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Das Saargebiet, sein Bergbau und seine Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Saargebiet, sein Bergbau und seine Sozialpolitik

Monograph

Persistent identifier:
1839732490
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-692944
Title:
Das Saargebiet, sein Bergbau und seine Sozialpolitik
Sub title:
Kämpfe der Bergarbeiter und des Verbandes der Bergarbeiter; gewidmet der 25. General-Versammlung des Verbandes der Bergarbeiter 1926 in Saarbrücken
Shelfmark:
46-6624
Author:
Schwarz, Julius
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
Mining
Year of publication:
1926
Number of pages:
152 S.
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
164

Chapter

Title:
3. Abschnitt. Die Saarbergarbeiter, ihre Organisation und Kämpfe.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
50

Contents

Table of contents

  • Das Saargebiet, sein Bergbau und seine Sozialpolitik
  • Cover
  • Title page
  • Verbandsgebäude Saarbrücken 2, Sophienstrasse 23.
  • Preface
  • Verbandsgebäude in Püttlingen.
  • Contents
  • Gebäude des Verbandes in Fraulautern.
  • 1. Abschnitt. Das Saargebiet.
  • 2. Abschnitt. Der Saarkohlenbergbau.
  • 3. Abschnitt. Die Saarbergarbeiter, ihre Organisation und Kämpfe.
  • 4. Abschnitt. Überblick über Sozialrecht und Arbeitsrecht im Saargebiet.
  • 5. Abschnitt. Der Verband der Bergarbeiter im Saargebiet.
  • Anhang. Arbeitsordnung auf den Saargruben ab 1921.
  • Literatur.
  • Cover

Full text

3. Abschnikt. 
Die Saarbergarbeiter, ihre Organisation 
und Kämpfe. 
Die Saarbergarbeitker wurden im Jahre 1754 durch Ent— 
ignung der Gruben in den Besitz der weltlichen und kirchlichen 
Nachthaber Lohnarbeiter. Die ihnen infolge dieser Veränderung 
ugesagken Rechte wurden nicht immer eingehalten. Im Jahre 1795 
inter der französischen Herrschaft beschwerten sich mehrere Ge— 
neinden bei dem Berginspektor Knoerzer, daß ihnen die Haus— 
randkohlen entzogen wurden. Die Antwort lautete, daß der 
förderlohn zu hoch sei und nicht genügende Ueberschüsse zu ver— 
zeichnen seien. Die Bergarbeiter versuchten unker der neuen fran— 
ösischen Herrschaft einen höheren Lohn zu erhalten. Ein bezeich— 
zendes Licht auf die Freiheit der Bergarbeiter wirft ein im Jahre 
797 erlassenes Arbeiterreglement (damalige Arbeitsordnung)'), 
n welchem unter anderem verfügt wurde: 
„Die Bergarbeiter sollten sich nach Artikel 12 mit ihrem gesetzken Lohn 
ind gemachten Gedinge begnügen und bei Leibesstrafen (() keine Matz- 
»ammeleyen oder sonst betrügliche Handlungen vornehmen, zumal ihnen jeder- 
eit ein zureichender Hauerlohn gesetzt werden soll. 
Arrtikel 14. Es soilen alle Bergarbeiter auf den Zechen, in Gruben, auf 
Halden, Hütten oder Gruben, Häusern und in anderen Gesellschaften sich jeder- 
zeit sitlsam, ruhig und friedlich, ohne Schelten, Schmähen, Fluchen, Gottlästern, 
Valgen und Schlagen betragen, vor dem Trunk in acht nehmen und allen ent— 
stehenden Tumult ünd Aufftand unter sich vermeiden, viel weniger solchen selbst 
anstiften oder anstiften helfen, auch sich überhaupt also betragen, wie es einem 
ehrlichen Bergmann gebührt und zukommt, und wer dagegen handelt, hat eine 
Bestrafung näch Größe der Uebertretung und des Verbrechens, ohne alle 
Nachsicht zu gewärkigen. 
Arkikel 15. Derjenige Bergknappe oder Bergarbeiter, so des abends 
nach 10 Uhr auf der Gasse, in fremdem Karkenspiel der Wirtshäuser, ohne 
Freibillet (() angetroffen wird, zahlt das erstemal einen Gulden, das zweitemal 
zwei Gulden Strafe, das drittemal aber wird er mit Verfall seines guthabenden 
Lohnes zur Knappschaftskasse ohne Abkehrzettel fortgejagt und soll auf sämt- 
lichen Kohlen- und Eisen-, auch Hüttenwerken nie wieder in Arbeit aufgenom- 
men werden. 
Artikel 17. An Sonn- und Festtagen in der noch anzugebenden Uniform 
gehen, ihren Vorgesetzten mit Achtung, Gehorsam und Respekt begegnen, sie 
sederzeit gehörig begrüßen, widrigenfalls keiner in Arbeit aufgenommen noch 
darin gelassen wird.““ 
Vorstehende Arbeitsordnung der Bergarbeiter vor 120 Jahren 
im Vergleich mit der noch unzureichenden von heute zeigt uns die 
Entwicklung der Arbeiterrechte. 
*) Die Bergarbeiter, von Otto Hue.
	        

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Schwarz, Julius. Das Saargebiet, Sein Bergbau Und Seine Sozialpolitik. Saarbrücken: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1926. Print.
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