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1937-1938 (0003)

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Bibliographic data

fullscreen: 1937-1938 (0003)

Periodical

Persistent identifier:
189466843X
Title:
Unsere Heimat
Sub title:
Blätter für saarländisch-pfälzisches Volkstum ; Mitteilungsblatt der Abteilung Volkstum und Heimat in der NS-Kulturgemeinde des Pfälzerwald- und Saarwald-Vereins
Shelfmark:
Z 55-529
ZDB-ID:
ZDB Icon3191158-4
Place of publication:
Saarbrücken
Heidelberg
Neustadt, Weinstr.
Publisher:
Westmark-Verl.
Document type:
Periodical
Collection:
History
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1935 - 1939
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
189466843X_1937
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-695313
Title:
1937-1938
Volume count:
0003
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1937
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
468

Chapter

Title:
Heft. 3.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
40

Chapter

Title:
Von der Zahl der Pfälzer und der Entstehung pfälzischer Mundarten in Südosteuropa.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
9

Contents

Table of contents

  • Unsere Heimat
  • 1937-1938 (0003)
  • Cover
  • Gesamtverzeichnis. 3 Jahrgang 1937/1938.
  • Heft. 1.
  • Heft. 2.
  • Heft. 3.
  • Contents
  • Von der Zahl der Pfälzer und der Entstehung pfälzischer Mundarten in Südosteuropa.
  • Die größere Volksgemeinschaft.
  • Liebe Landsleute drinnen und draußen.
  • Mitteilungen.
  • Werkschaffen und Werkstoff.
  • Heft. 4.
  • Heft. 5.
  • Heft. 6.
  • Heft. 7.
  • Heft. 8.
  • Heft. 9.
  • Heft. 10.
  • Heft. 11.
  • Heft. 12.
  • Cover

Full text

Blätter für saarpfälzisches Volkstum 
herausgegeben vom volksbildungsverband SGaarpsfale ev 
3. Heft 
Dezember 1937 
Jahrgang 1937/38 
Von der Zahl der Pfälzer und der Sntstehung 
pfälzischer Mundarten in Südosteuropa 
Srnft Chriftmann 
Die deutschen Auswanderer, die von 1720-1820 aus der Heimat nach den 
Donautiefländern, an die Nord⸗ und Ostseite der Karpathen, nach Südrußland 
und an die Wolga abströmten, erhielten dort von der slavischen und magyarischen 
Bevölkerung den Namen „Schwaben“; zunächst war er Schimpfwort, wurde 
aber von ihnen und den Nachkommen zum Ehrennamen gemacht, und zwar durch 
ihre „schwäbischen“ Leistungen. Auch im Reich hielt man sie bis in die neueste 
Zeit wirklich samt und sonders oder doch weit überwiegend für Schwaben, und 
noch auf der VDA⸗Tagung 1933 in Trier nahmen die Schwaben aus dem Reich 
auf den von ihnen im Festzug mitgetragenen Spruchbändern all die Hundert— 
tausende, ja Millionen in dem Raum zwischen Donau und Drau lin der 
„Schwäbischen Türkei“), in Batschka und Banat, in Galizien, am Ufer 
des Schwarzen Meeres und den Gestaden der Wolga für sich in Anspruch. 
Seit Jahren treten wir von der Saarpfalz aus entschieden dafür ein, daß man endlich 
einsieht und zugibt — und Folgerungen daraus zieht, von denen noch zu sprechen 
sein wird —, daß der Großteil jener Brüder im Südosten unseres Erdteils 
pfälzische Mundart spricht, somit nicht überwiegend schwäbischer Herkunft sein 
kann. Hrch. Schmidt hat in dem von Bleyer herausgegebenen Werk: „Das 
Deutschtum in Rumpfungarn“, klargestellt, daß in der Donautiefebene oder viel⸗ 
mehr im Umfang des ehemaligen Staates Ungarn nur etwa 100 des Deutsch⸗ 
tums schwäbische Mundart spricht, ein großer Teil aber — ich behaupte minde⸗ 
stens 75 00 — rheinfränkische, bes. pfälzische. Walther Kuhns Werk über 
„Das Sprachinsel⸗Deutschtum in Kleinpolen“ (d. i. Galizien) und Karaseks 
Forschungen über das Deutschtum im Nord⸗ und Ostkarpathenraum und seinem 
Vorfeld stellten auch hier den Löwenanteil der Pfälzer heraus. Endlich zeigten 
die Forschungen von Viktor Schirmunski, wie auch am Schwarzen Meer 
neben hier staͤrkerem schwäbischem Anteil doch ein paar Hunderttausend Deutsche 
rheinfränkisch, besonders pfälzisch reden, und aus Veröffentlichungen von Din⸗ 
ges und anderen geht hervor, daß in der Wolgadeutschen Republik überhaupt 
kein Mensch schwäbisch, wohl aber wieder der weitaus größte Teil der Menschen 
unsere Mundart redet. 
Aus den Kreisen der schwäbisch-alemannischen Stammesangehörigen im Reich 
konnten diese Feststellungen nicht widerlegt werden. Aber von hier stellte man die 
neue Behauptung auf: „Jawohl, rheinfränkische, besonders pfälzische Mundart 
hat sich dort draußen zumeist durchgesetzt; aber das ändert nichts an der Tat⸗ 
sache, daß trotzdem die meissen jener Ostsiedler in Wirklichkeit einst Schwaben,
	        

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1937-1938. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1937. Print.
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