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Wissen und Denken

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Bibliographic data

fullscreen: Wissen und Denken

Monograph

Persistent identifier:
1658674138
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-317400
Title:
Wissen und Denken
Sub title:
ein Prolegomenon zu aller Philosophie
Author:
Driesch, Hans
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Year of publication:
1922
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
166

Other

Title:
I. Einleitung
Document type:
Monograph
Structure type:
Other
Digitised pages:
13

Contents

Table of contents

  • Wissen und Denken
  • Cover
  • Title page
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Der Begriff ‚‚Ordnung‛‛. Die allgemeine Logik
  • III. Naturordnungslehre und Seelenordnungslehre
  • IV. Das Naturwirkliche
  • V. Das Seelenhafte. Der Wissenserwerb
  • VI. Metaphysik. Das Wirkliche
  • VII. Die ‚‚Wahrheit‛‛ und ihre Kriterien
  • VIII. Das Wollen
  • IX. Rückblick
  • X. Metaphysik des Wissens
  • XI. Schluss
  • Begriffserläuterungen des Autors
  • Cover

Full text

4. Die eigene Lehre. 
7 
a) Es „gibt“ viele Iche mit Eigenschaften im Sinne von formalen 
Tfttigkeitavermögen; daneben „gibt“ es viele in ihrem Aneich unbe¬ 
kannte Dinge. Erfahrung ist das Ergebnis der Wirkung der Dinge 
auf die Iche. Das ist echter sogenannter Psychologismus; heute 
ist er wenig mehr vertreten. Es ist ohne weiteres klar, daß er nicht 
nur die Begriffe „Tätigkeit“ und „viele Iche“, sondern auch alles mög¬ 
liche andere, z. B. die Begriffe „Eigenschaft“ und „Wirken“, an viel 
zu früher Stelle und gänzlich ungeklärt einführt. 
b) Es gibt tätigen Vorstand und chaotisches sinnliches Material, 
nach dessen Herkunft nicht gefragt wird,; Erfahrung (Wissen) ist das 
Ergebnis der Wirkung des Verstandes auf das Material, Das ist 
echter Solipsismus, wenn Verstand in der Einzahl gesetzt wird; 
wir wollen es dagegen in unbestimmter Form Idealismus nennen, 
wenn vorausgesetzt wird, es gebe viele Verstandesiche. Der Solipsismus 
ist „kritischer“ als der Idealismus, aber auch er arbeitet zu Unrecht 
von Anfang an mit bewußter Tätigkeit und ist nicht unser metho¬ 
discher Solipsismus. 
c) Alles ist ebenso wie. beim Idealismus, aber die tätigen Ver¬ 
standesiche haben Teil an einem „Bewußtsein überhaupt“, sind Aus¬ 
druck eines solchen Bewußtseins. Erfahrung ist daher nichi nur für 
die vielen Iche als solche gültig, sondern allgemeingültig. Das 
ist metaphysischer Idealismus, er ist heute in weiten Kreisen 
herrschend. Er trägt unkritische oder, besser, vorkritische Reste aus 
der Auffassung des täglichen Lebens in dem Begriffe „viele“ Iche 
oder Subjokte in sich, und er hat in den Begriffen „Bewußtsein über¬ 
haupt“ und „allgemeingültig“ illegitime, d. h, zu früh aufgestellto, 
metaphysische Bestandteile. 
d) Das Bewußtsein überhaupt produziert in seinen Aus¬ 
prägungen, den Einzelsubjekten, die gesamte Erfahrung nach Form und 
Inhalt in allgemeingültiger Weise. Das ist offenkundige Metaphysik, 
es faßt die Lehren Fichtes und Hegels in sich. 
e) Ich mit meinem Erleben, das aus mir stammt, bin das Einzige, 
was es gibt. Das ist dogmatischer Solipsismus, und zwar 
„negativ“ dogmatischer; es wird nämlich dogmatisch, d. h. ohne zu¬ 
reichenden Grund, das Sem eines Anderen als des Ich negiert. Diese 
Lehre wird kaum ernstlich vertreten. 
Man könnte vielleicht die Liste durch weitere Gliederung noch 
reicher machen; es genügt aber das Mitgeteilte unseren Absichten1). 
4. Die eigene Lehre. 
Wir stellen nun allen hier kurz angedeuteten Lehren zu¬ 
nächst unsere eigene Lehrmeinung schlicht entgegen: 
Dian vergleiche zu dem Vorstehenden meinen Aufsatz in den 
Kantstudien 22 (1917),
	        

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Driesch, Hans. Wissen Und Denken. Leipzig: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1922. Print.
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