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Erste Unterweisung in der Bergbaukunde nach dem Heft des kaiserlichen Bergmeisters Serlo zu Metz für die Saarbrücker Verhältnisse

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Bibliographic data

fullscreen: Erste Unterweisung in der Bergbaukunde nach dem Heft des kaiserlichen Bergmeisters Serlo zu Metz für die Saarbrücker Verhältnisse

Monograph

Persistent identifier:
1809163102
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-625622
Title:
Erste Unterweisung in der Bergbaukunde nach dem Heft des kaiserlichen Bergmeisters Serlo zu Metz für die Saarbrücker Verhältnisse
Shelfmark:
MN 4189
Author:
Serlo, Albert
Other person:
Jüngst, O.
Place of publication:
St. Johann
Publisher:
Saardr.
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
Mining
Year of publication:
1901
Number of pages:
53 S.
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
58

Chapter

Title:
V. Grubenausbau.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
10

Contents

Table of contents

  • Erste Unterweisung in der Bergbaukunde nach dem Heft des kaiserlichen Bergmeisters Serlo zu Metz für die Saarbrücker Verhältnisse
  • Cover
  • Title page
  • Introduction
  • I. Vorkommen der nutzbaren Mineralien.
  • II. Aufsuchung der Lagerstätten.
  • III. Die Gewinnungsarbeiten und das Gezähe.
  • IV. Der Abbau der Lagerstätte.
  • V. Grubenausbau.
  • VI. Förderung.
  • VII. Fahrung.
  • VIII. Wetterführung.
  • IX. Wasserhaltung.
  • Cover

Full text

243. Nach dem Abbohren erfolgt das Abschließen der Wasser durch Einsenken von eiserner 
Cuvelage. Dieselbe besteht aus geschlossenen gußeisernen Ringen von 4 1m Durchmesser 
ind 18mHöhe, oder man wendet Tubbings an, welche durch Verschraudung verbunden 
und durch eingelegte Bleiplatten gedichtet werden. Den untersten Theil der Cuvelage 
zildet die Moosbüchse. Dieselbe ist folgendermaßen eingerichtet: 
Der unterste Ring des Schachtausbaues bewegt sich stopfbüchsenartig in dem 
nächstfolgenden; zwischen äußeren Ansätzen der beiden Ringe befindet sich eine Moos— 
vackung, welche beim Aufsetzen des Ausbaues auf die Schachtsohle zwischen den Ansätzen 
zusammen- und gegen die Gesteinsstöße gepreßt wird. Der etwa 20 em weite Zwischen⸗— 
raum zwischen Ausbau und Gesteinsstößen wird mit Beton ausgefüllt. Wenn derselbe 
rhärtet ist, wird mit Sümpfung der Wasser innerhalb des Ausbaues begonnen. Bei 
zlücklichsten Verhältnissen stellt sich 1m auf diese Weise hergestellte Schachtteufe aus 
2000 Mark. 
ZSchachtausbau im Schwimmsand erfolgt, wenn nicht Getriebearbeit, wie bei geringer 
Mächtigkeit und Wassergehalt des Schwimmsandes, möglich ist, durch einen Senkschacht, 
velcher entweder durch sein eigenes Gewicht einsinkt (Mauerung) oder durch Belasten 
und Pressen mit Druckschrauben oder hydraulischen Pressen, welche auf einen besonderen 
Preßring wirken, niedergedrückt wird und fortlaufend durch Aufbauen über Tage 
ergänzt wird. Das Material besteht in Mauerung für die oberen Teufen, und wenn 
der Schwimmsand nicht über 20 m mächtig ist, sonst in Eisen. Das Abteufen inner— 
jalb des Senkschachtes geschieht entweder mit Wasserhaltung durch Handarbeit oder 
»hne Wasserhaltung durch Senkbohrer oder Bagger. 
Die Senkmauern ruhen auf einem Schneidekranz, welcher auf der Sohle eines Vor— 
schachtes eingebaut wird. Derselbe wird entweder aus Holz oder aus Gußeisen 
gefertigt. 
244. 
Der hölzerne Schneidekranz besteht aus mehreren über einander folgenden, durch 
Bolzen zusammengehaltenen Holzlagen von nach unten hin abnehmender Breite. Dieser 
Fuß endigt in einer ringförmigen Schneide aus Eisen. Behufs gleichmäßigen Ein— 
inkens der Mauer muß die Außenseite möglichst glatt sein, zu welchem Zwecke man sie 
zuch mit einem Bretterverschlage oder mit Eisenblech umgiebt. — — 
Die eisernen Senkschächte sind aus Gußeisen gefertigt und entweder aus einzelnen 
Tubbings oder aus geschlossenen Cylindern zusammengesetzt; in beiden Fällen werden 
die einzelnen Theile verschraubt, und die Fugen mit Weidenbrettchen, Bleiblech oder 
getheertem Hanf abgedichtet. Um wegen des Sinkens eine glatte Außenfläche zu haben, 
müssen sich die Flantschen im Innern des Schachtes befinden. Auch die eisernen Senk— 
chächte haben an ihrem unteren Ende einen Schuh, der aus gußeisernen Segmenten 
zusammengesetzt ist. Das Gelingen der Senkarbeit hängt wesentlich davon ab, ob ein 
wasserdichter Abschluß auf der Schachtsohle hergestellt werden kann. Am einfachsten ist 
das Ziel zu erreichen, wenn man den Senkschacht etwa 2 mm tief in thoniges Gebirge 
hineinfallen lassen kann. Ist das nicht möglich, wie bei Bestehen der Schachtsohle aus 
festem Gestein, so muß dieselbe unter Wasser mit einer dicken Lage von hydraulischem 
Mörtel ausgegossen werden, nach deren Erhärten man die Wasser sümpft. 
246.
	        

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Serlo, Albert, and O. Jüngst. Erste Unterweisung in Der Bergbaukunde Nach Dem Heft Des Kaiserlichen Bergmeisters Serlo Zu Metz Für Die Saarbrücker Verhältnisse. St. Johann: Saardr., 1901. Print.
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