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Philosophie der Kunst

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Bibliographic data

fullscreen: Philosophie der Kunst

Monograph

Persistent identifier:
1658658205
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-299063
Title:
Philosophie der Kunst
Author:
Gentile, Giovanni
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Fine Art
Year of publication:
1934
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
300

Chapter

Title:
Erster Teil. Die Aktualität der Kunst
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
109

Chapter

Title:
IV. Das Gefühl
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
23

Contents

Table of contents

  • Philosophie der Kunst
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Imprint
  • Vorbemerkung
  • Contents
  • Einführung. Das Problem der Kunst
  • I. Der menschliche Charakter der Kunst
  • II. Das empirische Problem
  • III. Das philosophische Problem
  • Erster Teil. Die Aktualität der Kunst
  • I. Das Dasein der Kunst
  • II. Die Form
  • III. Dialektik der Form
  • IV. Das Gefühl
  • V. Liebe und Sprache
  • Zweiter Teil. Die Attribute der Kunst
  • I. Die Kunst, die Künste und die schöne Natur
  • II. Genie, Geschmack, Kritik
  • III. Die Kunst als Befreierin
  • IV. Kunst und Moral
  • V. Die Unsterblichkeit der Kunst
  • Schluss
  • Veröffentlichungshinweise

Full text

Das Gefühl. 
135 
Und das Gefühl? Auch das steht nicht da wie etwas, von dem 
das Subjekt nur Notiz zu nehmen hätte. Wenn dem nun so wäre — 
welch einen Unterschied könnte man zwischen Sinnesempfindung 
und Gefühl feststellen? Das Gefühl wäre eine Sinnesempfindung 
von Freude oder Schmerz; und könnte nicht umgekehrt der Anblick 
der grünen Farbe reines Gefühl des Grünen genannt werden? 
Weist das Gefühl auf einen Zusammenhang zwischen Erfahrung 
und Subjekt hin? Aber wenn dieser Zusammenhang auch immer 
vor dem Subjekt stände, so würde es von ihm wie von einer Tat¬ 
sache Kenntnis nehmen, die nicht eigentlich es, dieses Subjekt, 
sondern jenes Subjekt angeht, das es in Verbindung mit der hinzu¬ 
kommenden Erfahrung wird: etwas Gemachtes, etwas, das wie 
sein Bild aussieht, das sich ihm entfremdet hat. 
Dasselbe Gefühl also muß in das Bewußtsein eindringen und 
muß das Bewußtsein selbst sein, in dem das Sein sich für den 
verwirklicht, der das Gefühl hat. Damit ich wahrhaft ein Gefühl 
habe, mich freue, Schmerz empfinde, hoffe oder fürchte, darf ich 
mich nicht als der, der ich bin, auf die Rolle des Zuschauers meiner 
Freude, meines Schmerzes, meiner Furcht oder Hoffnung be¬ 
schränken, sondern ich muß dieses Gefühl in mir selbst haben, und 
es muß den Inhalt des Lebens bilden, das ich lebe. 
Um aber zu dieser wirklichen Innerlichkeit des Gefühls zu ge¬ 
langen, muß man die Grenzen der Psychologie überschreiten und 
ihren Weg nach rückwärts einschlagen. 
6. 
Das Gefühl und seine Dialektik. 
Vom Gefühl gelangt man nicht zum Subjekt, das es fühlt. Das 
Gefühl ist nicht ein Ding, das von einer Hand in die andere über¬ 
gehen kann. Wohl aber kann man vom Subjekt, das Bewußtsein 
und von allem Bewußtsein von sich ist, zum Gefühl wie zu jedem 
anderen Begriff gelangen, der nicht leer an Inhalt ist und zum 
inneren Leben gehört. 
Was ist aber dann dieses Gefühl? Ein ich weiß nicht was, wie 
einmal von einer bestimmten Art von Gefühl gesagt wurde: etwas, 
was jeder empfindet und wovon niemand genau sagen kann, was es 
sei. Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen: denn es ist 
kein Gedanke, den man bestimmen oder in Urteilen und Vernunft¬ 
schlüssen formulieren, der sich in einer Anzahl von Worten ent¬ 
falten und in ihr Gestalt annehmen könnte. Es ist der logischen
	        

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Gentile, Giovanni. Philosophie Der Kunst. Berlin: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1934. Print.
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