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Der Saarbergknappe (4 [1952])

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Der Saarbergknappe (4 [1952])

Newspaper

Persistent identifier:
186014473X
Title:
Der Saarbergknappe
Sub title:
Organ der Gewerkschaft Christlicher Saarbergleute
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Newspaper
Collection:
Periodicals
Mining
Year of publication:
1920
Erscheinungsverlauf:
1920 - 1960
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Volume

Persistent identifier:
186014473X_1952
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-689980
Title:
Der Saarbergknappe
Volume count:
4 [1952]
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1952
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
116

Issue

Title:
Ausgabe vom Samstag, den 06. September 1952
Volume count:
9
Document type:
Newspaper
Structure type:
Issue
Year of publication:
1952-09-06
Digitised pages:
8

Contents

Table of contents

  • Der Saarbergknappe
  • Der Saarbergknappe (4 [1952])
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. Januar 1952 (1)
  • Ausgabe vom Samstag, den 02. Februar 1952 (2)
  • Ausgabe vom Samstag, den 01. März 1952 (3)
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. April 1952 (4)
  • Ausgabe vom Samstag, den 03. Mai 1952 (5)
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. Juni 1952 (6)
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. Juli 1952 (7)
  • Ausgabe vom Samstag, den 02. August 1952 (8)
  • Ausgabe vom Samstag, den 06. September 1952 (9)
  • Ausgabe vom Samstag, den 04. Oktober 1952 (10)
  • Ausgabe vom Samstag, den 01. November 1952 (11)
  • Ausgabe vom Samstag, den 06. Dezember 1952 (12.)

Full text

Aus den Jugendgruppen der CGJ 
EUROPA 
und der Arbeiter 
(Fortsetzung von Seite 7) 
;‚piel überwinden wollen. Aber unser 
Beispiel wird nur dann von Segen 
[ür alle sein, wenn ihm andere {ol- 
gen. Nur in der Gemeinschaft sind 
wir stark. Und deshalb rufen wir 
schaffenden Menschen von der Saat 
ınsere schaffenden Brüder aus Ost 
ınd West zum gleichen mutigen 
Dpfer auf. Nicht der bolschewistische 
Zwang soll uns zusammenführen 
sondern die freie Erkenntnis uns 
Entscheidung muß uns zur europä- 
schen Gemeinschaft hinführen, in 
lie jedes Land und Volk, jeder Stand 
ınd jede Wirtschaft, die eigenen 
Kräfte und Werte als positiven Bei- 
‚rag einbringt. Nur so kann das 
aeue Europa werden. Nur so kanr 
as im Zweispalt zwischen Ost und 
West bestehen. Nur so kann es seine 
;hristliche und kulturelle Sendung 
arfüllen, die in allen Jahrhunderten 
lie gleiche geblieben ist: Nämlich 
Hort ung Hüter des Geistes, der 
Wahrheit und einer schöpferischer: 
nenschlichen Entwicklung zu sein 
Wir Arbeiter aber geloben, dieseı 
Sendung allezeit und überall treu 
zu bleiben. Unsere Fahne ist die des 
freien und christlichen Europa und 
wird es immer, immer bleiben 
Luisenthal. Wie uns von jugend- 
ichen Mitgliedern der CGJ von 
3rube Luisenthal mitgeteilt wird, 
jefindet sich das Jugendbad bis zum 
neutigen Tag immer noch in einem 
mangelhaften Zustand. Trotz meh- 
rerer Engaben von seiten der Ge- 
werkschaft Christl. Saarbergleute, 
wurden diese Zustände bis heute 
noch nicht abgestellt. Es wäre an der 
Zeit. daß sich die Verwaltung nun 
andlich mit dieser Angelegenheit 
jeschäftigen würde. 
Riegelsberg. In einer kürzlich statt- 
sefundenen Jugendversammlung der 
2GJ in Riegelsberg sprach Helmut 
Nickels vom Landesjugendausschuß 
der CGJ über die Ziele der gewerk- 
schaftlichen Jugendbewegung. Meh- 
rere Kameraden sind der CGJ bel- 
zetreten. 
Fenne, Im Kraftwerk Fenne ist 
der Stoßtrupp der CGJ sehr aktiv. 
in den letzten Wochen konnten meh- 
'ere Aufnahmen für die CGJ getätigt 
verden, 
Jägersfreude. Auch in der Grube 
‚ägersfreude ist man jetzt daran 
gegangen, Stoßtrupps der CGJ zu 
ailden. Verschiedene Jugendfunktio- 
näre der CGJ haben die Aufgabe, die 
3estimmungen des Jugendarbeits- 
schutzgeseizes zu überwachen. 
Altenkessel Die Jugendgruppe Al- 
enkessel veranstaltete am vergan- 
zenen Sonntag einen stark besuch- 
en Jugendwerbeabend im Saale 
Dörr. Das Mitglied des Landesjugend- 
ausschusses, Kurt Lackas, konnte in 
seiner Begrüßungsansprache außer 
jen zahlreich Erschienenen dern 
Hochw. Herrn Pastor, sowie Gewerk- 
schaftssekretär Paul Mockenhaupi 
ınd Jugendsekretär Walter Kerner 
begrüßen. Nach der Begrüßung sprach 
Fugendsekretär Walter Kerner zu 
len Anwesenden und besonders zur 
Jugend, Seine Ausführungen wur- 
jen stark  applaudiert. Kollege 
Mockenhaupt sprach zur Wimpmpel- 
veihe der Jugendgruppe. Er zeılgie 
er Jugend den Weg, den sie ZU 
‚ehen hat. Seine Ausführungen wur- 
len ebenfalls mit starkem Beifal 
ıufgenommen, ‚Der Kath, Kirchern- 
hor Altenkessel erfreute mit seiner 
:Janglich fein abgestimmten Liederr 
lie Anwesenden. Beim Radfahrver- 
in Altenkessel gefiel besonders die 
)reier-Gruppe der Jüngsten. Nach 
em offiziellen Programm spielte 
‘as Tanzorchester Edelweiß, Alten- 
‚essel zum Tanz auf, Eine große 
"ombola beendete den schönen 
\bend' der Wimpelweihe. Viele Ka-« 
ıeraden und Kameradinnen sind 
ler CGJ beigetreten. 
Quierschied, Die Jugendgruppe 
luierschied hat.nun ihr Winterpro- 
'ramm aufgestellt und will in den 
ıächsten Wochen mit mehreren Ver- 
ınstaltungen an die Öffentlichkeit 
reten, Die Gruppenabende erfreuen 
ich immer eines guten Besuches. 
Burbach, Die Jugendgruppe Bur- 
ach wird am 14. September mit 
inem Jugendwerbeabend im Volks- 
aus Burbach an die Öffentlichkeit 
reten, Näheres wird in der Tages, 
ıresse noch bekannt gemacht. 
St. Ingbert. Auch in St. Ingbert is 
lie Jugend dabei, den Gedanken deı 
hristlichen Gewerkschaft vorwärts 
u tragen. In einer gut besuchten 
jugendversammlung ‚sprach Helmu[{ 
Vickels vom Landesjugendausschuß 
ler CGJ, Er forderie die Jugend auf. 
veiter für die CGJ zu werben. 
Roden. Hier findet am Sonntag. 
‚em 21. September, um 10 Uhr, im 
‚okal Hellenbrand eine öffentliche 
'ugendversammlung der CG9J statt. 
n dieser Versammlung wird Jugend- 
ekretär Walter Kerner über aktu- 
‘le Jugendprobleme sprechen. Die 
jesamte schaffende Jugend ist schon 
eizt zu der Versammlung herzlich 
äingeladen. 
Arbeitskreis der CGJ in Essen aebildet 
Vor uns liegt das Protokoll einer 
ugendkonferenz des Bundes der 
’hristlichen Gewerkschaften, die 
üngst in Essen stattgefunden hat 
\uf dieser Konferenz berichtete u. a 
in Teilnehmer über das Jugend- 
;»effen der Christlichen Gewerk- 
chafgsjugend des Saarlandes und 
rmunterte die Anwesenden, auch 
m Bundesgebiet nach dem Beispiel 
les Saarlandes mit der Arbeit füı 
lie christliche Jugend zu beginnen 
n einer regen Aussprache kam im- 
ner wieder zum Ausdruck, wie sehr 
lie Aufnahme dieser Arbeit begrüß| 
vurde, Es wurde der Antrag gestellt 
‚us dem Teilnehmerkreis einen vor- 
jereitenden Ausschuß zum Aufbau 
ier christlichen Gewerkschaftsjugend 
u bilden. Zahlreiche Teilnehmer 
neldeten sich freiwillig zur Mitar- 
jeit und erklärten sich bereit, Einzel. 
aufgaben zu übernehmen. 
In einer weiteren Besprechung 
vurde inzwischen der Arbeitsplar 
ıufgestellt und in regelmäßigen Zu- 
ammenkünften die Arbeit deı 
Christlichen Gewerkschaftsjugend ir 
3Zund der Christlichen Gewerkschaf. 
en festgesetzt, an der sich die Ka- 
neraden und Kameradinnen aufge: 
chlossen und tatkräftig beteiligten 
Wir freuen uns, daß unser Jugend: 
reffen bei den Kameraden und Ka- 
neradinnen der Bundesrepublik 
inen so starken Eindruck hinterließ 
laß sie sich zu selbständiger Arbeit 
n einer christlichen Gewerkschafts- 
ugend entschlossen und seitdem mit 
Fatkraft und Entschlosenheit ihre 
deale verfolgen. Dazu wünschen wir 
hnen von ganzem Herzen Erfolg. 
Unser Jungkamerad Güntheı 
zberling ist durch einen tragi- 
;ichen Unglücksfall ums Leben ge- 
tcommen. Eberling war ein tatkräf- 
iger Jungbergmann aus Ludweiler 
Warndt) und seit Wiedergründung 
ler Gewerkschaft Christlicher Saar- 
»ergleute aktiv, 
Das Jugendsekretariat der CGJ 
wird sein Andenken in Ehren halten 
W. Kerner. Jugendsekretär 
NACHRUF! 
Verantwortlich für den Gesamtinhalt;: 
Hans Ruffing, Saarbrücken 3, Am 
Staden 11. — Druck: Saarländische Ver 
‚.agsanstalt u. Druckerei, Saarbrücken % 
Die Auseinandersetzung mit den sozialen und 
wirtschaftlichen Problemen unserer Zeit stellt 
alle. die an verantwortlicher Stelle die Interessen 
der Schaffenden vertreten, vor eine mehr als 
schwierige Aufgabe Die Ausweitung des Indu- 
strialisierungsprozesse= und das Anwachsen der 
Sozialgesetzgebung, die Diskussion um Löhne 
und Preise, um das Mitbestimmungsrecht und die 
soziale Sicherstellung der Schaffenden in einer 
hochempfindlichen Wirtschaft setzt ein gedie- 
3enes Fachwissen voraus, das sich im Selbst- 
siudium Ohne fachliche Anleitung. wenn über- 
naupt, nur in mühevoller Arbeit erreichen 21äßt. 
Teder Gewerkschaftler wird es daher begrüßen 
wenn ihm in Kursen das erforderliche Rüstzeug 
ur Hand gegeben wird, auf dem er ohne große 
Zeitverluste »olid aufbauen kann. 
Wie groß das Interesse für die Schulung ist, 
jeweisen die zahlreichen Meldungen zu unseren 
„ehrgängen, deren erster am 8. September in der 
Universität Saarbrücken beginnt, Der Eifer der 
Kameraden ist um so anerkennenswerter, weil sie 
auf einen Teil ihres Urlaubs zugunsten der nun- 
mehr beginnenden Schulungsarbeit — im ver- 
zöngenen Jahre machte uns leider die spinale 
Kinderlähmung und das damit notwendig ge- 
wordene Versammlungsverbot einen Strich durch 
ınsere Planung — verzichteten. 
Der Schulungsplan unserer Wochenlehrgänge 
ımfaßt fünf Arbeitsgebiete, die sich neben der 
Allgemeinbildung und gewerkschaftlichen Aus- 
richtung auf die Gemeinschaft und ihre Formen, 
Volks- und Betriebswirtschaft, das Bürgerliche 
Recht, auf das Arbeitsrecht und die Sozialver- 
sicherung beziehen. In Referaten, Arbeitsgemein- 
schaften und Diskussionen werden insbesondere 
der Staat, die berufsständische Ordnung, Wirt- 
BEGINN DER 
Schulunasarbeit 
HR RS 
fordernisse der Zeit anknüpfen, Aus der Praxis 
des Rechtsschutzes wird auch Kollege Burk- 
holzer Rechtsfragen des Alltags, wie sie sich 
im Familien. und Erbrecht täglich ergeben, be- 
handeln. 
Der Schulungsplan ist so abzcwogen, daß ein 
solides Wissen vermittelt werden kann, ohne daß 
jen Teilnehmern allzuviel zugemutet wird. Ziel 
st nicht. sie zu perfekten Juristen und Volks- 
wirtschaftlern zu machen, sondern ihnen den 
arundstock für ihr weiteres Selbststudium zu 
ijefern, auf dem sle aufbauen können, Es bedarf 
>igentlich gar nicht des Hinweises, daß die Lehr- 
zänge zugleich der Pfleze der Kameradschaft 
les sich Kennen- und Versiehenlernens diener 
Ollen. Auch der gegenseitige Erfahrungsaustausc} 
wird sich für die gewerkschaftliche Arbeit al 
ıützlich erweisen. Hoffen wir, daß die gesteckter, 
Ziele erreicht werden, und eine neue Führungs- 
schicht sich herauskristallisiert, die die Last der 
alten Schultern zu übernehmen in der Tage und 
joazu bereit is‘ 
Auch die Arbeitskammer schuun 
Am 9. September beginnt der erste Schulungs- 
ehrgang der Arbeitskammer im Erholungsheim 
Scheuerhof“ der Kreissparkasse Saarbrücken 
ın denen acht Kameraden der Gewerkschaft 
°hristlicher Saarbergleute teilnehmen. Der Lenr- 
toff umfaßt speziell arbeitsrechtliche 
Phemen, In späteren Lehrgängen sollen auch 
7olks- und betriebswirtschaftliche sowie sozial- 
Jolitische Fragen behandelt werden. Die Auf- 
zaben der Arbeitskammer und ihre Zusammen- 
ırbeit mit den Gewerkschaften, die ebehfalls Ge- 
‚enstand des ersten Lehrgange sind, finden hier 
»ine er;te praktische Auswirkung 
Zwei Lehrgänge der Gewerkschaft Christlicher 
Äaarberzleute laufen ar 
chaft und Betrieh sowie Weltanschauungsfragen 
»ehandelt. (Referent Bezirksleiter Joh. Klein). 
Die Lehrgangsteilnehmer lernen die volkswirt- 
ichaftiichen Grundbegriffe, die Entwicklung der 
Nirtschaft sowie die einzelnen volkswirtschaft- 
ichen Theorien kennen. Breiter Raum wird dem 
‚ohnnproblem und den Fragen, die mit dem Mit- 
jestimmungsrecht auf betrieblicher und über- 
etrieblichen Grundlage zusammenhängen, ge- 
‚rährt. (Referent Hans Kurt Schuck). 
Das Arbeitsrecht in seinen Grundzügen behan- 
‚elt unser Rechtsberater Dr. Busse. Er wird 
üsbesondere den Arbeitsvertrag. Fragen, die mit 
Intlassungen zusammenhängen, die Arbeits- 
jerichtbarkeit und das Betriebsräterecht unter 
3erücksichtigung des in Vorbereitung befind- 
ichen Betriebsverfassungsgesetzes darlegen. Übeı 
tenten- und Leistungsarten sowie die Recht- 
prechung in der Sozialversicherung referieren 
iie Kollegen Gier und Steinhauer. Durch 
lie Mitwirkung der Bezirksleiter und leitender 
ıngestellter der Gewerkschaft Christlicher Saar- 
)jergleute ist die Gewähr geboten, daß das behan- 
lelte Fachwissen sowie die gewerkschaftlichen 
ragen sich nicht in theoretischen Erörterungen 
rschöpfen, sondern an die Praxis und die Er.
	        

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