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1914 (0002)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: 1914 (0002)

Periodical

Persistent identifier:
1814750282
Title:
Südwestdeutschland
Sub title:
amtliche Zeitschrift des Südwestdeutschen Verkehrsverbandes Saar, Blies und Nahe und des Verkehrsvereins Saarbrücken
Shelfmark:
4 Z 2110
ZDB-ID:
ZDB Icon3132728-X
Place of publication:
Saarbrücken
Document type:
Periodical
Collection:
Periodicals
Erscheinungsverlauf:
1913 - 1914
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger

Volume

Persistent identifier:
1814750282_1914
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-692899
Title:
1914
Volume count:
0002
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Volume
Collection:
Periodicals
Year of publication:
1914
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
219

Chapter

Title:
Februar.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
24

Contents

Table of contents

  • Südwestdeutschland
  • 1914 (0002)
  • Cover
  • Januar.
  • Februar.
  • März.
  • April.
  • Mai.
  • Juni.
  • Juli.
  • Cover

Full text

Seite I360 ινιν ιαι HGiidwestdeutschland σ 
α Nr. 8 
schwierige Unternehmen bereitwillig und tatkräftig unterstützen, 
so muß doch auf die Mitarbeit der Naturfreunde und Natur— 
tenner gerechnet werden. 
Ich halte nun gerade die jugendliche Monatsschrift „Südwest— 
deutschland“ für berufen, eine Förderin der Naturschutzbewegung 
an der Saar zu werden und möchte daher in diesen Zeilen kurz 
die Aufgaben der Naturdenkmalpflege streifen und darauf hinweisen, 
was in unserer engeren Heimat bereits in dem Sinne des Natur— 
schutzes getan ist und was noch getan werden könnte. 
Die Naturdenkmalpflege erstreckt sich zunächst auf die Natur 
als Ganzes, wodurch das landschaftlich Schöne und Eigenartige 
einer Gegend bedingt ist. Das Anwachsen der Städte und Dörfer, 
die Neugewinnung von Gebieten für die Land- und Forstwirtschaft, 
neue Eisenbahn- und Kanalanlagen, die sich immer mehr aus— 
breitende Industrie, das alles sind Faktore, die das alte uns lieb 
gewordene Landschaftsbild verändern und meistens nicht zu seinem 
Vorteil. Das sind Erscheinungen, die sicherlich zu bedauern sind 
und nur ausnahmsweise verhindert werden können. Hervor— 
ragende Naturdenkmäler aber müssen unter allen Umständen 
erhalten werden. So ist vor einigen Jahren auf Betreiben des 
Naturhistorischen Vereins, der Teil des Siebengebirges, der das 
reizvolle und weltberühmte Panorama bei Königswinter hervor— 
zaubert, durch Aukauf vor weiterer Verunstaltung, durch die vielen 
Steinbruchanlagen, gerettet und der Nachwelt erhalten worden. 
Niemand — und besäße er noch so großen Lokalpatriotismus — 
wird behaupten können, daß unsere engere Heimat durch die stete 
Vermehrung der industriellen und bergbaulichen Anlagen usw. an 
landschaftlicher Schönheit gewinnt; wir dürfen aber mit Stolz be— 
haupten, daß sie reich an Naturschönheiten ist, und dürfen hoffen, 
daß eine und sei es auch eine noch so große wirtschaftliche Um— 
wälzung nie im Stande sein wird, ihren schönen Gesamtcharakter zu 
verändern. Dies verhindern zunächst die natürlichen geographischen 
Verhältnisse im Saarrevier. und im Notfalle werden die Behörden. 
die Gemeinden, die dazu berufenen Vereine, aber auch jedermann, 
dem seine Heimat lieb ist, sich zu ihrem Schutze vereinigen. Auf 
eziniges sei hier aufmerksam gemacht. Unser Naturschutzgebiet 
chließt das Schlachtfeld von Spichern ein. Wenn es für uns eine 
khrensache ist, die Gräber und Denkmäler zu pflegen und schützen, 
o wollen wir auch unsere Aufmerksamkeit darauf richten, daß das 
Besamtbild des Schlachtfeldes bewahrt bleibt; dies gilt besonders 
»on dem Rotenberg, der, wenn ich recht unterrichtet bin, jetzt in 
janz anderem Gewande erscheint wie 1870. Da der steile Abhang 
ich wohl kaum für landwirtschaftliche Zwecke eignet, so wäre es 
zielleicht eine leichte aber sehr dankbare Aufgabe, hier das ur— 
prüngliche Bild wiederherzustellen. Auch wäre es zu begrüßen, 
venn inmitten der Denkmäler nicht weitere Restaurationen und 
Verkaufsbuden zugelassen würden. Auf der oben erwähnten 
donferenz wurde lebhaft Klage geführt gegen die Auswüchse der 
Reklame, die in manchen Provinzen derart überhand genommen 
sabe, daß gegen sie ein Gesetz zum Schutze von „landschaftlich 
servorragenden“ Gegenden geschaffen werden mußte. In unserem 
Bebiet finden wir Reklamewände zwar ziemlich häufig in Städten 
ind Dörfern, wo sie die Giebelwände „zieren“, aber im Freien 
zlücklicherweise nur vereinzelt an der Landstraße und Eisenbahn. 
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yon dieser Art der Reklame, die besonders in der Ebene störend 
virkt, absehen mögen. Auch bei der Neuanlage von überland— 
zentralen möge man darauf achten, daß das Landschaftsbild nicht 
innötigerweise entstellt wird, es wird die Verwendung von leichten 
Fisenmasten, die in größerer Entfernung von einander stehen 
önnen, den schwerfälligen aus Holz vorgezogen. Da man bei 
en vielen Eisenbahnbauten oder Bodenschürfungen leicht interessante 
geologische Aufschlüsse freilegen könnte, so sei darauf hingewiesen, 
daß die Eisenbahndirektion in Essen im letzten Jahre einem 
olchen Aufschluß bereitwillig Schonung angedeihen ließ. 
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1914. Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1914. Print.
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