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Der Bergmannsfreund (45.1917)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Bergmannsfreund (45.1917)

Newspaper

Persistent identifier:
1879988488
Title:
Der Bergmannsfreund
Sub title:
Zeitung zur Unterhaltung und Belehrung für Bergleute
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saardruck
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Newspaper
Collection:
Periodicals
Mining
Erscheinungsverlauf:
- 1919
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Volume

Persistent identifier:
1879988488_1917
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-693626
Title:
Der Bergmannsfreund
Volume count:
45.1917
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1917
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
184

Issue

Title:
Ausgabe vom Samstag, 29. Dezember 1917
Volume count:
19
Document type:
Newspaper
Structure type:
Issue
Year of publication:
1917-12-29
Digitised pages:
12

Contents

Table of contents

  • Der Bergmannsfreund
  • Der Bergmannsfreund (45.1917)
  • Ausgabe vom Samstag, 1. September 1917 (1)
  • Ausgabe vom Freitag, 7. September 1917 (2)
  • Ausgabe vom Dienstag, 11. September 1917 (3)
  • Ausgabe vom Freitag, 14. September 1917 (4)
  • Ausgabe vom Freitag, 21. September 1917 (5)
  • Ausgabe vom Freitag, 28. September 1917 (6)
  • Ausgabe vom Freitag, 5. Oktober 1917 (7)
  • Ausgabe vom Freitag, 12. Oktober 1917 (8)
  • Ausgabe vom Freitag, 19. Oktober 1917 (9)
  • Ausgabe vom Freitag, 26. Oktober 1917 (10)
  • Ausgabe vom Freitag, 2. November 1917 (11)
  • Ausgabe vom Freitag, 9. November 1917 (12)
  • Ausgabe vom Freitag, 16. November 1917 (13)
  • Ausgabe vom Freitag, 23. November 1917 (14)
  • Ausgabe vom Freitag, 30. November 1917 (15)
  • Ausgabe vom Freitag, 7. Dezember 1917 (16)
  • Ausgabe vom Freitag, 14. Dezember 1917 (17)
  • Ausgabe vom Freitag, 21. Dezember 1917 (18)
  • Ausgabe vom Samstag, 29. Dezember 1917 (19)

Full text

Nr. 19 
15. Jahrgang 
Grundungsjahr 1820) 
* 
* 
⁊ Gluck? 
— V Saarbrücken, 
BPY4 F 8 3 7 — s b * den 29. Dezember 1917. 
2 —I—— 9. o 
— 
auf! 
Xd 
A 
Zeitnung zur Unterhallung und? 
Zeitnug zur Unterhaltkung und? 
— —223 * —32 
—— s — E — — —— —— 
krscheint im Kriege wöchentlich einmal (Freitags). Bestellungen nehmen die Geschäftsstelle in Saarbrücken 8, Futterstraße 6/7. alle Postanstalten, sowie auf den hiesigen 
Gruben und den benachbarten Orischaften die besonderen Boten entgegen. 
Preis für das Vierteljahr bei der Geschäftsstelle und durch die besonderen Boten bezogen 50 Pfg. durch die Postanstalten (ohne Bestellgeld) 60 Pfg. 
Anzeigen: Auiträge iür den „Bergmannsfreund“ nehmen entgegen: Die Schriftleitung in Saarbrücken 1und die Geschäftsstelle, Saarbrücken 8 Futterstraße k2, sowie 
tamtliche Bergboten. Anzeigenpreio: Die fünfaespaltene Kleinichriftzeile oder deren Raum 20 Pig., auswärtige Anzeigen 25 Pfg. 
— 
Jeujahr!“ 
J 
Wer ein Mann ist, der dem Leben und seinen 
hernen Notwendigkeiten kühl und furchtlos in's 
Ange blickt, der hält an der Wende zwischen zwei 
Jahren wohl einen Atemzug lang inne und schaut 
rückprüfend in die Vergangenheit hinein und weg⸗ 
entschlossen in die Fukunft hinaus. Und nimmt 
ms dem was war das Gute auf den neuen 
Sang, der vor ihm liegt, dankbar mit. Als 
inen Wandergenossen, der seinen Schritten will⸗ 
ommene Flügel leiht. Hat uns das Jahr 1917 
einen solchen Ertrag beschert? Wir meinen ja 
und dreimal ja. Denn dieser Zeitraum war 
dielleicht der schlimmste während der ganzen 
Orüfungszeit, die wir nach einem höheren Willen 
jetzt durchmessen müssen. Im Osten flackerte 
ꝛinmal noch die wilde Wut der Russen auf, die 
uns unter Brussilows Befeuerungswort den Gar— 
aus machen wollten. In Italien liefen die 
Ladorna'schen Scharen gegen die Isonzomauern 
ain, um endgültig durchzubrechen und gleichzeitig 
ollte im Westen an der langen Front vom 
Meere bis zum Jura über unser Schicksal ent—⸗ 
chieden werden. Amerika stand wider uns 
auf, und ein Gegner nach dem anderen, der 
och nicht wider uns war, trat auf den Plan. 
Unter Wilson'schem Swang und der goldenen 
Uberredungskunst der Entente. Die feindliche 
Presse, die uns, wenn Worte toöten könnten, ja 
aͤngst schon erledigt hätte, sagte diesmal mit 
ꝛiner Gewißheit unser Ende voraus, daß ängst⸗ 
iche Gemůter auch bei uns schon in's Wanken 
amen. Sorge um die Sicherstellung unserer 
Nahrungsmittel wechselte mit der anderen um 
insere Rohstoffe. Der Reichstag zeigte nicht 
nehr das Bild eiserner Geschlossenheit und Ent⸗ 
chlossenheit, wie er das bis dahin glücklicher⸗ 
veise stets getan hatte. Um die Juliresolution 
ntstanden Rämpfe im Lande, die die einzelnen 
Oarteien zu zerklüften schienen. Kurz und gut 
— wer keine Nerven hatte, konnte leicht an dem 
zlũcklichen Ergebnis dieses Krieges zweifeln. Da 
var ein Lichtblick nur, der aller Hoffen auf sich 
oa. Das war d 2 uν 
„Die Sterne reißl''s vom Himmel. 
Das kleine Wort: ich will!“ 
So Schiller und Gottschall in einem seiner heute 
längst vergessenen Dramen: „Dem Manne, welcher 
fest das Große will, muß das Geschick sich zahm 
zu Füßen schmiegen!“ Also mag in den nun vor 
uns liegenden Monaten noch über uns hereinbrechen, 
was hereinbrechen kann — wir wollen „fest das 
Große wollen“, um das Geschick zu zwingen. 
Das Geschick, das in unserem Fall einmal der 
Sieg und das andere Mal der ehrenvolle, 
ertragreiche Friede heißt. Und muß es uns 
nicht werden, wenn wir die Stationen überblicken, 
an denen wir inzwischen vorübergeschritten sind? 
Un all den Erfolgen unfererseits und den Nieder⸗ 
»rüchen der anderen? Aus dem Osten bricht das 
ticht! Wie lange noch, dann wächst sein Schein 
und wirft seine Strahlenbüschel auch nach Süden 
ind Westen Nur wollen, wollen, wollen, 
dann wird alles andere werden. Durchhalten 
vollen, siegen wollen und den deutschen Frieden 
vollen. Ist es nicht, als ob wir uns aus düsteren 
zchlüften über sohlenzerreißendes Felsgestein und 
euchtes Geroll münselig hindurchgearbeitet haben 
ind nun ins freie Feld hinausgekommen sind? 
jern, am Horizont, wachsen schon die Kirchtürme 
iuf, die unser Siel weisen. Noch liegen weite 
Wegstrecken vor dem Abend, der uns in das 
ʒtadttor lassen soll; hochgehende Baͤche und halb⸗ 
erfallene Brücken sind noch zu überwinden, und 
zie Beine sind schon wanderschwer. Aber das 
Ziel, das aus grauem Dunstschleier bereits lockt, 
trafft noch einmal alle Energien und ein fröh⸗ 
icher Mut fuͤrchtet sich auch nicht vor dem 
ztrudelwasser der Bäche uud dem Holzmorsch der 
Zrücken. Und wie neu beschwingt, schreiten wir 
rus, und die Kirchtürme werden immer laͤnger 
ind ihre Umrisse werden immer deutlicher. Genau 
o ist der Gang in's neue Jahr hinein. Genau 
o die Aussicht, genau so das Fiel; genau so sei 
arum auch unser aller Wille. Denn 
das Ziel ist würdig, und der Drei« 
29 4*2423 
Der Ueihnachtsgruss 
Hindenburqs. 
„Der Segen Gottes ruhte 1917 auf 
unseren Maffen, er wird 19128 unlsere 
gerechte Sache 2u einem guten Ende 
führen“. 
Gr. Hauptquartier, 24. Dezember 1917. 
von hindenburg, 
Reneralfeldamarichau 
ind der Arbeiter daheim. Wenn die 
uicht versagten, dann mußte es gelingen, alle 
»ösen Geister zu bannen. Und es gelang! Die 
zuversicht, daß sie sich selber tren bleiben würden, 
etrog nicht, und ihre Stärke ward unsere 
Stärke, ihr Glaube unser Hort. Die 
nneren Krisen wurden überwunden, und seit 
dertlings Kanzlerschaft hält das Haus allen 
Torheiten gegenüber wieder stand. Und unsere 
Urieger, wo immer sie eingesetzt wurden, trotzten 
sieg⸗ und tatentschlossen jeder UÜbermacht und 
rissen auch da, wo ihre Linien kaum mehr aus— 
reichten, dem anbrechenden Grimm zu wehren, 
den Erfolg an sich. Warum? Weil sie siegen 
vollten. Weil sie keinen Gegner über sich 
ießen und weil sie niemals dem Gedanken 
Zaum gewährten, als ob sie überhaupt zu 
wingen wären. Und trotz aller Verkehrs⸗ und 
lohlennöte, trotz aller Einschränkungsunabwend⸗ 
arkeiten stemmte sich, tapfer und treu, auch 
die Heimat wider den Anbruch der Welt und 
chrieb das „Deutschland muß leben“ auf ihre 
Arbeitsbanner. Das ist die Erfahrung, die wir in 
das kommende Jahr mitnehmen wollen: Wir 
éônnen alles, wenn wir alles wollen 
Serae versetzen und Strame abbammen
	        

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Der Bergmannsfreund. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1917. Print.
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