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Erste Unterweisung in der Bergbaukunde nach dem Heft des kaiserlichen Bergmeisters Serlo zu Metz für die Saarbrücker Verhältnisse

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Bibliographic data

fullscreen: Erste Unterweisung in der Bergbaukunde nach dem Heft des kaiserlichen Bergmeisters Serlo zu Metz für die Saarbrücker Verhältnisse

Monograph

Persistent identifier:
1809163102
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-625622
Title:
Erste Unterweisung in der Bergbaukunde nach dem Heft des kaiserlichen Bergmeisters Serlo zu Metz für die Saarbrücker Verhältnisse
Shelfmark:
MN 4189
Author:
Serlo, Albert
Other person:
Jüngst, O.
Place of publication:
St. Johann
Publisher:
Saardr.
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
Mining
Year of publication:
1901
Number of pages:
53 S.
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
58

Chapter

Title:
IV. Der Abbau der Lagerstätte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
10

Contents

Table of contents

  • Erste Unterweisung in der Bergbaukunde nach dem Heft des kaiserlichen Bergmeisters Serlo zu Metz für die Saarbrücker Verhältnisse
  • Cover
  • Title page
  • Introduction
  • I. Vorkommen der nutzbaren Mineralien.
  • II. Aufsuchung der Lagerstätten.
  • III. Die Gewinnungsarbeiten und das Gezähe.
  • IV. Der Abbau der Lagerstätte.
  • V. Grubenausbau.
  • VI. Förderung.
  • VII. Fahrung.
  • VIII. Wetterführung.
  • IX. Wasserhaltung.
  • Cover

Full text

198. Die Wetter werden beim streichenden Strebbau mit Hülfe von Wetterthüren an den 
Strebstößen entlang geführt. Die Förderung bis zur Grundstrecke erfolgt durch Förder— 
vagen. Die Sicherheitspfeiler an den schwebenden Parallelstrecken werden nach Abbau 
des ganzen Feldes, die Sicherheitspfeiler der Grundstrecken beim Abwerfen dieser 
Strecdken rückwärts gewonnen. — Gegenüber dem Pfeilerbau hat der Strebbau die 
Vortheile der Uebersichtlichkeit und leichten Beaufsichtigung, auch kommt man schnell 
zum Abbau, während man beim Vfeilerbau genöthigt ist, mit dem Abbau an der Feldes— 
grenze zu beginnen. Häufige Anwendung findet der Strebbau auf den Steinkohlenberg⸗ 
werken bei Saarbrücken. 
Abbaumethoden ohne Bergeversatz. Der Pfeilerabbau findet Anwendung nur in 
plattenförmigen Lagerstätten, besonders Steinkohlenflötzen, und kann bei jeder Mächtig⸗ 
keit und jedem Fallwinkel angewendet werden. 
200. Bei der Vorrichtung zum streichenden Pfeilerbau wird die Grundstrecke nur bis zum 
letzten Bremsberge des Baufeldes als solche getrieben, von hier ab bis zur Feldesgrenze 
rritt in ihrer Verlängerung die unterste Abbaustrecke. 
Der Abstand der über dieser Grundstrecke aufzuhauenden schwebenden Strecken 
Bremsberge) richtet sich nach der streichenden Länge des Baufeldes. Es kann beim 
Eintheilen des Baufeldes in Bremsbergfeldern vorkommen, daß man über die gewöhn⸗ 
liche streichende Länge, welche ca. 200 bis 280 m und auch unter Umständen 8300 m 
heträgt, hinausgehen muß, weil durch Einlegen eines weiteren Bremsberges die Bau⸗ 
felder zu klein würden. Dieser Bremsberg wird nun dadurch gespart, daß man die 
fraglichen Meter auf die übrigen Bremsbergfelder vertheilt, welche dadurch über die 
gzebräuchliche Länge hinaus genommen werden. 
Außerdem kann das Vorkommen von Sprüngen, die man mit den Abbaustrecken 
nicht durchfahren will, eine größere oder kleinere streichende Lünge des Baufeldes 
bedingen. 
Dort, wo nicht durch die Bergpolizei eine Ausnahme besonders genehmigt ist, was 
bei Bremsbergen unter 200 Einfallen geschehen kann, muß zu jedem Bremsberge ein 
Fahrschacht und wo zweiflügliger Bau, zwei Fahrschächte getrieben werden. (Allgemeine 
Bergpolizei-Verordnung für den Verwaltungsbezirk des Königlichen Oberbergamts zu 
Bonn. Vom 1. Mai 1894, 8 29). 
Die Fahrschächte legt man 12 bis 20 mm rechts und links vom Bremsberge entfernt 
parallel mit demselben. Die Abstände der einzelnen Abbaustrecken, welche rechtwinklig 
zu Brems- und Fahrschacht aufgefahren werden, nimmt man wohl nicht unter 12 und 
nicht über 20 m. Es giebt zwei Arten von Abbaustrecken und zwar breite Abbaustrecken 
mit Bergeversatz und schmale Abbaustrecken. Erstere werden da gewählt, wo man das 
Bergefördern vermeiden will, im Flöhe aber Berge eingelagert sind, oder wo das Flötz 
so schwach ist, daß man, um die nöthige Streckenhöhe zu erhalten, im Liegenden oder 
Hangenden das Nebengestein nachreißen muß. Treibt man breite Abbaustrecken, so 
wird wohl immer am unteren Stoße ein Wetterzug ausgespart werden müssen. 
Die schmalen Abbaustrecken, welche nur in der erforderlichen Streckenbreite, 
gewöhnlich 1,60 melichte Weite, getrieben werden, finden dort Anwendung, wo das 
199.
	        

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Serlo, Albert, and O. Jüngst. Erste Unterweisung in Der Bergbaukunde Nach Dem Heft Des Kaiserlichen Bergmeisters Serlo Zu Metz Für Die Saarbrücker Verhältnisse. St. Johann: Saardr., 1901. Print.
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