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1935-1936 (0001)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1935-1936 (0001)

Periodical

Persistent identifier:
189466843X
Title:
Unsere Heimat
Sub title:
Blätter für saarländisch-pfälzisches Volkstum ; Mitteilungsblatt der Abteilung Volkstum und Heimat in der NS-Kulturgemeinde des Pfälzerwald- und Saarwald-Vereins
Shelfmark:
Z 55-529
ZDB-ID:
ZDB Icon3191158-4
Place of publication:
Saarbrücken
Heidelberg
Neustadt, Weinstr.
Publisher:
Westmark-Verl.
Document type:
Periodical
Collection:
History
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1935 - 1939
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
189466843X_1935
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-695006
Title:
1935-1936
Volume count:
0001
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1935
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
456

Chapter

Title:
Heft. 6.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
32

Contents

Table of contents

  • Unsere Heimat
  • 1935-1936 (0001)
  • Cover
  • Heft. 1.
  • Heft. 2.
  • Heft. 3.
  • Heft. 4.
  • Heft. 5.
  • Heft. 6.
  • Heft. 7.
  • Heft. 8.
  • Heft. 9.
  • Heft. 10.
  • Heft. 11.
  • Heft. 12.
  • Heft. 13.
  • Heft. 14.
  • Cover

Full text

Blatter für saarländisch⸗gfũlzisches Volkssum 
herausgegeben vom volksbildungsverband Pfale·SGaar⸗ 
. Heft 
Hartung 1036 
Jahrgang 1935/36 
Natur im Winter Otto Löhr 
Unsere Zeitschrift will nicht so sehr der Pflege der Wissenschaft dienen als viel⸗ 
mehr all die geistigen Quellen in unserer Landschaft zum Fließen bringen, die 
von alters her die Seele unseres Volkes labten. Zu diesen Quellen gehört un⸗ 
streitig auch die Natur. Aber soll man von der Natur reden mitten im Winter? 
Sind doch unsere frohen Sänger nach dem heiteren Süden entwichen, die bunten 
Kinder unserer Flora haben sich in den Schoß der Mutter Erde zurück gezogen, 
die Bäume in einen Mantel von Kork und Zellulose eingehüllt und sind in tiefen 
Schlaf versunken und die Landschaft liegt grau und leer oder unter weißer Decke. 
Und dennoch sollen diese Blätter von der Natur reden. Empfinden wir die Sehn⸗ 
sucht nach dem Reich des Lebenden und Grünen gerade jetzt in Winters Mitte 
aicht stärker als sonst? Ist es etwa ein sinnloses Tun, daß wir im Dezember 
den grünen Adventskranz und den heiligen Mistelzweig, zur Wintersonnenwende 
den Fichtenbaum ins Zimmer holen, daß unsere Landfrauen schon im Hoch⸗ 
sommer Windhalm, Rosselgras und Trespen, im Herbst Schleierkraut, Silber⸗ 
blatt, Fruchtstände der Waldkarde und Strohblumen in Sträußen in die gute 
Stube bringen, nach dem Tag von Barbara und Osmund Kirsch- und Schlehen⸗ 
zweige in ein Glas Wasser stellen um im Januar blühende Zweige im Haus 
zu haben? Spricht sich nicht vielmehr in all dem das tiefe Bedürfnis aus, auch 
zur Winterszeit ein Stückchen lebendiger Natur um sich zu haben? Und mehr 
als sonst im Jahr wendet sich unser Gemüt jenen Wesen zu, die den heimat⸗ 
lichen Lebensraum auch in der Notzeit mit uns teilen, dem Wild und der Winter⸗ 
⸗»ogelwelt. Denn die Vorstellung von der Natur als der Versorgerin des Men⸗ 
schen tritt jetzt in den Hintergrund, wir sind mehr als sonst geneigt unsere Mit—⸗ 
geschöpfe um ihrer selbst willen zu lieben und gönnen gern auch dem Sperling 
und dem Dompfaff ein Futterkorn, obgleich wir wissen, daß sie uns im Frühling 
die Knospen der Obstbäume zerhacken und wir ihnen dann wieder tödliche Feind— 
schaft schwören werden. 
Wen es aber treibt mit Mantel und derben Schuhen an Frost- oder Regentagen 
ins Freie zu wandern, dem erschließt sich die Heimatnatur von einer besonderen 
Seite her. Niemals ist die Zeit günstiger, die Formenschönheit unserer Laub⸗ 
häume bis ins Tiefste zu erfassen, niemals können wir das zarte Ziselierwerk 
anserer urdeutschen Birken, die kraftvolle Formenfülle der Eichen, die prächtige 
Geschlossenheit der Lindenkronen leichter erfassen als jetzt. Hier zeigt sich das ge⸗ 
heimnisvolle Wirken eines harmonischen Bildungsprinzips der Pflanzenwelt im 
Großen ebenso wie beim Bau der Buchenknospe oder des Fichtenzapfens im
	        

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1935-1936. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1935. Print.
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