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9.1933 (0009)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 9.1933 (0009)

Periodical

Persistent identifier:
1847161677
Title:
Saarheimatbilder
ZDB-ID:
ZDB Icon3159184-X
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Document type:
Periodical
Collection:
History
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1925 - 1934
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
1847161677_1933
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-694297
Title:
9.1933
Volume count:
0009
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1933
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
36

Part

Title:
Nummer 6: Juli 1933
Document type:
Periodical
Structure type:
Part
Digitised pages:
4

Part

Title:
Saarbrücken als Barockstadt.
Document type:
Periodical
Structure type:
Part
Digitised pages:
4

Contents

Table of contents

  • Saarheimatbilder
  • 9.1933 (0009)
  • Nummer 1: Januar 1933
  • Nummer 2: Februar 1933
  • Nummer 3: März 1933
  • Nummer 4: April 1933
  • Nummer 5: Mai 1933
  • Nummer 6: Juli 1933
  • Saarbrücken als Barockstadt.
  • Nummer 7: Oktober 1933
  • Nummer 8: November 1933
  • Nummer 9: Dezember 1933

Full text

Seite 22 
Saarheimatbilder 
1938 
kurzer Unterbrechung 
als Oberbaudirektor an 
der Spitze des Bau— 
wesens des kleinen Für 
stentums. Dem Zusam— 
menwirken beider ist es 
zu danken, wenn das 
ältere Saarbrücken nun 
vorwiegend barocken 
Stempel trägt. 
Das Stadtbild war 
durch den Brand von 
1677 stark mitgenommen 
worden. In den darauf 
folgenden unruhigen 
Zeiten waren die Schä— 
den noch nicht geheilt 
worden. Bei der Um— 
gestaltung des alten 
Kerns und der Neuge 
staltung der neu ange— 
legten Vorstädte wurden 
alle Fassaden in einheit— 
lichem Geist gebildet. 
Besonders in den Platz— 
anlagen wurde damit 
ein Wohlklang erzielt 
der zumal beim Schloß 
platz noch auf uns wirkt 
während beim St. Jo 
hanner Markt— 
platz unvernünftige Neubauten wegen ihres falschen 
Maßstabes das Bild zerstören. Dennoch spürt man, daß 
Saarbrücken. Ehem. Dragonerkaserne, heute Staatliches Museum am Ludwigsplatz. 
Bei der Grörter ung des Saarproblems ver— 
gißt man in der heutigen Zeit, deren Blickrichtung vorwiegend 
auf wirtschaftliche Gehiete gelenkt ist, allzu leicht, da ß das 
Land an der Saar auch eine kulturelle und 
künstlerische Vergangenheit aufzuweisen hat 
Dies ist um so bedauerlicher, als zu allen Zeiten die künst— 
lerischen Verbindungsfäden nur mit Deutschland geknüpft 
wurden, selbst in der Barockzeit, wo der politische Druck 
bis ins Unerträgliche anstieg. Dies mag das Beispiel 
Saarbrückens einmal klarmachen. 
Die Raubkriege Ludwigs XIV. hatten das 
Land mit französischen Truppen überschwemmt. Handel 
und Verkehr lagen danieder, und man wird sich vergeblich 
nach künstlerischen Erzeugnissen umsehen in einem Gebiet, 
das mehr durch Zerstörungen heimgesucht wurde, als daß 
ihm die Muße zur Pflege künstlerischer Werte gelassen 
worden wäre. Auch Saarbrücken wurde damals in Brand 
gesteckt, und es hat über fünfzig Jahre gedauert, bis ein 
junger und unternehmungslustiger Fürst mit voller Tat— 
kraft die Schäden der Vergangenheit zu beseitigen wußte. 
Fürst Wilhelm SHeinrich aus der Usingischen 
Linie des Nassauischen Hauses war dieser Fürst. Er erbte 
die Saarbrücker Lande und kam 1741 zur Regierung. In 
den etwas mehr als 25 Jahren seiner Regierung gab er 
seinem Lande die wirtschaftlichen Grundlagen, 
auf denen noch heute Handel und Industrie auf— 
bauen. Er gehört zweifellos zu den bedeutendsten Erschei— 
nungen, die damals imsüdwestlichen Deutschlandeinen Fürsten— 
sitz innehatten. 
Als Erbgut seiner Familie brachte er eine wahre 
Bauleidenschaft mit. Er hatte das Glück, in Friedrich 
Joachim Stengel einen Architekten von höchstem künst—⸗ 
lerischen Rang für sich zu gewinnen. Und daß dieser trotz 
französischem Wettbewerb genommen wurde, mag uns heute 
besonders bedeutsam für den deutschen 
Kulturzusammenhang des Gebietes — 
scheinen. Stengel hatte bereits in Usingen Proben 
—J0 Wilhelm SHeinrich 
nahm ihn mit nach Saarbrücken. und hier staud er mit 
Saarbrücken, Ludwioskirche.
	        

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9.1933. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1933. Print.
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