SULB digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

1937-1938 (0003)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1937-1938 (0003)

Periodical

Persistent identifier:
189466843X
Title:
Unsere Heimat
Sub title:
Blätter für saarländisch-pfälzisches Volkstum ; Mitteilungsblatt der Abteilung Volkstum und Heimat in der NS-Kulturgemeinde des Pfälzerwald- und Saarwald-Vereins
Shelfmark:
Z 55-529
ZDB-ID:
ZDB Icon3191158-4
Place of publication:
Saarbrücken
Heidelberg
Neustadt, Weinstr.
Publisher:
Westmark-Verl.
Document type:
Periodical
Collection:
History
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1935 - 1939
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
189466843X_1937
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-695313
Title:
1937-1938
Volume count:
0003
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1937
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
468

Chapter

Title:
Heft. 1.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
40

Chapter

Title:
Das Saarlandmuseum in Saarbrücken.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
2

Contents

Table of contents

  • Unsere Heimat
  • 1937-1938 (0003)
  • Cover
  • Gesamtverzeichnis. 3 Jahrgang 1937/1938.
  • Heft. 1.
  • Contents
  • Zum Geleit!
  • Saarbrücken, das Bollwerk des deutschen Westens.
  • Saarbrückens Entwicklung zum Wirtschafts- und Verkehrs-Zentrum.
  • Saarbrückens Kulturstätten.
  • Das Deutschherrenhaus in Saarbrücken.
  • Die Gotischen Grabdenkmäler in der Stiftskirche in St. Arnual.
  • Das Saarlandmuseum in Saarbrücken.
  • Spichern.
  • Saarbrückens neues Ausflugsziel.
  • Saarbrückens Gasthof an der Weinstraße.
  • Feste und Wein und Landschaft.
  • Mitteilungen.
  • Werkschaffen und Werkstoff.
  • Heft. 2.
  • Heft. 3.
  • Heft. 4.
  • Heft. 5.
  • Heft. 6.
  • Heft. 7.
  • Heft. 8.
  • Heft. 9.
  • Heft. 10.
  • Heft. 11.
  • Heft. 12.
  • Cover

Full text

Das Saarland-Museum in Saarbrücken 
Hermann Keuth 
Das Gebäude der Marktpassage im Stadtteil St. Johann, in dem sich bisher 
das Heimatmuseum der Stadt Saarbrücken befand, ist nun im Bau begriffen. 
Es wird neuer Raum geschaffen. Ein zweckmäßiger Aufgang entsteht, die Pas—⸗ 
sage wird durch Gittertore abgeschlossen, um die Bogengänge für museale Zwecke 
ausnützen zu können. Das ganze Gebäude wird neu hergerichtet. Es wird mit 
Beginn des Winters die Sammlungen des neuen Saarlandmuseums aufnehmen. 
Der Raumgewinn beträgt etwa ein Drittel des heutigen Raumes. Die unzweck⸗ 
mäßigen Winkel und Ecken, sind beseitigt worden. Alles ist hell, übersichtlich und 
geräumig. Nicht weniger als neun große Schaufenster werden für das Museum 
werben. Sie werden in ihren Auslagen auf den Sinn, und den Inhalt des Mu⸗ 
seums hinweisen. Leider ist es nicht möglich, die Vereinigung des Vor⸗ und 
Frühgeschichtlichen Museums, schon jetzt räumlich durchzuführen. Dieses Mu—⸗ 
seum bleibt in seinem bisherigen Hause am Ludwigsplatz als selbständige Abtei—⸗ 
lung des Saarlandmuseums. 
Die Aufgabe des Saarlandmuseums ist die Darstellung der Kultur des Saar⸗ 
landes, mit dem Mittelpunkt Saarbrücken. Sein Schicksal soll in ihm Ausdruck 
finden. Bei der Vielgestaltigkeit der Erlebnisse und der Erscheinungen ist es nur 
möglich, Hauptpunkte herauszustellen. Ueber alles andere wird eine Studien⸗ 
sammlung berichten, die an das Museum angegliedert wird, und die der For⸗ 
schung zur Verfügung steht. 
Die Raumfolge im Museum wird durch die Geschichte des Landes im Wesent⸗ 
lichen bestimmt. Sie beginnt mit einer kurzen Darstellung der Landschaft und 
ihrer Eigentümlichkeiten, leitet über zum Mittelalter und endet in einer ent⸗ 
sprechend der Wichtigkeit des Geschehens breit aufgemachten Darstellung des 
Saarkampfes. Innerhalb dieses Rahmens werden besonders die kostbaren Möbel 
des 18. Jahrhunderts, sowie die Porzellane der Fürstlich-Nassau⸗Saarbrückischen 
Porzellan⸗Manufaktur, eine Sammlung, die einzigartig in der Welt ist, Beach— 
tung finden. Gegenstände aller Art, geben ein lebendiges Bild von dem Zeit⸗ 
geschehen, das seinen Höhepunkt in der Kultur des 18. Zahrhunderts fand uͤnter 
Fürst Wilhelm Heinrich. Neben den Originalen ergänzen Fotographien, Zeich— 
nungen, Karten, Modelle usw. das Bild. Saarbruͤcken will kein Kunst⸗ oder 
Kunst-Gewerbe⸗Museum, in dem lediglich die kostbhare Originalschöpfung spricht. 
Die Aufgabe ist, in der Hauptsache eine lehrhafte Schau, bei der die Nachbildung 
ebenso spricht, wie das Urstück selbst, zu bieten. Die zweite große Abteilung des 
Museums wird über das Volkstum der Saar Auskunft geben können. Im Mit—⸗ 
telpunkt steht das alte Bauerntum mit seiner bodenständig gewachsenen Kultur. 
Es ist dies ein äußerst interessanter Abschnitt, da sich hier an der Saar verschie— 
dene Formströmungen trafen und ihren Niederschlag fanden. Das Museum kann 
fast lückenlos über die bäuerlichen Siedlungsformen, den Hausbau und den 
Hausrat berichten. Eingehend wird die Volkskunst behandelt, bei ihr stehen im 
Vordergrund die alten Zeichen und Symbole, die bis in die germanische Früh— 
zeit der Landschaft zurückgehen. Der Uebergang des alten Bauernlandes zuin 
Industrieland wird dargestellt bis in unsere heutige Zeit, die eine fortschreitende 
Umformung des Siedlungsbildes brachte. Das Museum wird überhaupt bemüht 
sein, das Neue mit dem Alten zu verbinden, denn nur aus der Gegenüber— 
stellung des Heutigen mit dem Gewesenen erwächst eine Verständnis. Das 
Museum soll lebendig und nicht eine Anhäufung von toten Gegenständen sein. 
Es soll durch sinnvolles Zusammenfügen einen Gesamteindruck vermitteln. 
12
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

1937-1938. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1937. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.

Diese Website benutzt Cookies, die für den technischen Betrieb der Website erforderlich sind.