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Vorlesungen über praktische Philosophie

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Bibliographic data

fullscreen: Vorlesungen über praktische Philosophie

Monograph

Persistent identifier:
1656501155
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-308841
Title:
Vorlesungen über praktische Philosophie
Author:
Natorp, Paul
Place of publication:
Erlangen
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Year of publication:
1925
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
547

Chapter

Title:
VII. Die Konstitution des Sinngehalts unter dem Gesichtspunkt der Praxis : B. Praktischer Gehalt (Praktik)
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
96

Contents

Table of contents

  • Vorlesungen über praktische Philosophie
  • Cover
  • Title page
  • Imprint
  • Preface
  • Contents
  • I. Allgemein systematische Grundlegung. Die drei Grundphasen des Seins
  • II. Grundkategorien
  • A. Kategorien der Modalität
  • B. Kategorien der Relation
  • C. Kategorien der Individuation
  • III. Die Strukturgesetzlichkeit der Aktivität (Struktur)
  • IV. Die Funktionsgesetzlichkeit der Aktivität (Funktion)
  • V. Die Konstitution des Sinngehalts als praktischen (Gehaltskonstitution)
  • VI. Die Konstitution des Sinngehalts unter dem Gesichtspunkt der Praxis : A. Theoretischer Gehalt (Theoretik)
  • VII. Die Konstitution des Sinngehalts unter dem Gesichtspunkt der Praxis : B. Praktischer Gehalt (Praktik)
  • 1. Wirtschaftsphilosophie
  • VIII. 2. Rechts- und Staatsphilosophie
  • IX. 3. Philosophie der Erziehung
  • Veröffentlichungshinweise

Full text

372 
Kap. VII. § 144. 
immer stillschweigende Voraussetzung gewesen, ohne die der 
Mut, das oft waghalsige Selbstvertrauen der Handlung nicht 
zu verstehen wäre. Denn auch die kühnste Zuversicht des 
Handelns muß doch das, was sie sich vornimmt und wofür sie 
alles einsetzt, für überhaupt möglich, für an sich erreichbar 
halten, also auch voraussetzen, daß der Möglichkeitsgrund 
dafür vorhanden sei. 
Dann aber wird die Handlung, wenn sie nicht bloß mutig, 
sondern auch vernünftig sein will, auch stets Sorge tragen 
müssen, ihren Möglichkeitsgrund in seinem Bestände, auf den 
sie so wesentlich angewiesen ist und immer angewiesen bleibt, 
unversehrt auf gleicher Höhe zu erhalten, womöglich aber zu 
steigern, da sie doch auch sich selbst fort und fort zu steigern 
den Drang, ja den Zwang einer inneren Notwendigkeit in sich 
spürt. Die Analogie der Substanz im Natursinn (der Energie¬ 
erhaltung) liegt nahe genug; aber es zeigt sich sofort auch der 
scharfe Unterschied, nämlich in dem durchaus nur statischen 
Sinne der Substanz der Naturvorgänge, die als ebensowenig 
zu vermehrender wie zu vermindernder Fonds angenommen 
wird, aus dem die Naturvorgänge sich speisen müssen. Für 
das Bedürfnis eben der Theorie ist es so gefordert, um die 
Naturvorgänge in unveränderlicher Gesetzlichkeit darstellbar 
zu machen. Die Substanzgrundlage des Naturgeschehens 
muß konstant gedacht werden, damit eine Rechnung der 
Natur auf gestellt werden kann. Sie kann nur rechnen mit 
einem festen Grundbestände, oder wenn auch mit einem be¬ 
weglichen, dann einem wiederum nur nach festem Gesetz ver¬ 
änderlichen Bestände. Anders die Praxis. Die Möglichkeits¬ 
grundlage für sie ist zwar für die einzelne Berechnung (denn 
auch die Praxis rechnet) auch als festbleibend anzunehmen; 
aber die Praxis selbst weiß sehr wohl, sie bleibt nicht fest, sie 
darf gar nicht fest bleiben, sie soll vielmehr sich beständig 
steigern, um für die niemals in feste Schranken sich ein¬ 
schließenden, sondern stets sich selbst steigernden, ins Un¬
	        

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Natorp, Paul. Vorlesungen Über Praktische Philosophie. Erlangen: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1925. Print.
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