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Der Saarbergknappe (4 [1952])

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Der Saarbergknappe (4 [1952])

Newspaper

Persistent identifier:
186014473X
Title:
Der Saarbergknappe
Sub title:
Organ der Gewerkschaft Christlicher Saarbergleute
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Newspaper
Collection:
Periodicals
Mining
Year of publication:
1920
Erscheinungsverlauf:
1920 - 1960
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Volume

Persistent identifier:
186014473X_1952
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-689980
Title:
Der Saarbergknappe
Volume count:
4 [1952]
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1952
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
116

Issue

Title:
Ausgabe vom Samstag, den 01. März 1952
Volume count:
3
Document type:
Newspaper
Structure type:
Issue
Year of publication:
1952-03-01
Digitised pages:
8

Contents

Table of contents

  • Der Saarbergknappe
  • Der Saarbergknappe (4 [1952])
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. Januar 1952 (1)
  • Ausgabe vom Samstag, den 02. Februar 1952 (2)
  • Ausgabe vom Samstag, den 01. März 1952 (3)
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. April 1952 (4)
  • Ausgabe vom Samstag, den 03. Mai 1952 (5)
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. Juni 1952 (6)
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. Juli 1952 (7)
  • Ausgabe vom Samstag, den 02. August 1952 (8)
  • Ausgabe vom Samstag, den 06. September 1952 (9)
  • Ausgabe vom Samstag, den 04. Oktober 1952 (10)
  • Ausgabe vom Samstag, den 01. November 1952 (11)
  • Ausgabe vom Samstag, den 06. Dezember 1952 (12.)

Full text

Nummer 3 
E— — 
ap Ma arher— "nanpe‘ 
Seite 3 
Wir antw ort en! 1 Jahresförderergebnisse 
Paul Kutsch, Sie lernen’s nie! 
Im Schaubild auf Seite 1 wird 
die Entwicklung der Förderleistung 
der Saargruben ab 1900 gezeigt. Pa- 
rallel dazu verläuft die Entwicklung 
der Belegschaftsstärke in dem ge- 
nannten Zeitraum... Vielerlei Ein- 
flüsse machen sich hierbei geltend 
und nicht immer verlaufen die bei- 
den Linien parallel. Die großen Kri- 
sen des Saarbergbaus wie auch ihre 
Konjunkturen — zumeist in den 
Kriegs- und ersten Nachkriegszei- 
ten — lassen sich deutlich ablesen, 
Bemerkenswert ist das weite Aus- 
einanderklaffen von Förderleistung 
und Belegschaftsstärke im abgelau- 
fenen Jahre, d. h. also: Die Beleg- 
schaftsziffer sinkt und die Förder- 
ziffer steigt. Das kann aber nicht 
allein auf den verstärkten Material- 
einsatz zurückgeführt werden, Viel- 
mehr steht eins unbestreitbar fest; 
Die persönliche Leistung des Saar- 
bergmanns ist mitgestiegen. Und 
das rechtfertigt unsere kKürzliche 
Lohnbewegung. 
‚ützt. Sie haben doch Sorgen in Ihren 
7/erband genug, um, wie gerade die 
Jummer 5 der Zeitschrift „Saırberg: 
yau“ deutlich erkennen läßt, eine Spal- 
ung in der EG zu verhindern oder zı 
ınterbinden. Warum sehen Sie Ihre 
\ufgabe darin, die Bergarbeiterschaf 
ın der Saar zu spalten? Ihre Dema 
‚ogik beweist jedoch,, daß Sie de 
;palter sind. 
Sie brauchen uns nicht zu fragen 
ber Sie haben vor Ihren Bergleuter 
lie Pflicht der Solidarität. Ihre Legi: 
imation, auch im Namen der christ- 
ichen Bergarbeiter zu handeln, ist zu 
veit hergeholt, um geglaubt werden zu 
-önnen. Wie. christlich es bei ihnen 
ugeht, beweisen die Kommunisten in 
hrem Lager und deren Machenschaf- 
en. Wenn es aber noch eines Beweises 
‚afür bedarf, daß die GCS allein und 
‚usschließlich berechtigt ist, die wohl 
erstandenen Interessen der christ 
ichen Bergarbeiterschaft an der Saal 
vahrzunehmen und zu vertreten, danr 
‚eweist dies doch die Stärke unseres 
/erbandes. Das ist ja auch Ihr Jam: 
ner und daraus resultiert Ihre Ziel 
etzung, möglichst viel auf uns zı 
chimpfen, um von dieser Schimpfere 
jelleicht profitieren zu können, Aber 
lerr Kutsch, Ihre Rechnung geht nicht 
‚uf, Die Bergleute an der Saar haben 
ängst erkannt, wer nur schreit, und 
‚er eine solide Arbeit für sie leistet 
Vir schreien weniger, leisten dafür 
ber mehr und das haben die Berg- 
aute an der Saar längst gemerkt und 
erstanden. 
Deshalb, Herr Kutsch, müssen Sie 
miernen. » 
Im übrigen können Sie sich, Herr 
iutsch, Ihre Belehrungen darüber 
paren, mit wem wir verhandeln oder 
ıicht verhandeln. Wir gehen den Weg 
len unsere Bergleute gehen wollen 
ir lehnen es aber ab, unserer ge- 
verkschaftlichen Aufgabe zuwider eine 
pekulative Politik Platz greifen zı 
assen. Da wir aber aus grundsätz- 
ichen Erwägungen heraus auf dem 
jtandpunkt beharren, daß eine Ge- 
verkschaft politisch neutral zu Sein 
1at, dienen wir ausschließlich unserm 
‚jewerkschaftlichen Auftrag. Es wäre 
zut. Herr Kutsch, wenn auch Sie das 
äıten 
in der Nummer 5 des Organs des 
„V. Bergbau der Einheitsgewerkschaft 
st wiedergegeben, was Paul Kutsch 
auf der Revierkonferenz der EG vom 
> 3. 1952 von sich gegeben hat. Da er 
anläßlich dieser Konferenz seinen Mit- 
zliedern nicht allzuviel zu bieten 
wußte, suchte er sein Heil, wie schon 
;o oft, wieder einmal in einer üblen 
Stimmungsmache. Es ist traurig, wenn 
an Repräsentant der EG, wie es doch 
Kutsch sein will, seinen Topf nur dann 
am Kochen halten kann, wenn er sich 
yor seinen Mitgliedern in Beschimp- 
jungen über die Vertreter der GCS er- 
zehen kann. 
In den Ausführungen des Kollegen 
Xutsch ist zunächst einmal eine böse 
Zifersucht erkennbar. Obwohl unserer- 
seits niemals behauptet worden ist, 
daß die zu den Lohnverhandlungen 
nach Paris gefahrene Delegation der 
Zergleute unter Führung unseres 
Vorsitzenden Hans Ruffing gestanden 
nätte, ist Paul Kutsch empört dar- 
ber, man könne etwas derartiges 
zlauben und würde dadurch seiner 
Selbstherrlichkeit Abbruch tun. Es ist 
ja nicht so, Herr Kutsch, als ob aus- 
zerechnet Sie allein die Arbeitnenmer- 
schaft des saarländischen Bergbaues 
repräsentieren würden. Dazu reicht es 
nicht. Dazu reicht es schon deshalb 
nicht, weil Ihnen trotz Ihres Einheits- 
geucrrveies immer noch nicht aufgegan- 
gen ist, daß der saarländischen Berg- 
arbeiterschaft nicht mit der von Ihnen 
jetrieber.en üblen Hetze, sondern nur 
mit einer festen Solidarität gedient ist. 
Sie lassen doch keine Gelegenheit vor- 
ibergehen, Gründe zu suchen und An- 
‚aß zu nehmen, unsere Funktionäre 
anzupflaumen. Sie tun das nicht ein- 
nal sehr geschickt und Ihren Ausfüh- 
rungen fehlt das Niveau. Aber Sie spe- 
<ulieren, der saarländische Bergmann 
sei so dumm, daß er nicht begreifen 
würde, daß Sie das Privileg eines 
Prunnenvergifters besitzen. Diesen 
‚.raurigen Ruhm überlassen wir Innen 
ıber gerne. Es ist an der Zeit, die Berg- 
arbeiterschaft einmal darüber aufzu- 
<lären, daß es witzlos und ihren In- 
‚eressen nur schädigend ist, wenn von 
seiten der EG immer wieder der, wenn 
auch fruchtlose Versuch, unternommen 
wırd, die Kollegen der GCS zu diffa- 
nieren. Es ist doch Tatsache, Herr 
Zutisch, daß Sie sich in Telegrammen 
x alle französischen Bergarbeiterge- 
verkschaften, auch an die Christlichen 
;jewerkschaften in Frankreich, ge- 
vandt haben, ohne uns davon zu ver- 
tändigen! Jeder Bergmann an deı 
iaar weiß längst, daß nur die Zusam- 
uerarbeit beider Gewerkschaften ihm 
um Segen gereicht. Der Bergmann, 
ler seine Beiträge zahlt, hat garnichts 
lavon, wenn Sie, Herr Kutsch, dieses 
jeld dazu benutzen, in den Spalten 
hrer Zeitung, die ja Geld kostet, Un- 
at auszustreuen, Dafür zahlt doch der 
jergmann seine Beiträge nicht. Er 
ahlt sie, damit zu seinen Gunsten 
une ernsthafte Arbeit geleistet wird, 
lie ihm Erfolge bringt. Wäre es nicht 
ychtiger, Sie hätten sich vorher mit 
«ns ins Benehmen gesetzt, damit wir 
‚jerreinsam eine Aktionseinheit Zzu- 
tande gebracht hätten, die von Erfolg 
'|ewesen wäre. So war doch Ihr Bemü- 
‚en ein Schlag ins Wasser und Sie ha- 
‚en die hohen Telegrammkosten um- 
onst ausgegeben. Oder liegt Ihnen so 
ehr daran, zwischen Paris und Frank- 
urt hin und her zu kutschieren? Auch 
las müssen doch die Bergleute bezah- 
en, und es lohnt sich nur dann, wenn 
twas dabei herauskommt. Herausge- 
:-ommen ist jedoch nichts. Es steht 
Ber jedem Zweifel, daß wir von der 
'hristlichen Gewerkschaft auch radikal 
ein können, wenn dazu eine Notwen- 
ligkeit besteht. Aber wir scheiden da- 
‚ei sehr wohl das gewerkschaftliche 
“teresse und damit das Interesse 
nserer Bergleute von irgendwelchen 
nteressen, nicht zuletzt politischeı 
Jatur, welche dem saarländischen Berg- 
nann keinen Franken mehr einbrin- 
‚en. Aber Sie, Herr Kutsch, wollen ja 
aar keine Zusammenarbeit. Sie leben 
‚ur vom Haß gegen die Christlichen 
zewerkschaften und vergessen, daß 
;jie sich dabei als Arbeitervertreter den 
1iaß aller braven Bergleute zuziehen. 
Vir müssen es Ihnen deshalb einmal 
;anz klar und deutlich sagen, daß es 
ı1oitwendig ist, Ihre Hetze einzustellen, 
ınd daß Sie sich dazu bequemen müs- 
en, das zu tun, was unsern Bergleuten 
uf eine Antwort ersparen könnte. Sie 
;oollen sie aber haben. Ist es nicht 
#leichgültig, wer die Lohnverhandlun- 
zen führt? Jede Gewerkschaft hat einen 
Sachbearbeiter für Tariffragen. Ob der 
Zuffing oder Gier heißt, oder Kutsch 
der Dreher, bleibt sich gleich. Ihrem 
”ragespiel fehlt somit der Witz. Wenn 
Dreher, — und das entspricht den 
Fatsachen —, sich in einer Versamm- 
ung zur Arbeitskammerwahl in der 
Nahl seiner Mittel, für die Kandidaten 
jer EG zu werben, vergriffen hat und 
nit Unwahrheiten gegen die Christ- 
ichen Gewerkschaften Stimmung 
nachte, dann ist das etwas, was sich 
ıicht gehört. Er muß dann aber auch 
len Mut haben, sich unsere Kritik ge- 
allen zu lassen. Durch seinen Versuch 
ner „Richtigstellung“ reitet sich der 
College Dreher nur weiter hinein. Es 
;teht ihm schlecht an, von gewerk- 
chaftlichem Verrat zu sprechen, wenn, 
vie dies die EG praktiziert, Kommuni- 
sten und Sozialdemokrater vorgeben, 
jie Interessen der christlichen Berg- 
abeiter zu vertreten, Wer schimpft 
ıat unrecht, Herr Dreher. Wenn es 
hnen in Ihrer „Richtigstellung“ ernst- 
ich um eine Richtigstellung zu tun 
war, dann hätten wir von Ihnen abso- 
ute Sachlichkeit erwartet. Ihre Un- 
‚achlichkeit muß jedoch Ihre Darle- 
zung entwerten. Wir wollen nicht hof- 
en, daß Sie sich die Mentalität des 
<ollegen Kutsch zu eigen machen und 
hre gewerkschaftliche Aufgabe darin 
‚ehen, Ihre Kollegen von der GCS zu 
yefehden und zu verunglimpfen. Zu- 
ammenarbeit tut not, Herr Dreher, 
las dürfen Sie auch in Zukunft nicht 
'ergessen. 
Auf Frischer 
Tat ertappt 
ıehmerschaft eine öffentlich-rechtliche 
Vertretung geschaffen habe. Sie sei ein 
wichtiger Repräsentant für sie, und es 
;ei nur zu hoffen, daß die Zusammen- 
arbeit mit den beiden Gewerkschaften 
ınd den Behörden eine friedliche sei. 
Wir sahen uns genötigt, im Interesse 
ler Wahrheit die Ausführungen, die 
jer Kollege Dreher vom I. V. Bergbau 
jer Einheitsgewerkschaft in einer Ver- 
ammlung in Düppenweiler gemacht 
at, richtig zu stellen. Wie das aber 
inmal so ist, es gibt keiner gerne 
eine Schuld zu. Deshalb glaubt auch 
Iierr Dreher in der Nr. 5 des ‚„Saar- 
ergbau“ den ungünstigen Eindruck 
len unsere Berichtigung hervoarrief 
erwischen zu müssen. Das kann ihm 
ber nicht gelingen, weil das, was wir 
lazustellen gezwungen waren, der 
Vahrheit entspricht. Inzwischen be- 
indet sich in den Händen des Kol- 
»>gen Dreher die wortwörtliche Erklä- 
ung unseres Funktionärs H. L. aus 
)üppenweiler, der ihm bescheinigt, 
as er gesagt hat. Das ist ein Beweis, 
n dem es nichts zu deuteln gibt, Wir 
zundern uns, daß nun auch Kollege 
»reher s:ch in einer Versammlung be- 
aüßigt fühlte, auf die gleiche Ebene 
ie andere Kollegen von ihm herab- 
usteigen, um Roßtäuscherei zu betrei- 
‚en. Wir können aber das, was nun 
ierr Dreher in der neuen Nummer des 
Saarbergbau“ von sich gibt, nicht un- 
/idersprochen lassen. Wir müssen ihm 
amlich sagen, daß auch die geschick- 
asten Versuche, Tatsachen zu verde- 
en, gerade dem Kollegen Dreheı 
chlecht anstehen, Sollen wir ihm jetz! 
ijelleicht vorwerfen, nicht er, sonderr 
ein Freund Kutsch habe maßgeblich 
je Lohnverhandlungen geführt? Das 
räre doch kindisch. Aber wir woller 
aınen die rechte Antwort auf Ihre 
'rage geben. Sie haben gefragt, wel- 
hen ‚Prozentsatz wir bei der letzter 
ohnerhöhung für die Belegschaft ge- 
ırdert, haben. Die Antwort: Kefnen, 
And zwar deshalb keinen, weil wit 
ıicht den Reinfall erleben wollten, den 
die EG bei der letzten Lohnbewegung 
riebt hat, als sie 12 Prozent forderte, 
Dd 15 Progent bewilligt werder 
nußten, weil die Preisentwicklung in: 
wischen schon weiter fortgeschritten 
var, Um dieser Preisentwicklung Rech: 
vung zu tragen, haben wir die glei- 
ende Lohnskala gefordert und uns 
icht auf einen Prozenisatz festgelegt 
Ihre zweite Frage, wievielmal deı 
College Ruffing bei den Lohnverhand- 
ungen persönlich anwesend geweser 
ei. ist so kindisch, daß man sich dar 
Das neue Präsidium 
Die Wahl des Arbeitskammerpräsi- 
liums ging auf Grund einer zwischen 
ijen beiden Gewerkschaften vereinbar- 
en Einheitsliste schnell und glatt vor 
sich. Der bisherige ‚Präsident Hein- 
rich Wacker, wurde durch die 
Wahl in seinem Amt bestätigt. Als 
arster Vizepräsident wurde Peter 
Gier, GCS, als zweiter Vizepräsi- 
jent, Paul Kutsch, EG, als Bei- 
zitzer Mathias Rooden, EG, und 
Alois Lenhard, CGS, gewählt. 
Im Namen des Präsidiums dankte 
Präsident Heinrich Wacker für das 
durch die Wahl bewiesene Vertrauen 
und gab die Versicherung ab, daß sich 
las Präsidium seinerseits wiederum 
um das Vertrauen aller ehrlichen und 
gutwilligen Arbeitnehmer bemühen 
ınd an der Verbesserung des Schick- 
sals der saarländischen Menschen mit- 
arbeiten werde. Die Arbeitskammer 
habe als Körperschaft des öffentlichen 
Rechts vielfältige und verantwort- 
iche Aufgaben übernommen. Des wei- 
‚eren skizzierte der Redner die grund- 
jätzlichen und die besonderen Aufga- 
en der Kammer, die in der Schaffung 
les betrieblichen und überbetrieb- 
ichen Mitbestimmungsrechtes gipfeln 
müssen. Die so wichtige Schulung der 
detrieblichen und gewerkschaftlichen 
Funktionäre falle ihr überdies zu. Sie 
wünsche diese für ihre mühevolle 
Aufgabe auszurüsten. Abschließend be- 
‚;onte er die Bedeutung der Kammer 
Nır das allgemeine Wohl und die 
Schaffung der sozialen Gerechtigkeit 
m gesellschaftlichen und wirtschaft- 
ichen Leben. 
Die „Volksstimme“ bemerkt... 
in einer ihrer letzten Nummern 
itiert die „Volksstimme‘‘ die März- 
lummer „Der öffentliche Dienst‘ und 
ersucht mit etwas seltsamen Kniffen 
nseren 1. Vorsitzenden ad absurdumr 
u führen. Anlaß für ihre Polemik is! 
ie kurze Notiz: „Die SVZ ist andereı 
Aeinung”, worin erwähnt worden war 
laß diese die Entschließung der Ge 
eralversammlung der GCS vom 24.2 
952 nicht gebracht habe. Die Unter: 
tellung, daß unser Vorsitzender Teil 
‚aber der SVZ sei, und damit durct 
je Redaktion der SVZ desavouier 
vorden sei, trifft den Kern der Dinge 
nicht. Herr Ruffing ist weder Teilha 
jer oder maßgebender Mann der SVZ 
och hat er auf die redaktionelle Ge- 
taltung der SVZ irgendeinen Einfluß 
Ss liegt auch gar nicht in seiner Ab- 
icht, irgendeinen Einfluß oder gaı 
Jruck auszuüben. Im übrigen hat die 
VZ einen größeren Artikel über diesı 
jeneralversammlung gebracht, die 
'eren wesentliche Züge an hervor- 
agender Stelle wiedergegeben hat 
s waren allerdings Tatsachen hierbe: 
eröffentlicht worden, die weder deı 
Volksstimme‘‘ noch allen ihren Par- 
eigängern angenehm waren, Deshalb 
)ickte sie sich Dinge heraus, die sie 
laubte gegen die GCS ausschlachten 
‚u können, Das ist ihr aber nun nich! 
jierade so geraten. Wir unsererseits 
ind nicht so spitzfindig, die partei- 
politische und personelle Vielfalt der 
SPS und auch der ‚„‚Volksstimme“‘‘ zu 
ıntersuchen. Mit wem sie verschwi- 
;tert und verschwägert ist, bleibt uns 
auch gleichgültig. Das wäre bestimmt 
ıuch sehr aufschliußreich, reicht doch 
jer Bogen ihres _pPparteipolitischen 
jpannungsfeldes von Kirn bis Konrad, 
‚ron Dr. Braun bis Etienne und in der 
Mitte dieser so oft bekundeten Gegen- 
;ätze liegt als Schnittpunkt Dr. Will 
Die Schumanplandebatte hat das ja 
ı1och einmal offenkundig gemacht. Oder 
ind diese Gegensätze bereits so weit 
zediehen dorten, daß sie bereits die 
3PS gespalten haben? Man spricht 
‚chon von einer Spiitterpartei der SPS, 
Ind all das fügt sich wohl unter den 
:chmalen Hut der „Volksstimme‘‘. Aber 
ıur keine Angst, meine Herren von 
jer ‚„‚Volksstimme“. Raum ist auch in 
ler kleinsten Hütte. Nur muß man sich 
‚uf Tuchfühlung verstehen und dem 
Jachbarn auch ein Plätzchen gännen. 
)b ihr das allerdings gelingt? Wir ver- 
tehen das Ablenkungsmanöver der 
‚Volksstimme‘‘ gut. Aber wer in einem 
— übrigens sehr dünnwandigen — 
3lashaus sitzt, der soll andere nich! 
nit Steinen bewerfen. Und so weit wit 
>rientiert sind, besitzen diese Glas- 
wände kein Sicherheitsglas. Vorsicht 
scheint uns deshalb für die „Voll 
;timme‘‘ geboten.
	        

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