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Fest-Schrift zum 50-jährigen Jubiläum der Grube Heinitz

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Fest-Schrift zum 50-jährigen Jubiläum der Grube Heinitz

Monograph

Persistent identifier:
1757099077
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-530526
Title:
Fest-Schrift zum 50-jährigen Jubiläum der Grube Heinitz
Shelfmark:
4 2008-1526
Place of publication:
St. Johann-Saarbrücken
Publisher:
Dr. der Neuen Saarbrücker Zeitung
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
Mining
Year of publication:
1897
Number of pages:
95 S.
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
112

Chapter

Title:
II. Technischer Betrieb.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
40

Chapter

Title:
A. Unter Tage.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
33

Contents

Table of contents

  • Fest-Schrift zum 50-jährigen Jubiläum der Grube Heinitz
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • I. Geschichtliche Entwicklung.
  • Preface
  • II. Technischer Betrieb.
  • A. Unter Tage.
  • B. Über Tage.
  • III. Einrichtungen zum Besten der Belegschaft.
  • Karten
  • Cover

Full text

Bei dem Niederbringen von einfallenden Strecken, welche eine Breite von 
2,5 mm erhalten, werden zur Förderung theils Lufthaspel, theils Pferde verwandt. 
Das Auffahren von Querschlägen, Grund-, Theilungs- und schwebenden Strecken 
geschah früher ausschließlich mit Begleitörtern (Parallelstrecken) und Wetterscheidern, 
neuerdings hat sich bei der Herstellung dieser Baue die Separatventilation erfolg— 
reichen Eingang verschafft. Eine nicht unwesentliche Beschleunigung und Kosten⸗ 
ersparniß beim Betriebe der Gesteinsarbeiten, als seigeren Ueberbrechen und Quer— 
schlägen ist durch die Verwendung von Handbohrmaschinen (Systeme Thomas und 
Hardy) erreicht worden. 
Die Leistung einer Kameradschaft bei Anwendung dieser Bohrmaschinen beträgt 
in Querschlägen bei Schiefer und nicht zu hartem Sandstein etwan“/, in seigeren 
Ueberbrechen etwa 5, der Leistung des gewöhnlichen Handbohrens, was einer Er— 
näßigung des Gedingesatzes auf 2, bezw. „/, des sonstigen Satzes entspricht. 
Die monatliche Leistung beim Querschlagsbetrieb beträgt durchschnittlich bet 
einer Belegung mit 11 Mann etwa 25 mm, gegen sonst 19 m, beim Ueberbrechen 
16 m, gegen sonst 13 m. Das Gedinge pro Meter Querschlag schwankt bei 
Schieferthon zwischen 45 55 Mk., bei Sandstein zwischen 55275 Mk. und bei 
Tonglomerat zwischen 110 — 180 Mt. 
2. Abbau. 
Innerhalb der einzelnen Querschlagsfelder werden auf den beiden Gruben 
Heinitz und Dechen gleichzeitig fast stets sowohl Flötze der hangenden als mittleren 
und liegenden Gruppe in Bau genommen, so zwar, daß die Vorrichtungs- und Ab— 
bau⸗Arbeiten innerhalb der Gruppen auf den hangenden Flötzen zeitlich denjenigen 
auf den liegenderen Flötzen voraus sind. Nahe zusammen liegende Flötze derfelben 
Flötzgruppe werden entweder einzeln, in der Reihenfolge vom Hangenden zum Liegenden 
fortschreitend, oder unter Umständen gemeinsam abgebaut. 
Die Flötze des Steinkohlenbergwerks Heinitz werden in der weitaus größten 
Zahl mittelst streichenden Pfeilerbaues gewonnen, welcher in verschiedenen Modifika— 
sionen ausgebildet ist. Diese Abbaumethode findet ihre Begründung in der verhältniß, 
mäßig starken Mächtigkeit der Flötze, in den meist geringen Bergemitteln derselben, 
in dem gebrächen Verhalten des Daches, sowie in dem wechselnden Einfallwinkel der 
Flötze. Strebbau- und andere Abbau-Methoden mit Bergeversatz kommen daher nur 
vereinzelt vor. Fast überall aber gibt man dem streichenden Bau den Vorzug vor 
dem schwebenden, weil bei dem Auftreten von Schlagwettern der schwebende Orts— 
hetrieb nur mit Anwendung der größten Vorsicht geführt werden kann und unter 
diesen Verhältnissen der streichende Bau die Wetterführung erleichtert. 
Schwebender Pfeilerbau hat daher auf Grube Dechen mit Rücksicht auf die 
steilere Flötzlagerung und die Schlagwetterentwickelung niemals, auf Grube Heinitz 
nur lokale Anwendung gefunden. 
Bei der Theilung des Grubenfeldes in regelmäßige Querschlagsfelder, wie 
solches in der 3. Tiefbausohle beider Gruben der Fall ist, beziehungsweise war, 
liegen die Bremsberge der einzelnen Flötze in unmittelbarer Nähe der Querschläge. 
Die Flötzgrundstrecken zwischen den letzteren werden, abgesehen von den Fällen, in 
denen sie als Hauptförder- oder Wetter-Strecken unterhalten werden sollen, ganz wie
	        

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Fest-Schrift Zum 50-Jährigen Jubiläum Der Grube Heinitz. St. Johann-Saarbrücken: Dr. der Neuen Saarbrücker Zeitung, 1897. Print.
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