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Der Saarbergknappe (5 [1953])

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Bibliographic data

fullscreen: Der Saarbergknappe (5 [1953])

Newspaper

Persistent identifier:
186014473X
Title:
Der Saarbergknappe
Sub title:
Organ der Gewerkschaft Christlicher Saarbergleute
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Newspaper
Collection:
Periodicals
Mining
Year of publication:
1920
Erscheinungsverlauf:
1920 - 1960
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Volume

Persistent identifier:
186014473X_1953
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-690006
Title:
Der Saarbergknappe
Volume count:
5 [1953]
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1953
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
120

Issue

Title:
Ausgabe vom Freitag, den 12. Juni 1953
Volume count:
6
Document type:
Newspaper
Structure type:
Issue
Year of publication:
1953-06-12
Digitised pages:
16

Contents

Table of contents

  • Der Saarbergknappe
  • Der Saarbergknappe (5 [1953])
  • Ausgabe vom Samstag, den 03. Januar 1953 (1)
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. Februar 1953 (2)
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. März 1953 (3)
  • Ausgabe vom Samstag, den 04. April 1953 (4)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 19. Mai 1953 (5)
  • Ausgabe vom Freitag, den 12. Juni 1953 (6)
  • Ausgabe vom Mittwoch, den 15. Juli 1953 (7)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 18. August 1953 (8)
  • Ausgabe vom Freitag, den 18. September 1953 (9)
  • Ausgabe vom Montag, den 19. Oktober 1953 (10)
  • Ausgabe vom Donnerstag, den 19. November 1953 (11)
  • Ausgabe vom Dienstag, den 15. Dezember 1953 (12)

Full text

STETTEN 
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AG 
—_ saarbdergKnappe'", Organ aer Gewerkschaft Christlicher Saarbergieute, erscheint monatlich — Postpezugspreis Vierteljährlich 80.— Frs. einscni. Postzustellgedunr 
Einzelpreis im Zeitschri{tenhande: 15.— Frs. 
ummer © 
SAARBRUCKEN, 12. JUNI 1953 
Jahrgang 5 
„100 Jahre Meilin. 
Festliche Jubiläumstage in der Stadt Sulzbach 
Fr 
Y ie die Beeren einer mächtigen 
Traube klammern sich die Häuser 
n Sulzbach eng um den Höhen- 
«g, über den die beiden Förder- 
‘hächte von *Mellin mit ihren An- 
‘gen emporragen. Vor ihnen weitet 
ch das Sulzbachtal, das dicht be- 
edelt die fleißigen Bergleute be- 
?imatet, die seit mehreren Genera- 
nen auf Grube Mellin arbeiten. 
/or 100 Jahren — kurz nach der 
“offnung der Eisenbahnlinie durch 
As Sulzbachtalt — hatte man die 
2iden Schächte in Sulzbach ange- 
Auen, die seit 1858 den Namen des 
amaligen General - Baudirektors 
Tellin tragen und 1861 in Betrieb 
Enommen wurden. 100 Jahre nach 
hrem Baubeginn werden die beiden 
Chächte zur Förderung nicht mehr 
Cnötigt, Sie dienen lediglich noch 
er Seilfahrt, dem Materialtrans- 
‚ort und der Wetterführung. Aber 
!te Kohlen werden in der Tiefe von 
1ellin immer noch gegraben. Eine 
nterirdische Verbindung nach May- 
‚uch ermöglicht ihre Förderung im 
"ge der technischen Modernisie- 
“ng über die dortigen Schächte, 
Noch sind die Kohlenvorräte nicht 
rschöpft, Für die nächsten Jahre 
;»" sogar eine Steigerung vorge- 
ehen, die mit nahezu 3000 Tonnen 
0 Tag ihren Höhepunkt erreichen 
vird. Nicht zuletzt sollen über Mel- 
in die noch erheblichen Vorräte 
On Altenwald gehoben werden. 
>0 hat die Bevölkerung von Sulz- 
yach, der kleinen „Stadt der Kohle“, 
leren Gesicht von der Grube ge- 
rägt worden ist, allen Grund, die- 
x Ereignis festlich zu begehen. 
vs gibt kaum eine Familie in Sulz- 
)ach, die nicht in der jetzigen oder 
“den früheren Generationen schick- 
ülhaft, sei es durch Glück oder 
/nglück, mit der Grube Mellin ver- 
)unden wäre. In den letzten 20 Jah- 
N stand die Grube Mellin in ihrer 
“örderung mit an der Spitze, Nach 
lem letzten Kriege war Mellin die 
2ste Grube an der Saar, die die 
"orderung wieder aufnahm. 1950 
Örderte Mellin je Mann und Schicht 
ler Untertagebelegschaft 2000 Kg 
Kohlen, eine Leistung, die noch von 
feiner anderen Grube erreicht 
Curde, Dies ist ein beredtes Zeugnis 
Ur den Fleiß unserer Bergleute, 
'£Ugt aber auch von einer weitsich- 
‘gen Planung und einer sozial aus- 
Perichteten Betriebsgemeinschaft. 
Gerade Mellin hatte seit ihrem 
3estehen mit vielerlei Schwierigkei- 
en u kämpfen, die anderen Gru- 
)xn erspart geblieben sind. Ein 
Pa 
ücherheitspfeiler unter Sulzbach 
'temmte sich gegen den Abbau, Die 
ayrische Staatsgrenze riegelte den 
'sten ab und wverhinderte eine 
l\usdehnung. Flözunregelmäßigkeiten 
nd Störungen erschwerten den 
\bbau. 
Als im Jahre 1882 die dritte Sohle 
eu aufgefahren war, kam es durch 
*äarke Regenfälle zu Wassereinbrü- 
nen, so daß die Sohle ersoff. 
Zwei schwere Grubenunglücke sind 
ıahnend in der Chronik von Mellin 
erzeichnet, Am 24. November 1884 
türzte der Förderkorb in die Tiefe. 
Jabei mußten 12 brave Bergleute 
hr Leben lassen. Weit schlimmer 
war eine Schlagwetterexrplosion in 
der Kreuzgrabenanlage. die sich am 
5. Februar 1888 ereignete, und bei 
der 42 Bergleute ihren Tod fanden. 
Ihrer zu gedenken ist uns in den 
Tagen der Festesfreude — trotz der 
jefahrvollen Tätigkeit hat sich der 
Bergmann ein frohes Gemüt be- 
wahrt und steht umso fester im Le- 
ben — eine Ehrenpflicht. 
Der Steinkohlenbergbau im Sulz- 
bachtal ist mit einer der ältesten 
an der Saar. Urkundlich wird der 
Bergbau in Sulzbach zum erstenmal 
im Jahre 1528 erwähnt, wo von 
‚Kollgruben zu Sulzbach“ dıe Rede 
ist. Bauern und Hirten waren die 
„‚Kohlengräber“ dieser Zeit. Gegen 
Entgelt lieferten sie den Landes- 
herrn Kohlen. Im übrigen gruben 
sie für den eignen Bedarj oder zum 
Verkauf in die Umgebung. 
Durch den dreißigjährigen Krieg 
var dem Bergbau im Sulzbachtal 
rin jähes Ende gesetzt, der erst in 
der zweiten Hälfte des 17. Jahrhun- 
derts wieder in Gang kam, Dem 
Zeitalter des Merkantilismus mit 
ler aufkommenden Industrialisie- 
rung aber blieb es vorbehalten, die 
Technisierung des Grubenbetriebes 
zu entwickeln die zu Beginn dieses 
Jahrhunderts einen machtvollen 
Fortschritt brachte, Aus dem kleinen 
Bauerndorf Sulzbach wurde ein In- 
dustrieort, dem man aus Anlaß sei- 
218es 600jährigen Bestehens am 18, 
August 1946 die Stadtrechte verlieh. 
Mit der Feier des 100jährigen Be- 
;:tehens von Grube Mellin am 13. 
und 14. Juni ist die Einweihung 
giner neuen Sportplatzanlage vor 
der bergmännischen Berufsschule 
in Sulzbach verbunden, die ın jahre- 
ıanger Arbeit von Berglehrlingen 
yeschaffen wurde. Anläßlich der 
Einweihung des Platzes findet das 
lahressportfest der Bergleute aller 
Saargruben statt. Sinnvoll zeigt sich 
hier der Zusammenhalt aller Saar- 
bergleute über die Generationen 
hinweg Die gemeinsame Arbeit ist 
das Bindeglied zwischen jung und 
ilt, zwischen den Belegschaften aller 
jaarländischen Gruben. 
Unsere Grüße richten” sich daher 
n diesen festlichen Tagen an alle 
3ergleute, die in Sulzbach weilen. 
Nir entbieten ihnen unsere herz- 
ichsten Glückwünsche. Mögen sie 
zich des Festes freuen, das ein Fest 
ler Kameradschaft sein wird. Mögen 
ze neue Kraft schöpfen für iAhre 
ichwere, aber auch segensreiche 
Arbeit zum Wohle unserer gesamten 
Benölkerum ="
	        

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Der Saarbergknappe. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1953. Print.
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