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Über die Freiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Über die Freiheit

Monograph

Persistent identifier:
1658648358
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-307395
Title:
Über die Freiheit
Author:
Constant, Benjamin
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
Miscellaneous
Year of publication:
1946
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
144

Chapter

Title:
Über die Volkssouveränität und ihre Grenzen
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
14

Contents

Table of contents

  • Über die Freiheit
  • Cover
  • Prepage
  • Figure
  • Title page
  • Imprint
  • Preface
  • Von der Freiheit des Altertums, verglichen mit der Freiheit der Gegenwart
  • Über die Volkssouveränität und ihre Grenzen
  • Über die persönlichen Rechte
  • Über die Gewerbefreiheit
  • Über die Freiheit der kleinen Schriften, Flugblätter und Zeitungen
  • Über die fortschreitende Entwicklung der religiösen Vorstellungen
  • Remarks
  • Contents
  • Cover

Full text

Wenn man festlegt, dass die Volkssouveränität 
unbeschränkt sei, so wirft man in die menschliche 
Gesellschaft aufs Geratewohl eine Machtfülle, die 
einfach zu gross und die ein Übel ist, in welche 
Hände man sie auch lege. Überträgt man sie einem 
Einzigen, mehreren, allen, stets wird man sie als 
ein Übel empfinden. Man wird die Machthaber be¬ 
schuldigen und, je nach Umständen, der Reihe nach 
die Monarchie, die Aristokratie, die Demokratie, die 
gemischten Regierungen und das Repräsentativsy¬ 
stem anklagen. Und zwar zu Unrecht; denn man 
muss der Fülle der Macht und nicht deren Inhabern 
die Schuld beimessen, man muss die Waffe und nicht 
den Arm bekämpfen. Es gibt Keulen, die für Men¬ 
schenhände zu schwer sind. 
Der Irrtum derjenigen, die in aufrichtiger Frei¬ 
heitsliebe der Volkssouveränität eine unbeschränkte 
Gewalt einräumten, rührte von der Art her, wie sich 
ihre persönlichen Anschauungen gebildet hatten. Aus 
der Geschichte war ihnen bekannt, dass eine kleine 
Zahl von Männern, oder sogar ein Einziger, eine un¬ 
ermessliche Macht besassen, welche viel Böses tat; 
ihr Zorn richtete sich jedoch gegen die Besitzer der 
Macht und nicht gegen die Macht selber. Statt sie 
zu vernichten, waren sie bloss darauf bedacht, sie zu 
verlagern. Sie betrachteten sie als eine Eroberung; 
in Wirklichkeit war sie eine Landplage. Sie statteten 
die ganze Gesellschaft damit aus. Von ihr ging die 
Macht notwendigerweise auf die Mehrheit über, 
von der Mehrheit in die Hände einiger weniger Män¬ 
ner, oft in die Hand eines Einzigen: sie richtete eben¬ 
62
	        

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Constant, Benjamin. Über Die Freiheit. Saarbrücken: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1946. Print.
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