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Der Saarbergknappe (5 [1953])

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Bibliographic data

fullscreen: Der Saarbergknappe (5 [1953])

Newspaper

Persistent identifier:
186014473X
Title:
Der Saarbergknappe
Sub title:
Organ der Gewerkschaft Christlicher Saarbergleute
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Newspaper
Collection:
Periodicals
Mining
Year of publication:
1920
Erscheinungsverlauf:
1920 - 1960
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Volume

Persistent identifier:
186014473X_1953
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-690006
Title:
Der Saarbergknappe
Volume count:
5 [1953]
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1953
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
120

Issue

Title:
Ausgabe vom Freitag, den 12. Juni 1953
Volume count:
6
Document type:
Newspaper
Structure type:
Issue
Year of publication:
1953-06-12
Digitised pages:
16

Contents

Table of contents

  • Der Saarbergknappe
  • Der Saarbergknappe (5 [1953])
  • Ausgabe vom Samstag, den 03. Januar 1953 (1)
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. Februar 1953 (2)
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. März 1953 (3)
  • Ausgabe vom Samstag, den 04. April 1953 (4)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 19. Mai 1953 (5)
  • Ausgabe vom Freitag, den 12. Juni 1953 (6)
  • Ausgabe vom Mittwoch, den 15. Juli 1953 (7)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. August 1953 (8)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. September 1953 (9)
  • Ausgabe vom Montag, den 19. Oktober 1953 (10)
  • Ausgabe vom Donnerstag, den 19. November 1953 (11)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. Dezember 1953 (12)

Full text

See 3 
A 
eo . a 
; Ka) „MW 8 
Grenzeänger-FÜrscrgeueselz Vor der VErabSwllenund | 
Waoaisenrenten werden erhöht - Hetzarbeit der KP angeprangert 
Grenzgänger unternommen haben. 
ınd wir uns alle Mühe gegeben 
ı1aben, eine gerechte Behandlung der 
zrenzgänger in der Renten- und 
Steuerfrage zu erreichen und auct 
ırreicht haben, ruft die KP zu Pro- 
esversammlungen und scheut sick 
ıcht, mit absichtlich unrichtiger 
Darstellungen die Bergarbeiter auf- 
uputschen. Erfreulicherweise sind 
® nur wenige, weiche auf diese: 
Schwindelmanöver reinfallen. Wir 
ı1offen, daß die Grenzgänger nach 
vie vor zu ihrer Gewerkschaft steher 
ind der beabsichtigten kommuni 
tischen Neugründung fernbleiben 
line Aufklärung über die Steuer 
Tage geben wir an anderer Stelle. 
Numme;, 
KEIN DÜNNBIER 
in den Kaffecküchen 
Wie wir erfahren, hat das one 
bergamt im einem Schriftwecksel m® 
lem Gesamtbetricbsrat dargelerı.. 
üaß es keineswegs die Absicht hatt. 
len Bierkonsum in den Kaffeküchs 
zw beeinflussen. Das bisher we 
kaufte Bier soH auch weiterhin dr 
verkauft werden und zwar das 
male Koensumbier mit Ausnahme 
Bockbier und G Bi 
höheren Alkehkoigehalt als das 
liche aufweisen. 
Wir freuen uns, daß das An 
;tändnis — entstanden durch 
Verfügung des Oberbergamtes — 
geklärt hat und kein Anlaß mehr 
den von uns geäußerten Befürcht: 
yem hinsichtlich des Bierverbrau- 
bestehen. 
J? unserer Gewerkschaftspresse 
haben wir laufend und ausführ- 
ch über diese Frage berichtet. Be- 
kanntlich wurde durch die Initiative 
der Gewerkschaft christlicher Saar- 
bergleute von der CVP-Fraküon des 
Landtages im Dezember 1952 ein 
(nitiativantrag an den Landtag ge- 
richtet, wonach das Fürsorgegesetz 
vom Juni 1952 derart geändert wer- 
Jen sollte, daß das Saarland die 
Zahlung der Differenzbeträge 7zwi- 
schen Lohringer und Saarrenten 
voll übernehmen soll. Auf Grund 
des Antrages wurde der jetzt dem 
Landtage zur Verabschiedung vor- 
jegende Gesetzentwurf ausgearbeitet. 
Das Gesetz sieht den vollen 
Rentenausgleich vor- und fund in der 
Sitzung vom 10. Juni die Zustim- 
mung des Landtages, Die vorge- 
schriebenen Lesungen sollen noch in 
lieser Landtagssession vorgenommen 
werden, und die Verabschiedung er- 
lolgen. Damit findet ein viel disku- 
Ääcrtes Problem eine zufriedenstel- 
'ende Erledigung. Wir freuen uns, 
Jaß auf Grund der verständnisvollen 
Unterstützıfhg der CVP-Fraktion die 
Rentengleichstellung der Grenzgän- 
zer nun endgültig vollzogen wird. 
Ein weiterer Fortschritt ist durch 
lie Frhöhung der Waisenrenten ein- 
zetreten. Der Landtag stimmte einem 
Antrag des Sozialpolitischen Aus- 
schusses zu, wonach das Arbeitsmi- 
histerium ermächtigt wurde, der 
saarknappschaft unverzuglich die 
Waisenrenten auf 3200 Frs. eın- 
schließlich der Rentenzulage zu er- 
höhen und zur Auszahlung zu brin- 
zen. 
Weniger erfreulich ist die von kei- 
rer Sachkenntnis getrübte Hetzarbeit 
der Kommunistischen Partei. Nach- 
jem die Kommunistische Partei im 
Anzeigepflicht der Arzte bei Rerulskrankheiten 
Auf Grund der Berufskrankhei- 
-n-Verordnung ist die ärztliche An- 
vigepflicht bei Silikose obligato- 
isch. Wir hatten in der Gewerk- 
chaftlichen Rundschau vom Munat 
\prl darauf hingewiesen und Ein- 
elheiten behandelt. Auch das saar- 
ändische Ärzteblatt vom Monat 
\pril 1953 veröffentlichte eine Be- 
anntmachung über die Silikose- 
aeldungen. Des allgemeinen Inter- 
sse wegen geben wir diese hier im 
Vortlaut bekannt: 
„In letzter Zeit häufen sich — ste- 
ig zunehmend — die Fälle, bei 
velchen Kollegen eine grüne Be- 
'ufskrankheitsmeldung erstatten we- 
en 
Bei derartigen Fällen ist einer- 
eits von vornherein anzunehmen, 
laß eine entschädigungspilichtige 
Zerufskrankheit nicht vorliegt. An- 
lererseits entsteht durch die zuneh- 
nende Zahl dieser Meldungen ‚ein 
jeitraubender und unproduktiven 
\rbeitsausfall beim Landesgewerbe- 
ırzt und bei den Versicherungsträ- 
sern. Dies wirkt sich zu Ungunsten 
jer begründeten Meldungen aus. 
Übergangsrenten-Antragstellu: 
ufmerksam machen. 
Damit aber die tatsächlich vorh. 
;cenen Silikosefälle auch festgeste. 
verden, müssen die Reihenunter 
uchungen regelmäßig stattfir 
lien, und die Kameraden dürfen sır 
lieser Untersuchung nicht entzieher 
Nur dann ist die Gewähr dafür + 
jeben, daß die beginnende Silike® 
‚echtzeitig erkannt und die notw-- 
ligen Verlegungen vorgenomrn 
verden können. 
In diesem Zusammenhang weis 
vir nochmals darauf hin, daß unst 
es Erachtens die jetzt bei der Ver 
egung übliche Prozedur micht zweck 
nisprechend ist. Die erfolgten Rei 
‚jenuntersuchungen müssen aach ur 
erer Meinung mit einem Gutachter 
‚ersehen dem Versicherungsträgt: 
iuageleitet werden. Dieser erdae 
lann die moitwendigen Verlegunges 
\a. Dies enispricht den klaren Be 
ümmungen der 5. Verordnung übe 
le Ausdehnung der Unfallversiche 
ang auf Berufskrankhbeiten. 
Wüärde die Prozedur 26 vergenon 
nen werden, dann wären die vieles 
tückfragen vom Versicherungsträger 
am Werksarzt, zum Bergwerk usw. 
iberflüssig. Das Verfahren würde 
’ereinfacht und sowohl für den Ver- 
äicherten als auch den Versicherungs- 
räger klarer und übersichtliche! 
rerden. 
Es wird daher gebeten, von sol 
nen Anzeigeerstattungen abzusehen. 
der Hausarzt, der seinem Patienten 
1elfen will, kann denselben bei 
>»nem Minderverdienst veranlassen, 
:inen Antrag auf Übergangsrente 
‚jelbst zu stellen, sofern der Minder- 
verdienst infolge Entfernung aus 
ulikosegefährdeter Arbeit erfolgte. 
Verdachts auf Sılikose, 
Verstaubung, 
Fibrose, 
Silikose V — I Silikose I und 
Silikose] — L 
in diesem Zusammenhang verwei- 
en wir auf den Sonderdruck, der 
lem Ärzteblatt Nr. 7/51 beilag. 
gez. Dr. Symanski, 
Landesgewerbearzt “ 
Nachtrag zum Berufsorgan‘ +‘ 
-=--2ratz erforderlich 
In der letzten Nummer der ge- 
werkschaftlichen Rundschau haben 
wir auf die immer mnmoch nachwir- 
kende Gründungssucht, wie sie steis 
im Gefolge eines Krieges auigetreten 
st, hingewiesen. Diese Gründaungs- 
jucht hat sich auch im Hinblick auf 
berufsorganisatorische Vereins- und 
Gruppenbildungen ausgewirkt. Erst 
jüngst hat das Arbeitsministerium, 
wie aus einem der leizten Amts- 
blätter zu ersehen ist. die Tariffähig- 
keit zwei weiteren Organisationsn 
zuerkannt. 
Wir wissen nicht, wieviel t(arif- 
lähige Beruforganisatienen inzwi- 
ichen an der Sıar vorhanden sind. 
Es dürfte aher feststehen, dal sie 
ch sowohl in ihrer Richtung als auch 
ia ihrer Zielsetzung vem den bereits 
bestehenden Gewerkschaften nicht 
>ier nur unwesentlich unterscheiden. 
Um der endlosen und willkärlichen 
Vermehrung von neuen Gewerk- 
ichaften Einhalt zu gebieten, halten 
wir es daher für richlig. daß ein 
Nachtrag geschaffen wird, ähnlich 
lem Geseiz über die Zulassung von 
»olitischen Parteien. Er könnte etwa 
auten: 
„Unterscheiden sich Aufgaben- 
stellung oder Zielsetzung und Richt- 
liniem meuzugründender Berufs- 
ww" "iz Hemen einer Berufsgruppe 
ıcht wı ick von den bereits 
ws/et-"-— Organisationen, so ist 
hnen die Zulassung und Tarif- 
ähigkeit zr versagen.“ 
Wir machen in diesem Zurammen- 
ang darauf aufmerksam, daß die im 
ljerufsorganisationsgesetz angekün- 
jigten Ausführungsbestimmuaungen 
mıner moch fehlen. Sie müßten auf 
jie eimselnen Berufsgruppen, z. B. 
berg bau einschließlich Nebenbetriche, 
lütten- und Metallindustrie, Bau- 
u"dustrie usw... abzestellt werden. 
Aus dieser Bekanntmachung geht 
‚ervor, daß die Anzeige über das 
7/orhandensein einer Berufskrank- 
veit erst dann zu erfolgen braucht, 
venn nach dem ärztlichen Gutachten 
ine entschädigungspflichtige Berufs- 
'rankheit vorliegt, d.h. wenn eine 
Jauerrente zu gewähren ist. Eine 
Jauerrente ist zu gewühren, sobald 
ne Erwerbsminderung von 20 Pro- 
‚ent eingetreten ist. Bei beginnender 
ler noch nicht entschädigungs- 
>flichtiger Silikose ist die ärztliche 
Anzeige nicht erforderlich. Der Arzt 
sann den Versicherten, sofern eine 
Verlegung vorzunehmen ist, auf die 
Die neuen Sätze der Erachnie=rä+ 
Nachstehend geben wir die Höhe 
Pr fer T 4 *akarpnt: 
Im“ -o Tage 
Ts 
be 
PS, 
73. 
778. 
MM Yrs. 
Fr 
BL 
"ber Tage 
7, 
Ta. 
Y8. 
560 Fre. 
12706 Fre, 
7" 1580 Fra. 
14 2080 Fre. 
«irauen erhalten wahrscheinlich den gleiche- 
Lehrlir 
Satz wie |! 
Gedinge: 20 250 Frs, 
Filiale SAARBRÜCKEN, Karcherstraße 410 
AUSSENHANDELSBANK —— INTEF-DJAIRE AGRE$ Für Ihre RE"°FM benutzen Sie unsere Pr" -SCHECKS 
Bearbeitung alter IMPORT- und EXPORTGESCHÄFTE kostenlos - -lbar bei allen unseren FILIALEN 
Deomizilierung von Lizenzen und Korrespondenten der Franc - Zone 
‚röffnung ver Akkreoditiven-Voerfinanzierungen Abschnitte von S000- = 380008.- = 25000 fr.
	        

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Der Saarbergknappe. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1953. Print.
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