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Der Saarbergknappe (2 [1950])

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Bibliographic data

fullscreen: Der Saarbergknappe (2 [1950])

Newspaper

Persistent identifier:
186014473X
Title:
Der Saarbergknappe
Sub title:
Organ der Gewerkschaft Christlicher Saarbergleute
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Newspaper
Collection:
Periodicals
Mining
Year of publication:
1920
Erscheinungsverlauf:
1920 - 1960
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Volume

Persistent identifier:
186014473X_1950
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-689969
Title:
Der Saarbergknappe
Volume count:
2 [1950]
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1950
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
76

Issue

Title:
Ausgabe vom Samstag, den 02. Dezember 1950
Volume count:
12
Document type:
Newspaper
Structure type:
Issue
Year of publication:
1950-12-02
Digitised pages:
8

Contents

Table of contents

  • Der Saarbergknappe
  • Der Saarbergknappe (2 [1950])
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. Januar 1950 (1)
  • Ausgabe vom Samstag, den 04. Februar 1950 (2)
  • Ausgabe vom Samstag, den 04. März 1950 (3)
  • Ausgabe vom Samstag, den 01. April 1950 (4)
  • Ausgabe vom Samstag, den 06. Mai 1950 (5)
  • Ausgabe vom Samstag, den 03. Juni 1950 (6)
  • Ausgabe vom Samstag, den 01. Juli 1950 (7)
  • Ausgabe vom Samstag, den 05. August 1950 (8)
  • Ausgabe vom Samstag, den 02. September 1950 (9)
  • Ausgabe vom Samstag, den 07. Oktober 1950 (10)
  • Ausgabe vom Samstag, den 04. November 1950 (11)
  • Ausgabe vom Samstag, den 02. Dezember 1950 (12)

Full text

wos I Si 
I 
Der Saarbergknappe‘, Organ der Gewerkschaft Christlicher Saarbergleute, erscheint monatlich — Postbezugspreis Vierteljährlich 
Einzelpreis im Zeitschriftenhande: 15.— Frs. 
FrsS. einschl. Postzustellgebühr 
Nummer 1° 
SAARBRÜCKEN. IM DEZEMBER 1950 
Jahrgang % 
VE 
4, DIE & 
u 
NND 
Von Diplom-Volkswirt 
ANTON HOFFMANN 
Die weihnachtliche Frohbotschaft 
Weihnachten, das Fest des Frie- 
jens und der Liebe steht vor deı 
Tür. Sinn und Gehait des Festes ist 
ı.ı der Frohbotschaft der Engel von 
Bethlehem in knappen und doch so 
Minhaltsschweren Worten zusammen- 
ıgefaßt: „Ehre sei Gott in der Höhe 
«4+ynd Frieden den Menschen auf Erden 
die guten Wilens sind.‘“ Diese Bot- 
schaft umschließt alle Bezirke über- 
ırdischen und irdischen Lebens und 
zliedert sie auf sehr vollkommene 
Weise in die ihnen angemessene 
Dranung. „Ehre sei Gott in der 
Höhe“, ist vornehmstes Ziel und 
tiefster Sinn alles geschaffenen und 
menschlichen Lebens, zu dessen 
Gipfelpunkt es sich hinaufschwingen 
muß, soll es selbst die eigene Er- 
[ülung im Rahmen der individuel/en 
versönlichen Kräfte finden. Ohne 
dieses übergeordnete Ziel der gött- 
lichen Ehre, in der das göttliche Le- 
ben seine vollste Ausstrahlung er- 
ährt, bleibt irdisches und mensch- 
liches Leben Bruchstück und Stück- 
werk und kann niemals seine ihm 
zgemäße Vollendung und Erfüllung 
finden, selbst nicht im rein irdischen 
Bereich. Die Ehre Gottes ist so sehr 
das Maß des Menschlichen und Irdi- 
schen, daß ohne sie jede sittliche 
und auch natürliche Ordnung zer- 
brechen und damit auch aufhören 
muß ihren eigent,ichen Sinn und 
:are Aufgabe zu erfüllen 
griff aufgehoben waren, sind durch 
lie erste Schuld neu ausgelöst wor- 
Jen und im Laufe der langer 
nenschichen Geschichte zu einem 
ıngeheuren Gegensatz angewachsen 
ler mit menschlichen Mitteln und 
jestem menschlichen Willen alleir 
aicht mehr zu meistern war. 
Die Sendung des Kindes von 
Bethlehem 
Diese geistig-sittliche Not des Men- 
schen, die auf dem Höhepunkt des 
ömischen Weltreiches einen ihrer 
in einem armseligen Feldstall das 
Licht der Welt erblickte und ohne 
die hochgemuten Erwartungen und 
die herzlichen Segenswünsche und 
ärüße einer engen Verwandtschaft 
in die Welt eintrat. Aber schon hier 
zeigte sich, daß das Große und im 
menschlichen Sein und Sinne Gültige 
und nach menschlichen Maßen An- 
zesehene ihm innerlich nicht ver- 
wandt war. Der schlichten Einfali 
jer Hirten und der tiefen und ehr- 
lichen Gläubigkeit der Weisen war 
a» allein beschieden in wundersamer 
Gleichberechtigte des göttlichen Kin- 
des, Gleichberechtigte des Himmel- 
reiches, und diesen Anspruch kann 
uns niemand, so wir guten Willens 
sind, nehmen, 
Die Frohbotschaft knüpft den 
Frieden der Menschen und der Welt 
an unseren guten Willen. Das ist 
die Voraussetzung und Vorbedin- 
zung des gottgeschenkten Friedens, 
der nicht allein und nicht so sehr in 
dem Freisein von körperlicher Not 
und seelischer Last besteht, sondern 
in jener unzerstörbaren Verbunden- 
heit mit dem Göttlichen, das uns 
mit seiner ganzen Liebes- und Gna- 
denfülle, die uns im Zeichen der 
Weihnacht geschenkt ist, erfüllt und 
erhält. Der gute Wille ist aber auch 
die Voraussetzung für den sozialen 
und politischen Frieden, ohne den 
keine Gemeinschaft bestehen und 
keine Kultur sich entwickeln kann. 
Bie Angst als Lebensgefühl 
Wenn wir je eines Beweises da- 
für bedurft haben, so bietet ihn uns 
die jetzige Zeit. Die bürgerliche 
Welt lebt unter einem ungeheuren 
Angstdruck, und selbst so weit ent- 
fernte und an sich so geringfügige 
Dolitische Geschehen wie der Korea- 
Krieg haben eine Art Panik-Stim- 
mung in weitesten Bezirken unse- 
ces persönlichen, wirtschaftlichen, 
sozialen und politischen Lebens aus- 
gelöst. Es ist die vitale und trieb- 
hafte Angst der Kreatur, die zus 
mindest und zutiefst nur dem 
sinnlich bedingten Instinkt lebt, die 
vielfach ihre höhere Bindung ver- 
gessen und alle menschliche Ret- 
sung im Zeichen überdimensionaler 
Waffen sieht. Der Ruf nach der 
Atombombe ist der sprechendste 
Ausdruck für dieses Angstgefühl, 
30 als ob uns kein anderes Heil 
mehr verbleiben würde als ver- 
mehrte und brutale physische Ge- 
walt. Was bedeutet hier noch der 
Mensch? Nichts als ein willenloser 
Zapfen eines Zahnrades, nichts als 
ajn winziges Teilchen der Materie, 
Jas von blinden Kräften getragen 
ınd willkürlich — seinem wesens- 
semäßen Sinn oft zuwiderlaufend — 
on fremder, politischer Hand ge- 
;teuert wird. Wir sagen das nicht, 
ım die bestehende Angst zu erhö- 
ıen, wir sagen das nur, um die AusS- 
veglosigkeit unseres überspannten 
ınd ausweglosen Lebensgefühls zu 
sennzeichnen. Dieses Lebensgefühl 
st weithin falsch geworden, und es 
>edarf einer neuen Ausrichtung und 
nneren Erneuerung, die im Zeichen 
Jer weihnachtlichen Frohbotschaft 
stehen muß. Der Glaube an das 
Fwige im Menschen muß wieder 
Friede den Menschen 
Der Friede in der Welt ist an die 
vorgenannte Gottesehre wesensnot- 
wendig gebunden, und kann ohne 
sie keineswegs bestehen, noch weiter- 
wachsen. Damit grhält der mensch- 
liche Friede einen klar ausgerichte- 
en Bezug auf die überirdische Welt, 
lüe im Zeichen der weihnachtlichen 
Gnade und Erlösung steht. Der 
Friede unter den Menschen war 
nach dem Sündenfall immer wieder 
gefährdet, sowohl der innere Friede 
les Gewissens, als auch der soziale 
Friede unter den Berufen und Stän- 
jen, wie auch der politische Friede 
inter den Völkern und Staaten. Eine 
Nelt, die sich dieser inneren Be- 
Zehung zu Gott weithin begeben 
hatte, konnte niemals aus sich her- 
dus eine Ordnung unter den Men- 
schen aufbauen und wirksam erhal- 
len. Die Geschichte der Menschheil 
si dessen Zeuge ebensosehr wie die 
Jnzulänglichkeit des menschlichen 
derzens und die Unvollkommenheit 
Unserer geistigen und körperlichen 
Kräfte. Die natürlichen, menschlichen 
pannungen, die einmal im paradie- 
äechen Zustand durch höheren Ein- 
Fiefpunkte ereicht hatte, konnte, wie 
wir eben sagten, nicht mehr mi{(f 
nenschlichen Mitteln und mensch- 
icher Unzulänglichkeit gemeistert 
verden. Um gegen sie anzugehen, 
var ein höherer, göttlicher. Eingriff 
ı1otwendig, und dies konnte sinn- 
r‚ollerweise nichts anderes sein, als 
lie Menschwerdung Gottes, der die 
ıngehäufte Schuld der Menschen ir 
genen, freiwilligen Opfer ablöste 
ınd die völlig unterbrochene Bin- 
lung des Menschen zu Gott neu 
cräftigte durch das helfende Band 
einer Gnade. Christus als dem Sohn 
Gottes, war im ewigen göttlichen 
Rat diese Aufgabe bestimmt worden 
Mir kennen all die geschichtlichen 
Treignisse seiner Geburt, die tiefen 
>rhabenen und sinnigen Wunder ur 
;jeine jungfräuliche Mutter Maria, 
las harte Los des Flüchtlingskindes 
Jas draußen vor der Stadt Bethlehem 
Neise die göttliche Frohbotschaft 
jurch Engel, innere Traumgesichte 
ınd durch den neuen Stern zu er- 
‘ahren, die sie an die Geburtsstätte 
jes himmlischen Kindes führten. 
Die wahre Gleichberechtigung 
aller Menschen 
Das ist ein gutes Omen für uns, 
lie wir nicht zu den Großen dieser 
Welt zählen, zu den Besitzenden der 
wirtschaftlichen Produktionsgüter. 
jer politischen Machtstel/'ung, nich! 
zu den Hütern des Tempels, sonderr 
als einfache, bescheidene Menscher 
ıns unablässig um unser tägliches 
3rot bemühen müssen, Damit sinc 
wir trotz einer bescheidenen und 
ımkämpften, wirtschaftlichen und 
sozialen Stellung aufgerufen zu del 
ıöheren Gileichberechtigung alleı 
Menschen, die sich letztlich im reli- 
ziösen Bereich erfüllt. Wir sind 
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