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Aus der Vergangenheit des Infanterie-Regiments Graf Werder (4. Rhein.) Nr. 30

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Aus der Vergangenheit des Infanterie-Regiments Graf Werder (4. Rhein.) Nr. 30

Monograph

Persistent identifier:
1833822668
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-693693
Title:
Aus der Vergangenheit des Infanterie-Regiments Graf Werder (4. Rhein.) Nr. 30
Sub title:
Erinnerungsblätter zur Hundertjahrfeier des Regiments
Shelfmark:
2014-4836
Author:
Stachow, Markus
Place of publication:
Saarlouis
Publisher:
Selbstverl. d. Regiments
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
History
Year of publication:
1912
Number of pages:
559 S.
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
574

Chapter

Title:
Aufzeichnungen und Erinnerungsblätter:
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
531

Chapter

Title:
5. Kompagnie: Klapp, Oberstleutnant. Werner, Gefreiter. Baumann, Musketier. Adam, Friedr. Ludwig.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
10

Contents

Table of contents

  • Aus der Vergangenheit des Infanterie-Regiments Graf Werder (4. Rhein.) Nr. 30
  • Cover
  • Title page
  • Preface
  • Von Arentschildt, Bericht über das Gefecht an der Göhrde am 16. September 1813.
  • Von Trotha, Erinnerungen an die Bundesgarnison Frankfurt.
  • Aufzeichnungen und Erinnerungsblätter:
  • 1. Kompagnie: Putzki, Generalmajor.
  • 2. Kompagnie: Hersemeyer, Musketier.
  • 4. Kompagnie: Von Kracht, Oberstleutnant. Von Heyden, Oberstleutnant.
  • 5. Kompagnie: F. Abegg, Dr. jur. Bartholomäi, Sergeant. Hencke, Generalleutnant.
  • 5. u. 9. Kompagnie: Kluge, Major.
  • 5. Kompagnie: Klapp, Oberstleutnant. Werner, Gefreiter. Baumann, Musketier. Adam, Friedr. Ludwig.
  • 6. Kompagnie: Versen, Oberstleutnant. Kiefer, Wilh., Musketier. Baier, Ernst, Unteroffizier.
  • 7. Kompagnie: Ernst von Fragstein und Niemsdorff II, Hauptmann. Schwickert, Unteroffizier. Lackes, Sanitätsunteroffizier.
  • 8. Kompagnie: Stenger, Heinr., Musketier.
  • 9. Kompagnie: Ebeling, W., Kriegsfreiwilliger.
  • 10. Kompagnie: Von Krafft, Oberst. Jungmann, Tambour.
  • 12. Kompagnie: Philipp, L., Sergeant. Messinger, Georg. Kleber Joh., Musketier. Petilliot, P., Lazarettgehilfe.
  • Schluss: Friede. Aus den Kriegserinnerungen eines alten Feldpredigers aus dem Kriege 1870/71 von Spreer, emerit. Pastor.
  • Contents
  • Cover

Full text

450 
Aufzeichnungen des Herrn Oberstleutnant a. D. Klapp. 
Die 5. Kompagnie des Inf.Regts. Rr. 30. 
Am 9. September 1870 traf ich mit noch zwei anderen Kriegs⸗ 
freiwilligen bogn Dürre und Ebeling) vom Ersaßtzbataillon zu 
Mainz bei dem mobilen Regiment in Bischheim ein. Ich wurde 
der 5. Kompagnie (Hauptmann Hencke) zugeteilt und in den 
Schützenzug (Lieutenant Abeg9) eingestellt. Ich habe dann an 
allen Unternehmungen der 5. Kompagnie teilgenommen. 
Die in der Regimentsgeschichte (Seite 363) erwähnte Besetzung 
der Lünette 53 habe ich mitgemacht und ist mir dieselbe wegen ver— 
schiedener Momente noch heute in lebhafter Erinnerung. 
Der Schützenzug wurde in einer Hohltraverse der Lünette 53 
untergebracht, vor deren Eingang ein Laufgraben ausgehoben war, 
von dem aus man in die Tür der Hohltraverse hineinspringen mußte, 
was insofern nicht ganz leicht war, als der Eingang von den Fran— 
zosen mit Gewehrfeuer beschossen wurde. Hierbei wurden einige 
Leute verwundet. Der Raum der Hohltraverse war nicht sehr groß; 
wir lagen infolgedessen so eng, daß man sich kaum bewegen konnte. 
Lieutenant Abegg hatte mich in seiner Nähe beim Eingang behalten. 
Der Aufenthalt in dem Raum war sehr ungemütlich. Abgesehen 
von dem Gewehrfeuer, das die Franzosen nach dem Eingang unter— 
hielten, versuchten sie nunmehr durch Geschützfeuer die Traverse ein⸗ 
zuwerfen; die auf ihr krepierenden Granaten erschütterten sie so, daß 
wir glaubten, sie würde einstürzen. Zu unserm Glück geschah dies 
aber nicht. Mit fortschreitender Dunkelheit hörte das Gewehrfeuer 
und nach einiger Zeit auch das Geschützfeuer auf. 
Nach eingetretener Dunkelheit hatte ein Mann, dessen Name 
ich leider vergessen habe, eine mitgebrachte Kerze angezündet und sie 
auf eine Kiste gestellt, die an der dem Eingang gegenüberliegenden 
Wand stand. Lieutenant Abegg befahl mir festzustellen, was 
in der Kiste enthalten sei. Nach langem Kriechen über Arme und 
Beine der Leute langte ich an der Kiste an, hob den Deckel in die 
Höhe und beleuchtete mit dem Kerzenstummel eine bis zum Rande 
mit Schwarzpulver gefüllte Kiste, das teils lose, teils in Kartuschen 
für Vorderladergeschütze gefüllt war. Ich schloß schleunigst den 
Deckel, blies das Licht aus und meldete dem Lieutenant Abegg, 
was ich gesehen hatte. Letzterer teilte dem Zuge mit, daß die Kiste 
Pulver enthalte und verbot das Rauchen. 
Die Nacht verlief ohne weiteren Zwischenfall. Der Ausgang 
aus der Hohltraverse gestaltete sich gefaährlos, weil inzwischen die 
Franzosen?Lünette 52 geräumt hatten. 
Das Gefecht bei Rambervillers (S. 372 d. Regts.Gesch.) 
wird mir Zeit meines Lebens im Gedächtnis bleiben, weil es das 
einzige gewesen ist, in dem es zum Handgemenge kam, an dem“ ich 
mich auf dem Kirchhofe beteiligte. Vizefeldwebel Ulffers wurde
	        

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Stachow, Markus. Aus Der Vergangenheit Des Infanterie-Regiments Graf Werder (4. Rhein.) Nr. 30. Saarlouis: Selbstverl. d. Regiments, 1912. Print.
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