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1937-1938 (0003)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1937-1938 (0003)

Periodical

Persistent identifier:
189466843X
Title:
Unsere Heimat
Sub title:
Blätter für saarländisch-pfälzisches Volkstum ; Mitteilungsblatt der Abteilung Volkstum und Heimat in der NS-Kulturgemeinde des Pfälzerwald- und Saarwald-Vereins
Shelfmark:
Z 55-529
ZDB-ID:
ZDB Icon3191158-4
Place of publication:
Saarbrücken
Heidelberg
Neustadt, Weinstr.
Publisher:
Westmark-Verl.
Document type:
Periodical
Collection:
History
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1935 - 1939
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
189466843X_1937
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-695313
Title:
1937-1938
Volume count:
0003
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1937
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
468

Chapter

Title:
Heft. 9.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
36

Chapter

Title:
Pfälzische Koloniegründungen in Kanada im 18. Jahrhundert.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
4

Contents

Table of contents

  • Unsere Heimat
  • 1937-1938 (0003)
  • Cover
  • Gesamtverzeichnis. 3 Jahrgang 1937/1938.
  • Heft. 1.
  • Heft. 2.
  • Heft. 3.
  • Heft. 4.
  • Heft. 5.
  • Heft. 6.
  • Heft. 7.
  • Heft. 8.
  • Heft. 9.
  • Contents
  • 1. Arbeitsbericht der Mittelstelle Saarpfalz in Kaiserslautern von der Gründung am 15. Oktober 1936 bis zum 1. April 1938.
  • Von den Ursachen der Auswanderung aus der Saarpfalz und ihrer Nachbarschaft im 18. Jahrhundert.
  • Pfälzische Koloniegründungen in Kanada im 18. Jahrhundert.
  • Saarpfälzisches Schicksal in Algerien.
  • Die Spinnstubb.
  • Mitteilungen.
  • Werkschaffen und Werkstoff.
  • Heft. 10.
  • Heft. 11.
  • Heft. 12.
  • Cover

Full text

dem Bergbau so wie unsere Arbeiter im Saargebiet noch eine kleine Landwirt— 
schaft und waren somit wirklich auch noch Bauern. 
Ganz unabhängig von mir ist August Wagner, der sich besonders mit der Aus— 
wanderung aus seinem Geburtsort Kriegsfeld befaßte, zu genau der gleichen 
Anschauung gelangt, daß nämlich das Erliegen des Berghaus am Donnersberg 
eine Hauptursache für die Auswanderung aus jenem Dorf gewesen sei. 
Genug der Einzelheiten! Eine so langandauernde und so stark hervortretende 
Auswanderung wie die aus der Saarpfalz und ihrer Nachbarschaft muß auch so 
langwährende und allgemeine Hintergründe haben; zu dem gleichen Schlusse 
muß man gelangen, wenn man sieht, daß nicht einzelne Territorien der alten 
Zeit davon betroffen sind, ihre Nachbarn aber nicht, sondern daß das Auswan— 
derungsgebiet ganz allgemein der gesamte saar⸗pfälzische, ja südwestdeutsche 
Raum ist; endlich legen die heutigen Verhältnisse in Parallele zu den ver— 
gangenen Zeiten die Vermutung nahe. Ist hier aber und war hier durch Jahr⸗ 
hunderte hindurch Ubervölkerung vorhanden, dann löst jeder besondere wirtschaft— 
liche Mißstand, der sich einstellt, oder die Eröffnung einer Siedlungsmöglichkeit 
dort im Osten eben hier eine ungleich stärkere Wirkung aus als anderswo. 
Pfälzische Koloniegründungen in Kanada 
im 18. Jahrhundert 
August Rupp 
Nach Beendigung des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges ergoß sich eine un— 
übersehbare Auswandererflut aus den Vereinigten Staaten nach Oberkanada 
ausschließlich nach Ontario und den Seeprovinzen. Als vorläufiger Sammelort 
für alle Loyalisten war für den Herbst 1788 Sorel am St. Lorenz bestimmt 
worden. Der kürzeste Landweg vom Innern des Staates Newyork ging den 
Hudson aufwärts am Westufer des Lake Champlain entlang, am Richelieu 
hinunter. Von den Loyalisten hatte sich eine größere Gruppe unmittelbar nach 
Überschreiten der kanadischen Grenze in dem landschaftlich reizvollen Hügelland 
an der Missisquoi Bay, dem Nordzipfel des Lake Champlain, Land gekauft und 
sich dort festgesetzt. Wie sich später herausstellte, waren die ersten Loyalisten— 
dörfer von Pfälzern vom Mohawk, Schoharie und vom mittleren Hudson ge—⸗ 
gründet worden. Unter diesen pfälzischen Missisquoisiedlern sollen eine Anzähl 
irische Namen gehabt haben. Hier haben wir es mit den Nachkommen der 1710 
in Irland angesiedelten Pfälzern zu tun, die 1760 und 1765 nach dem Staate 
Newyork weiterwanderten. 
Die Kolonialregierung, die mit dem Landkauf der Pfälzer nicht einverstanden 
war, konnte nur durch eine Bittschrift umgestimmt werden. Mit Zähigkeit 
und Fleiß überstanden sie die ersten schweren Jahre und bald verbreiteten sie 
sich über die meisten Townships der Missisquoi-Grafschaft. Um die Jahrhundert— 
wende erhielt das deutsche Element aus Pennsylvanien neuen Zustrom. Vor 
Exrichtung des direkten Auswandererdienstes Hamburg — Quebec wanderten 
1836 ungefähr 500 Pfälzer, Bayern und Schweizer in das südliche Quebec ein. 
Auf dem linken Ottawa⸗Ufer nördlich der Stadt Buckingham im heutigen Labelle 
County und nördlich Shawville im Pontiac County entstanden geschlossene deutsche 
Bauernsiedlungen. Zur gleichen Zeit begannen auf dem rechten Ottawa⸗Ufer im 
Renfrew County in Ontario zahlreiche deutsche Ansiedlungen aufzublühen, Im 
Laufe der nächsten Jahre entstanden immer mehr deutsche Bauernhöfe im Otta⸗ 
wa⸗Gebiet, sodaß das deutsche Element zu dem einflußreichsten des Landes 
wurde. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts war die Anglisierung bereits so 
weit fortgeschritten, daß die Zugehörigkeit zum deutschen Volkstum nur noch 
eine dunkle Erinnerung war. —
	        

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1937-1938. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1937. Print.
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