Berichte:
  • Verzeichnis der Mitarbeiter.
  • Contents
  • Karte: Auswanderung aus dem Rhein-Mosel-Saar-Raum nach Galizien 1782-1785.
  • Ortsnamenverzeichnis: Auswanderung nach Galizien 1782-1785.
  • Cover

Full text

Hand der politischen Machthaber weg, deren Bögte wie Drohnen vom Marke des 
Bolkes zehren. Handel und Wandel sind gestört, unsicher sind Gegenwart und Zu— 
kunft geworden, — keiner, der seinen Acker bestellt hat, weiß, ob er die Früchte sei— 
nes Fleißes in die Scheuer wird bringen können. Dumpfe Verzweiflung hat sich 
vieler tausender von Menschen bemächtigt, denen die Heimat weder Schutz noch 
Hilfe gewähren kann. Fort, nur fort! Das ist ihr Gedanke. Fort, nur fort — und 
wäre es bis ans Ende der Welt — und wenn im Jahre 1232 sich sechsundzwanzig 
Schwarzwälder Bauern an die vorderösterreichische Regierung in Freiburg mit der 
Bitie wenden, in das Banat auswandern zu dürfen, weil sie „in Ermangelung der 
Mittel mit Weib und Kindern ohne den leidigen Beitelsack an den Rucken zu hän—⸗ 
ken“?) sich nicht mehr ernähren könnien, so wissen wir, daß sie die bittere Wahrheit 
gesagt haben. 
So ist sowohl äußerlich durch die Zeitumstände wie auch innerlich in den Men— 
schen bereits der Boden vorbereitet, von wo aus die Auswanderung gleich einer un— 
widerstehlichen Flut in die Ferne brechen soll. Deutlich hebt sich der Bereich zwischen 
Mosel, Saar und mittlerem Rheintal, den ich als „pfälzischen Raum“ im weitesten 
Sinn des Wortes bezeichnen möchte, als besonderes Notgebiet heraus. Hier spürt 
der Einzelne wie die Gesamtheit Frankreichs Druck am stärksten, hier wirkt die von 
Westen drohende Gefahr am unmittelbarsten und nachhaltigsten — hier ist daher die 
Bereitschaft, die Scholle der Väter zu verlassen, größer als anderswo. Pfälzer und 
deutsche, aber auch französische Lothringer machen sich in Scharen auf den Weg. 
Moselfränkische Kurtrierer, Wandervögel aus dem Kurmainzischen, von der Saar, aus 
reichsgrafschaftlichen und ritterschaftlichen Gebieten westlich des Rheins schließen sich 
ihnen an, — und wenn die Auswanderung auch auf das Ostufer des Stromes hin— 
übergreift, den Taunus, Odenwald und Schwarzwald bespült und auch das Schwaben⸗ 
land und Bayern erfaßt, so ist doch nicht daran zu zweifeln, daß die Lande westlich 
des Rheins, die der Gefahr und damit auch der Noi und der Verelendung näher 
lagen, die Hauptmasse der Auswanderer gestellt und in Bewegung gesetzt haben. 
Die Länder, denen die Auswanderer entgegenstreben, sind die neuenglischen Ko— 
lonien in Nordamerika, die russische Steppe an der Wolga, die im Laufe der Türken— 
kriege vom Hause Habsburg eroberten Gebieie Ungarns und endlich auch Galizien, 
das durch die Aufteilung Polens in den Besitz von Oesterreich gelangt ist. Es sind 
menschenarme, in der Kultur durch Kriege zurückgeworfene oder ihr gar nicht er— 
schlossene Länder, deren Boden urbar gemacht, deren Wirischaft in Gang gebracht 
werden muß, wenn sie für den Staat kein totes Kapital sein, sondern die Hoffnungen 
erfüllen sollen, die er sich bei ihrer Erwerbung gemacht hat. Ein solches Aufbauwerk 
kann nur durch eine planmäßige Siedelungspolitik in Angriff genommen, nur durch 
Heranziehung tüchtiger Arbeitskräfte gemeistert werden, und so stellt sich in allen die— 
sen Gebieten, die förmlich nach Menschen schreien, ein unabwendbares Beduürfnis nach 
Bauern und Handwerkern ein, nachdem die Siaatsverwaltung sich eingerichtet und 
die von ihr zu leistenden Aufgaben erkannt hat. Es darf uns nicht wundern, daß die 
Herrscher jener Länder, die zum Teil selbst deutschen Blutes sind, in erheblichem Aus⸗ 
maße deutsche Siedler in ihre neuen Lande ziehen — sie wissen, daß gerade diese 
Menschen, denen bittere Not den Wanderstab in die Hand gedrückt hat, fleißige, zu— 
verlässige, gediegene Arbeiter sind, auf die sie sich unbedingt verlassen können. So 
lauchen ihre Werber auch in den südwestdeutschen Gebieten längs des Rheins auf, 
von den einheimischen Behörden des öfieren argwöhnisch beobachtet oder gar mit Ver⸗ 
haftung und Landesverweisung bedroht, falls sie sich erdreisten sollten, die „heimlich 
2) Ehner, Aus der Geschichte des Hauensteiner Dorfes Unteralpfen, S. 70. 
1857
	        

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1.1937. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1937. Print.
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