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9.1933 (0009)

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Copyright

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Bibliographic data

fullscreen: 9.1933 (0009)

Periodical

Persistent identifier:
1847161677
Title:
Saarheimatbilder
ZDB-ID:
ZDB Icon3159184-X
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Document type:
Periodical
Collection:
History
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1925 - 1934
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
1847161677_1933
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-694297
Title:
9.1933
Volume count:
0009
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
History
Year of publication:
1933
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
36

Part

Title:
Nummer 5: Mai 1933
Document type:
Periodical
Structure type:
Part
Digitised pages:
4

Part

Title:
Lebach.
Document type:
Periodical
Structure type:
Part
Digitised pages:
4

Contents

Table of contents

  • Saarheimatbilder
  • 9.1933 (0009)
  • Nummer 1: Januar 1933
  • Nummer 2: Februar 1933
  • Nummer 3: März 1933
  • Nummer 4: April 1933
  • Nummer 5: Mai 1933
  • Lebach.
  • Nummer 6: Juli 1933
  • Nummer 7: Oktober 1933
  • Nummer 8: November 1933
  • Nummer 9: Dezember 1933

Full text

Seite 20 
Saarheimatbilder 
1939 
mehrfach gewechselt. Zur Zeit befindet sich La Motte in den 
Händen des früheren Bürgermeisters von Dillingen, Herrn Guts⸗ 
besitzer Julius Schuh, einem geborenen Lebacher. 
„Die Zeit der Ritter“ heißt es in einem Artikel des früheren 
Lebacher Änzeigers (Nr. 16 v. 15. 2. 21) „ist vorüber. Tief ins 
politische, kulturelle und wirtschaftliche Leben einschneidende Er— 
eignisse und Zeitverhältnisse haben auch hier ein ganz ver— 
ündertes Bild geschaffen. Auf derselben Scholle, auf der einst die 
Rilter von Hagen als eifrige Nimrode hoch zu Roß ihre Par— 
forcejagden hielten und mit Speer und kläffender Meute wilde 
Eber und den flüchtigen Hirsch jagten, zieht jetzt bei friedlicher, 
stiller Arbeit der Pflug des Landmannes seine Furchen“. 
Die früheren kirchlichen Verhältnisse seien nur kurz erwähnt. 
Eine Pfarrei Lebach (Laibach oder Leibach) bestand nachweislich 
schon im 10. Jahrhundert. Die Abtei Fraulautern besoldete, da 
sie den Kirchenzehnten bezog, den Pfarrer von Lebach. Kloster 
Fraulautern muüßte die Kirche in Dach und Mauerwerk erhalten, 
der Pfarrer hatte das Chor, die Pfarrgemeinde den Turm, die 
Paramente und dergleichen instand zu halten. Gegen Ende des 
i6. Jahrhunderts fand auf kurze Zeit die Reformation in Lebach 
Eingang. Ein abgefallener Augustinermönch wird als Pfarrer 
genaͤnnt. Der katholische Gottesdienst wurde von Prämonstra— 
lensermönchen aus dem Kloster Wadgassen versehen. De Lorenzi 
schreibt in seinen „Beiträgen zur Geschichte sämtlicher Pfarreien 
der Diözese Trier? „Der Pfarrer von Lebach vernachlässigt, wie 
1657 festgestellt ist, den Unterricht und die Nachlässigkeit geht so 
weit, daß er sogat nur zweimal im Jahre Unterricht abhält.“ Sein 
Nachfolger, der Pfarrer von Bettingen wird im Jahre 1692 vom 
Visitator wegen derselben Nachlässigkeit getadelt und sogar ver— 
urteilt, Goldgulden an die Kirche zu zahlen.“ 
Der „Sehr Ehrwürdige Herr Christophorus Hermes“ ist für 
die Zeit von 173251739 als Pfarrer von Lebach bezeugt. Ihm 
wurde 1739 gelegentlich einer Visitation bescheinigt, „daß der 
geistliche Unterricht wieder gewissenhaft erteilt werde, nachdem 
man 1657 noch festgestellt hatte, daß der damalige Pfarrer (siehe 
oben) es in dieser Beziehung nicht allzu ernst genommen und 
jerner 1692, daß der Pfarrer, nachdem sein Vorgänger, weil er 
gegen die kanonischen Vorschriften Teufelsaustreibungen vor— 
genommen, allerhand medizinische Praxis getrieben hatte und 
sast immer abwesend gewesen sei, 1685 abgesetzt werden mußte. 
Die Aebtissin von Fraulautern ließ im Jahre 1770 das bau— 
fällige Schiff der Kitche niederlegen und neu aufbauen, während 
das gotische Chor noch erhalten blieb. 1829 kam zu dem alten 
Baunoch eine neue Sakristei in gleichem Stile. Die gegen— 
wärtige, in rein gotischem Stil erbaute Kirche, wurde 1881- 1888 
errichtet und am 4. 10. 1883 eingeweiht. Nachdem die Filiale 
Landsweiler vor etwa 3 Jahren eigene Pfarrei wurde, besteht 
die Pfarrei Lebach heute noch, außer dem Pfarrort, aus folgenden 
Filialen: Eidenborn, Knorscheid, Jabach, Hahn, Niedersaubach 
und Rümmelbach einschließlich Greinhof. 
Lebach hat eine kerndeutsche Bevölkerung. Für welsche Be— 
strebungen fehlt jeder Boden. Der nach dem Kriege auch hier in 
den Schulen eingeführte fakultative französische Unterricht erlit: 
bor einigen Jahren ein klägliches Fiasko. Nachdem die Bedeu— 
tung dieses Unterrichts, dank der Aufklärung der Presse und der 
bolitischen Parteien erkannt war — er sollte nur dazu dienen 
den Franzosen Material zu liefern und zeigen, wie sich die deut— 
chen Schulkinder zum französischen Unterricht drängten — war 
ruch Schluß der Herrlichkeit. Kein Kind besucht mehr diesen 
Unterricht. Das berechtigt uns zu der frohen Hoffnung auf 
10086ige Abstimmung zugunsten Deutschlands bei der immer 
näher heranrückenden Volksabstimmung 1935; denn deutsch waren 
wir, sind wir und bleiben wir! 
Deutsch die Saar, immerdar. 
Quellen: 1. Baltzer, Georg: Historische Notizen über die 
Stadt Saarlouis und deren unmittelbare Umgebung. Trier 1865 
Friedr. Lintzsche Buchhandlung. 2. Festbuch zum großen Gesang— 
wettstreit 1822 in Lebach. 3. Zeitschrift „Unsere Saar“. 4. Hei 
matgabe zum Heimattag 1927 Saarlouis. 
Rektor Leonardy, Lebach. 
Schlosßßz „Zur Motten“.
	        

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9.1933. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1933. Print.
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