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Der Saarbergknappe (4 [1952])

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Bibliographic data

fullscreen: Der Saarbergknappe (4 [1952])

Newspaper

Persistent identifier:
186014473X
Title:
Der Saarbergknappe
Sub title:
Organ der Gewerkschaft Christlicher Saarbergleute
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Newspaper
Collection:
Periodicals
Mining
Year of publication:
1920
Erscheinungsverlauf:
1920 - 1960
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Volume

Persistent identifier:
186014473X_1952
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-689980
Title:
Der Saarbergknappe
Volume count:
4 [1952]
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1952
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
116

Issue

Title:
Ausgabe vom Samstag, den 03. Mai 1952
Volume count:
5
Document type:
Newspaper
Structure type:
Issue
Year of publication:
1952-05-03
Digitised pages:
8

Contents

Table of contents

  • Der Saarbergknappe
  • Der Saarbergknappe (4 [1952])
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. Januar 1952 (1)
  • Ausgabe vom Samstag, den 02. Februar 1952 (2)
  • Ausgabe vom Samstag, den 01. März 1952 (3)
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. April 1952 (4)
  • Ausgabe vom Samstag, den 03. Mai 1952 (5)
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. Juni 1952 (6)
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. Juli 1952 (7)
  • Ausgabe vom Samstag, den 02. August 1952 (8)
  • Ausgabe vom Samstag, den 06. September 1952 (9)
  • Ausgabe vom Samstag, den 04. Oktober 1952 (10)
  • Ausgabe vom Samstag, den 01. November 1952 (11)
  • Ausgabe vom Samstag, den 06. Dezember 1952 (12.)

Full text

5 [OT SO 
I 
3 
f 
x 
‚Der Saarbergknappe', Organ der Gewerkschaft Christlicher Saarbergieute, erscneint monatlich —. Postbezugspreis. Vierteljährlich 80,— Frg. einschl. Postzustellgebühr 
Einzeipreis im Zeitschriftenhande: 15,— Frs. 
Nummer 5 
SAARBRIICKFN IM MAI 1952 
Jahrgang 4 
Im ; Zeicher #7: - © 4umanplanes 
2.Kongreß des Internotionslen Verhandes Christlicher Bergarbeiter 
Schlüssel zur Verständigung 
In den letzten Maitagen tritt in 
Saarbrücken der 2. Kongreß des In- 
‚ernationalen Verbandes Christlicher 
3Zergarbeiter zu sehr wichtigen Be- 
;prechungen zusammen, 
Wir Saarländer sing stolz darauf, 
im in unserer saarländischen Berg- 
yaumetropole zu beherbergen und 
"»echnen es uns als ganz besondere 
Ehre an, ihn würdig auszurichten 
ınd ihm eine ganz spezielle saar- 
ändische Note zu geben, Unsere 
zeographische Lage ist gerade im 
westeuropäischen Bergbau eine Mit- 
jellage, Diese Mitte gilt es für uns 
aicht nur in ihrem geographischen 
Sinne zu betonen. Wir wollen sie all- 
überall sehen und hervorheben, Aus- 
zleichend zu wirken, entspannend 
ung versöhnend, betrachten wir als 
ınsere besondere saarländische Mis- 
sion Ausgleich der Gegensätze zu 
zein, die sich heute gerade in unserm 
ft umstrittenen Raum auftaten, Und 
nicht zuletzt war es die Kohle, die 
m Mittelpunkt all dieser letzten ge- 
schichtlichen Auseinandersetzungen 
;tand, Sie ist der Schlüssel zu vielen 
Fragen des deutsch - französischen 
ärenzraumes, sie war oft und ist 
auch heute noch der Konflikistoff 
in diesem Raum, Sie soll und 
muß aber der Schlüssel zur Verstän- 
ligung, nicht drohende Scheidewand, 
werden zwischen den Grenzvölkern. 
Ung das soll nicht zuletzt unsere 
saarländische Aufgabe und im be- 
sonderen auch Aufgabe dieses Kon- 
sresses sein. 
Die Saarkohle in Verbindung mit 
lem Saareisen ist früher wie heute 
las Zünglein an der Waage im 
zchwerindustriellen Sektor West- 
auropas, Mehr noch als die saarlän- 
lische Hüttenindustrie ist es der 
Saarbergbau. Die beiden großen Kon- 
irahenten (Partner und oft auch Ge- 
zenspieler) Deutschland und Frank- 
reich überschneiden sich in diesem 
Raume und die Saarkohle und das 
Saareisen bestimmen das beidersei- 
tige Gleichgewicht oder das deutsche 
Übergewicht im schwerindustriellen 
Bezirk. Das war und ist. von Fall 
u Fall verschieden, je nach der PO- 
litischen Lage. Und wie die Dinge 
heute liegen, sind wir als Saarländer 
nur die formalen Eigentümer dieses 
unseres Bodenreichtums,. nicht aber 
seine Besitzer und Nutznießer, Sie 
sind praktisch in französischer Hand. 
Wir stellen die Abbaukräfte,, den 
Saarbergmann, der sie gräbt und 
[ördert und dafür Seinen‘ Lohn, 
nicht aber einen angemessenen An- 
teil am Ertrag erhält, der übrigens 
auch nicht dem saarländischen Staat 
als Verpächter der Kohlenfelder 
zufließt, Wir sind praktisch Außen- 
stehende, nicht Mitbestimmende! 
Das ist das besondere Kennzeichen 
unserer Heimat und unszres Berg- 
nannsstandes an der Saar. Unter 
jiesen Gesichtspunkten müssen wir 
ien- Saarbergbau und die augen. 
ılickliche Situation des Saarberg- 
nannes betrachten, auf diesem Kon- 
'reß, der die bergbauliche Situation 
Her Mitgliederländer unserer inter- 
‚ationalen Organisation unter dem 
yjesonderen Aspekt des Schuman- 
A4lanes betrachten soll, ° 7 
Bergbau und Schumanplan 
Der Bergbau im Rahmen des 
;chumanplanes, das ist das Haupt- 
hema unseres Kongresses. Ergänzt 
ng abgerundet wird es durch die 
'ragestellung um die besonderen 
sufgaben unserer Internationale im 
’eichen des Schumanplanes. Ge- 
yichtige Fragen werfen sich mit 
jem- Thema  Schumanplan. ganz von 
elbst für uns auf. Sie erwachsen 
us der allgemeinen Bedeutung und 
>roblematik des Schumanplanes, wie 
uch im besonderen aus der ganz 
;peziellen Stellung des Bergbaues, 
nsbesondere des Saarkohlenberg- 
ıaus, wie wir sie im vorhergehenden 
yereits kurz in einem größeren Zu- 
ammenhang angedeutet haben. 
Der Bergbau nimmt ebenso wie 
je Hüttenindustrie eine zentrale 
virtschaftliche Stellung im west- 
ichen Europa, dem organisatorischer 
3oden des Schumanplanes ein, Hieı 
iegen große und bedeutsame Kohlen- 
ıgerstätten, die die Grundlage eineı 
Hoemhich 1 "hg en! 
Namens der Gewerkschaft Christlicher Saarbergleute als gast- 
zebender und veranstaltender Verband, heiße ich den zweiten 
Kongreß der Internationale der Christlichen Bergarbeiter, der 
vom 24. — 26. Mai dieses Jahres in unserer saarländischen Berg- 
javmetropole Saarbrücken tagen wird, auf das herzlichste will: 
xommen. Auch namens des Gesamtverbandes der Christlichen 
Gewerkschaften des Saarlandes spreche ich den Delegierten 
herzliche Willkommgrüße aus. 
Gleichzeitig verbinde ich damit unsere aufrichtigen Glück- 
yünsche für den erfolgreichen Verlauf des Kongresses. Bedeut- 
‚ame wirtschafts- und sozialpolitische Fragen stehen zur Bera- 
tung. Mögen die Tagungen fruchtbar und für die beteiligten 
Länder sowohl wie für das Wohl der Bergleute nutzbringend 
sein. 
Der Vorsitzende der Gewerkschaft . 
Christlicher Saarbergleute ; 
° ° ® * 
der Christlichen Bergarbeiter-Internationale 
in Saarbrücken 
TAGUNGSFOLGE:: 
Zamstag, den 24. Mai 1952: 
18 Unr: Begrüßung der Delegierten durch den Bürgermeister der 
“5 Stadt Saarbrücken; 
19 Uhr: Festkommers im Großen Saale der Wartburg, Saarbrücken, 
zu Ehren der Delegierten, in Anwesenheit aller Funktionäre 
der Gewerkschaft Christl. Saarbergieute und zahlreicher Gaste. 
Sonntag, den 25. Mai 1952: 
Vormittags: Gottesdienst beider Konfessionen, 
‘9 Uhr — 12.30 Uhr: Beginn des Kongresses im Festsaal des Rat- 
hauses der Stadt Saarbrücken. — Redner: Franz Dohmen, 
Holland: „Die wirtschaftlichen Folgen des Schumanplanes“. 
14.39 Uhr — 18 Uhr: Fortsetzung des Kongresses, Redner: Thomassen, 
. Belgien: „Die sozialen Folgen des Schumanplanes“ 
Montag, den 26. Mai 1952: 
9 Uhr — 13 Uhr: Arbeitstagung. Redner: Hans Ruffing, GCS.: „Die 
Aufgaben der Christlichen Gewerkschafts-Internationale im 
Rahmen des Schumanplanes“, . 
Abstimmung über die Entschließungen, 
Wahl des Vorstandes, 
Nachmittags: Saarlandrundfahrt, 
':benso bedeutsamen Eisenindustrie 
und einer noch ausgedehnteren, wei- 
erverarbeitenden Industrie gewor- 
jen sind, Die Kohle.ist die Seele 
ınserer Industrie. Sie liefert. die 
Znergie und vielfach auch den Roh- 
;toff, wie z. B, für die chemische In- 
iustrie. Ihr kommt infolgedessen 
such eine überragende Bedeutung 
u, Ohne die Kohle rauchen die 
Schlote nicht, stehen die Züge still, 
ehlt den Energiezentralen die Kraft, 
aufen die Produktionsmaschinen 
ıus, Die Kohle ist der Lebensnerv 
Vesteuropas. Sie bringen wir alle 
ais wichtigen Baustein ein in die 
sroße westeuropäische Wirtschafts- 
gemeinschaft der Schumanplan- 
staaten, Diese zunächst auf Kohle 
and Stahl basierende Wirtschafts- 
zemeinschaft‘ soll später auch auf 
andere Wirtschaftszweige ausge- 
ijehnt werden, Es ist hier besonders 
an eine Agrar-Union, eine Energie- 
ınad Verkehrsgemeinschaft und an- 
ljere Wirtschaftsgemeinschaften ge- 
Jacht, die dann schließlich über die 
auropäische Verteidigungsgemein- 
schaft in einen engeren politischen 
Zusammenschluß münden solen. 
Dieser ist längst eine geschichtliche 
Notwendigkeit geworden, dem .jeider 
noch ‚manche gefühlsmäßigen und 
geschichtlich und national bedingten 
Hemmungen entgegenstehen, 
So dringlich und erstrebenswert 
sich dieser .Zusammenschiuß der 
kohle- und eisenerzeugenden Wirt- 
schaftsbetriebe auch erweist, er will 
wohl durchdacht und geplant sein. 
Ein oberster Grundsatz ist die wirt- 
schaftliche Rentabilität und die grö- 
3ere gesamtwirtschaftliche Ergiebig- 
seit. Es ist kein Geheimnis. daß in 
manchen der dem Schumanplan an- 
geschlossenen Länder, die Produk- 
tion von Kohle und Eisen über- 
euert ist und die Gestehungskosten 
iringend einer Überprüfung und 
ner Neuberechnung bedürfen. In 
Belgien z.B. ist der Kohlenbergbau 
nfolge nachkriegsbedingt vernach- 
'ässigter Modernisierung der tech- 
ı1ischen Anlagen ung mangels zeiti- 
zer und weitsichtiger Investierungen 
‚eistungsmäßig wie auch kosten- 
mäßig den übrigen Erzeugerländern 
nicht mehr rewachsen. Veräständlich 
ist deshalb, daß die belgische Kohle 
schwer absetzbar ist auf den ausS- 
ländischen Märkten trotz der immer 
noch anhaltenden Kohlennachfrage. 
Zu diesem wirtschaftspolitischen 
Strukturfehler treien besondere 
Schwierigkeiten - abbautechnischer 
Art und Qualitätsunterschiede, die 
eine ungünstigere Marktposition für 
die belgische Kohle bedingen. 
Ähnliche Schwierigkeiten ergeben 
sich für verschiedene andere Berg- 
baugebiete, So haben wir einzelne 
kleinere Kohlenvorkommen in In- 
nerfrankreich, die hinsichtlich der 
Güte der abgebauten Kohle, deı 
Crachtkostenlage, die eines. der wieh-
	        

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