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1935-1936 (0001)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1935-1936 (0001)

Periodical

Persistent identifier:
189466843X
Title:
Unsere Heimat
Sub title:
Blätter für saarländisch-pfälzisches Volkstum ; Mitteilungsblatt der Abteilung Volkstum und Heimat in der NS-Kulturgemeinde des Pfälzerwald- und Saarwald-Vereins
Shelfmark:
Z 55-529
ZDB-ID:
ZDB Icon3191158-4
Place of publication:
Saarbrücken
Heidelberg
Neustadt, Weinstr.
Publisher:
Westmark-Verl.
Document type:
Periodical
Collection:
History
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1935 - 1939
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
189466843X_1935
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-695006
Title:
1935-1936
Volume count:
0001
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1935
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
456

Chapter

Title:
Heft. 7.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
32

Chapter

Title:
Saarlautern - Saarlouis.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
2

Contents

Table of contents

  • Unsere Heimat
  • 1935-1936 (0001)
  • Cover
  • Heft. 1.
  • Heft. 2.
  • Heft. 3.
  • Heft. 4.
  • Heft. 5.
  • Heft. 6.
  • Heft. 7.
  • Title page
  • Saarlautern - Saarlouis.
  • Fastenfeuer und Lehenausrufen an der Saar.
  • Zwei fränkische Gewandspangen aus Pfälzer Reihengräbern.
  • Rebstock und Weidenstock.
  • Die Spinnstubb.
  • Landsleute drinnen und draußen.
  • Kleine Beiträge.
  • Mitteilungen.
  • Heft. 8.
  • Heft. 9.
  • Heft. 10.
  • Heft. 11.
  • Heft. 12.
  • Heft. 13.
  • Heft. 14.
  • Cover

Full text

Beide Typen sind in den jetzt zusammengeschlossenen Gemeinden vertreten: Saar⸗ 
souis und Fraulautern. Es lag also nichts näher und es gab nichts Besseres, 
als aus diesen beiden Namen einen für unsere Landschaft, unsere Heimat typi⸗ 
schen Namen zu schaffen. Saarlautern ist ein klangvoller und schöner Name, 
ind bald werden sich auch seine Gegner mit ihm befreunden, so daß kein Bo⸗ 
vohner der Großgemeinde Saarlautern jemals etwas über den Namen seiner 
Stadt, dem Bollwerk deutscher Kultur an der Grenze, kommen lassen wird. 
So steht die Großgemeinde Saarlautern mit dem neuen Namen. Möge sie ein 
Vermittler des Friedens und der Verständigung zwischen Deutschland und 
Frankreich sein. 
Fastenfeuer und Lehenausrufen an der Saar 
Nikolaus Fox 
Am ersten Fastensonntag oder am letzten Sonntag vor Fastnacht wird in vielen 
Dörfern der Kreise Saarlautern, Merzig und Saarburg das Fastenfeuer abge⸗ 
brannt. Bei diesem Freudenfeuer werden die Lehen ausgerufen, d. h. die Namen 
der Mädchen und Burschen, die man für das Jahr zusammengeben will, werden 
öffentlich verkündigt. Früher besorgte der jeweilige Rekrutenjahrgang die Zusam⸗ 
menstellung und den Ausruf der Lehenpaare; heute noch sind die Zwanzigjäh— 
cigen die Verwalter und Hüter dieses alten Brauches. Die Listenführer ver⸗ 
schreiben sich natürlich die besten „Lehnchen“. Am Abend des Lehenfestes geleiten 
Musikanten die Ausrufer vor das Dorf. Die Burschen tragen Pechfackeln. In 
langem Zuge folgen die Dorfbewohner. Die Rufer verteilen sich auf zwei An⸗ 
höhen. Ein großes Feuer wird entfacht, manchmal brennen auch zwei Feuer, 
und durch einen Trichter schreit der „Ausklopper“ hinab ins Dorf: „Ich geb! 
Ich geb!“ Von der zweiten Anhöhe her kommt die Antwort: „Gib, wem du 
willst!“ Der Ausklopper: „Ich genn Hannessen Schang et Schmitzen Amei dit 
Johr zur Lehn, dat näkscht Johr zur hälijen Eh!“ „Das is wohl getan!“ ruft 
die große Schar, oder: „Dat eß recht!“ „Er soll't hann!“ Die Musikanten 
blasen einen Tusch; dann wird das nächste Paar ausgerufen. Oft machen die 
Zuschauer witzige Randbemerkungen. In Koͤrprich (Kreis Saarlautern) lautet 
z. B. der Gegenruf: „Dit Johr zur Lehn, näkscht Johr zur Schlä', et drett 
Johr werd schon vergehn!“ Wenn die Musikanten fehlen, singen die Burschen 
oor und nach dem Ausrufen einige Volkslieder. Der Bursche führt sein Lehen 
zum Tanz. Bei seinem Besuche in dem elterlichen Hause des Lehens wird er 
freundlich bewirtet, und das Mädchen befestigt eine Brezel an der Jacke des 
jungen Mannes. Die gegenseitigen Geschenke im Laufe des Jahres sind nach 
Ortschaften verschieden. 
Die alten und neuen Nachrichten über das Lehenfest beweisen uns, daß der 
Brauch früher in ganz Deutschland bekannt war. 
Heute ist er nur noch in Inseln vertreten, und die Gegenden, wo er noch in 
ziemlicher Vollständigkeit geübt wird, sind selten. Die dichteste und geschlossenste 
Siedlunz des Lehensausrufens bildet die untere Saargegend mit dem nördlichen 
Teile Lothringens. So beweist auch dieser Volksbrauch, daß die Sitten und 
Bräuche der Nation an der Volkstumsgrenze am zähesten sind. Im Grenzland 
ballen sich die Sitten und Bräuche. Die Kulturströmungen treiben aus dem
	        

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1935-1936. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1935. Print.
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