SULB digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

1914 (0002)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1914 (0002)

Periodical

Persistent identifier:
1814750282
Title:
Südwestdeutschland
Sub title:
amtliche Zeitschrift des Südwestdeutschen Verkehrsverbandes Saar, Blies und Nahe und des Verkehrsvereins Saarbrücken
Shelfmark:
4 Z 2110
ZDB-ID:
ZDB Icon3132728-X
Place of publication:
Saarbrücken
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1913 - 1914
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
1814750282_1914
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-692899
Title:
1914
Volume count:
0002
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1914
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
219

Chapter

Title:
Januar.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
25

Contents

Table of contents

  • Südwestdeutschland
  • 1914 (0002)
  • Cover
  • Januar.
  • Februar.
  • März.
  • April.
  • Mai.
  • Juni.
  • Juli.
  • Cover

Full text

Seite 1JI- ; 
e Südwestdeutschland αααν 
—00—— 
seder Stadt irgend ein See, Weiher oder Kanal finden, den man 
durch eine kurze Bahnfahrt oder einen längeren Spaziergang erreicht, 
und auf dessen zugefrorener Fläche man ohne Toilettezwang in 
praktischer, bequemer Kleidung mit wirklichem Vergnügen Schlittschuh 
laufen kann. 
Wohl kein Wintersport ermöglicht es der Frau so sehr, Grazie 
zu entwickeln, wie der Eislauf, es wäre daher zu bedauern, wenn 
er über das zwar gesunde, aber doch recht burschikose Rodeln ver— 
nachlässigt würde. Früher war das Schlitteln nur ein Vergnügen 
ür Kinder. Buben und Mädel lenkten gleich flink ihre kleinen 
Fahrzeuge, aber die erwachsene junge Dame hätte nie und nimmer 
zewagt, sich auf einen Rodel zu setzen. Jetzt gibt sich alt und jung 
nit Eifer diesem Wintervergnügen hin. Bei genügendem Schnee 
zat jede Stadt ihre nahegelegene Rodelbahn, wo es irgendwie das 
Cerrain erlaubt. Besonders die jungen Mädchen wandern in ganzen 
5charen an den Winternachmittagen hinaus; auch die Mütter mit 
ihren Kleinen auf dem Schoße sausen die Bahn hinab, während die 
zrößeren Kinder sich bemühen, es der Mama an Kühnheit voraus— 
zutun. Für diese Kinder wird es sicher immer eine schöne Erinnerung 
bleiben, wie ihre Mutter ihr Wintervergnügen geteilt hat. Selbst 
angejahrte noch rüstige herren und Damen betreiben den Rodelsport, 
der keine Vorbereitungen und kein mühsames Lernen erfordert und 
tine große hilfe beim Aufwärtsfahren, besonders im Terrain, das 
venig Spielraum bietet, sind abnehmbare Seehundsfelle. Der im 
zommer beschwerliche Aufstieg auf steinigem Terrain wird im Winter 
nit dem Ski oft zum gemütlichen Bummel. Das Caufen in der 
kbene und aufwärts, sowie das hierbei unumgängliche Wenden hat 
ie Anfängerin bald gelernt. Schwieriger ist es, das Gleichgewicht 
»ei der Abfahrt zu erhalten. Es kostet manchen Fall, zum Glück 
m weichen Schnee; auch etwas Mut gehört dazu, die sausende Fahrt 
u wagen. Diese Eigenschaft wird im allgemeinen den Frauen 
bgesprochen, aber die immer größer werdende Zahl kühner Berg— 
teigerinnen und tüchtiger Skiläuferinnen beweist, daß man auch in 
iesem Punkte mit der Tradition gebrochen hat. Beherrscht man 
iun den Ski einmal vollständig, ermöglicht er den genußreichsten 
ind schönsten Sport, der alle Muskeln gleichmäßig ausbildet, die 
3lutzirkulation befördert und den Körper wie keine andere Ubung 
zjewandt erhält. Eine biegsame Figur mit geschmeidigen Bewegungen 
st eine erstrebenswerte Schönheit für jede Frau; es sollte daher 
zeine versäumen, der sich die Gelegenheit dazu bietet, sich mit dem 
zchneeschuh zu befreunden. 
Da im Punkte Ausrüstung trotz allem, was darüber geschrieben 
und gedruckt wurde, gerade von den Frauen, teils aus Eitelkeit, 
teils aus Unkenntnis,. viel gesündigt wird, möchte ich diesem Thema 
22 
80 
253 
8 
2723 
203 
— 
52 
2 
2223 
—* 
223 
2203 
38 
2 
223 
— 
2243 
*8. 
2 7 
247 
23 
220 
2 
22 
2243 
15 
273 
—R 
2 
2 
2203 
7 
27 
22 
—* 
7 
2543 
*43 
2 
— 
2 
272 
22343 
N 
27 
2203 
253 
27 
23 
— 
27 
—R 
27 
237 
8 
27 
2303 
—2* 
—R& 
275 
227 
35323 
; 
— 
2 
323 
2 
53 
27 
— 
2 
253 
5* 
— 
2 
22 
237 
78* 
23 
252 
* 
27 
227 
* 
27 
— 
18 
27 
253 
257 
27 
23 
Sonniger Taq 
Ohoto P. hHardy 
dei einiger Vorsicht auch ungefährlich ist, gerne. Ein herrliches Ver— 
znügen ist eine Winterbergtour mit Rodelabfahrt. Eigene Winter— 
portzüge führen an schönen Sonn- und Feiertagen in Städten wie 
München, Straßburg, Frankfurt oft vor Tagesanbruch Tausende aus 
dem Dunstkreise der Stadt; nicht bloß wetterfeste Männer, sondern 
eine immer größer werdende Schar junger Mädchen und Frauen, die 
als lustige, tapfere Kameradinnen durch Schnee und Eis zum winter— 
ichen Aussichtsberg, zum gemütlichen Unterkunftshaus emporstapfen. 
ach dem Aufstieg geht es dann in sausender Fahrt auf dem Rodel 
zinab zu Tal. Blitzende Augen, rote Wangen und eine köstliche 
trinnerung an sonnige, unvergeßlich schöne Stunden bringen die 
zühnen Rodlerinnen heim in den grauen Alltag. 
Das köstliche Gefühl der Freiheit, der gesunden körperlichen Be— 
tätigung bietet in noch höherem Maße der Skilauf. Die ganze 
weite weiße Släche, die beschneiten Hänge der Berge, die für den 
unbewehrten Fuß unpassierbar sind, beherrschten wir mit dem Schnee— 
schuh. In weiten Serpentinen geht es mit den langen Hhölzern 
empor, viel weniger mühsam, als es dem Caien erscheinen will. 
ius meiner eigenen Erfahrung einige Zeilen widmen. Das fußfreie, 
vetterfeste Jachenkleid, wie es im Sommer allgemein bei Gebirgs— 
eisen und -Touren getragen wird, eignet sich auch für den Winter— 
port. Man soll sich warm, aber nicht zu warm kleiden, um das im 
Vinter gefährliche Schwitzen zu vermeiden. Die beste Unterkleidung 
ind poröse hemdhosen, darüber ein Leibchen mit Strumpfhaltern 
aber ja kein Korsett) und warme geschlossene Beinkleider, zum 
leid passend, eventl. mit waschbaren Einknöpfbeinkleidern. Die 
berhose soll so gut gearbeitet sein, daß gelegentlich der Rock 
n den Rucksack wandern kann. Besser wie Blusen sind gestrickte 
»weater in Blusenform; kleidsam und praktisch sind die modernen 
lappmützen mit Ohren- und Nackenschutz, eine kokette Neuheit die 
angen weißen Shetlandshawls, die wie Automobilschleier über die 
Mützen gebunden werden und warm und wetterfest sind. Die Haupt— 
ache aber ist eine richtige Fußbekleidung. Bequeme dichte Stiefel 
nit dicken Sohlen, niederen Hacken und festgenähten Zungen sind 
merläßlich. Die Rodlerin und Bergsteigerin kann eine gediegene 
lagelung nicht entbehren. Für die Skiläuferin sind Cauparsken
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

1914. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1914. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.

Diese Website benutzt Cookies, die für den technischen Betrieb der Website erforderlich sind.