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Lotharingia

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Bibliographic data

fullscreen: Lotharingia

Monograph

Persistent identifier:
1655718096
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-91559
Title:
Lotharingia
Sub title:
eine europäische Kernlandschaft um das Jahr 1000; Referate eines Kolloquiums vom 24. bis 26. Mai 1994 in Saarbrücken
Author:
Herrmann, Hans-Walter
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
SDV, Saarbrücker Dr. und Verl.
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
Kommission für Saarländische Landesgeschichte
History
Volume number:
26
Year of publication:
1995
Number of pages:
257 S.
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
fre
Digitised pages:
264

Chapter

Title:
Gorze und St-Evre. Anmerkungen zu den Anfängen der lothringischen Klosterreform des 10. Jahrhunderts
Author:
Erkens, Franz-Reiner
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
21

Contents

Table of contents

  • Lotharingia
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Imprint
  • Inhalt
  • Preface
  • Preface
  • Ansprache zur Eröffnung des Kolloquiums am 24. Mai 1994 in Saarbrücken
  • Die Einheit des Frankenreiches und das Teilungsprinzip
  • La Lotharingie: Naissance d'un espace politique
  • Das Elsaß - ein Teil des Zwischenreiches?
  • L'Aristocratie Lotharingienne: Structure interne et conscience politique
  • Un évêque et son temps, Advence de Metz (858 - 875)
  • Gorze und St-Evre. Anmerkungen zu den Anfängen der lothringischen Klosterreform des 10. Jahrhunderts
  • Notger de Liège. Un évêque lotharingien aux alentours de l'an Mille
  • Wirtschaftsleben in Lotharingien
  • Les écoles de Lotharingie autour de l'an Mil
  • Volkssprache und volkssprachige Literaturen im lotharingischen Zwischenreich (9. - 11. Jh.)
  • Les arts dans le sud de la Lotharingie
  • Tafeln/Tableaux
  • Abkürzungen/Abréviations
  • Autoren/Auteurs
  • Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung
  • Cover

Full text

daher von selbst, an dieser Stelle nochmals Entstehung und Entfaltung der lothringischen 
Reformbewegung vorzutragen - zumal dies erst vor wenigen Jahren auf der Reichenau 
geschehen ist.6 Was jedoch nicht nur als legitim, sondern sogar als dringend geboten 
erscheint angesichts neuerer Forschungsergebnisse, das ist eine erneute Reflexion über die 
Besonderheit sowie über die Bedingungen und Zusammenhänge der lothringischen, 
genauer gesagt: der oberlothringischen Klosterreform - und dies soll im folgenden versucht 
werden. 
Wenn die Gegensätze zwischen dem burgundischen und dem lothringischen Mönchtum 
keinesfalls so scharf waren, wie es der antithetisch formulierte Titel des Buches 'Gorze- 
Kluny' suggerieren wollte,7 wenn in der ersten Hälfte und in der Mitte des 10. Jahrhunderts 
zwischen den einzelnen Reformzentren gerade keine Gräben verliefen, sondern eher ausge¬ 
glichene und sogar gute Beziehungen bestanden und wenn der gemeinsame Wurzelgrund 
aller Bemühungen um das monastische Leben das Nachwirken der karolingischen, in 
besonderem Maße von Benedikt von Aniane formulierten und von Ludwig dem Frommen 
geförderten Klosterreform des frühen 9. Jahrhunderts bildete,8 dann stellt sich als erstes die 
Frage, worin denn eigentlich das Besondere der oberlothringischen Reform lag, wodurch sie 
sich von den übrigen Bestrebungen um eine Hebung der Klosterdisziplin und der Mönchs¬ 
moral unterschied. Die Antwort mag auf den ersten Blick überraschen, aber sie lautet 
schlicht und einfach: Die oberlothringische Reform hat - anders als die übrigen Reform¬ 
bewegungen ihrer Zeit - entscheidende Impulse von innerkirchlichen, von klerikalen 
Kräften, also von innen und nicht von außen, erhalten. 
Die Gründungen sowohl von Cluny als auch von Brogne gingen auf Laien zurück: auf den 
Herzog Wilhelm von Aquitanien, der eine Initiative seiner Schwester Ava, der Gemahlin des 
Grafen Warin von Mäcon, aufgriff,9 und auf den nicht gerade reich begüterten fränkischen 
Adligen Gerhard aus dem Lomatschgau, der ein Gefolgsmann des Grafen Berengar von 
6 Vgl. den Sammelband: Monastische Reformen im 9. und 10. Jahrhundert. Hg. v. Raymund Kottje und 
Helmut Maurer (= VF 38), Sigmaringen 1989, und darin besonders die Beiträge von Michel Parisse, 
Noblesse et monastères en Lotharingie du IXe au XIe siècle (S. 167-196), und Egon Boshof, Kloster und 
Bischof in Lothringen (S. 197-245). 
7 Vgl. dazu und zum folgenden etwa R. Schieffer (wie Anm. 3) S. 166 ff. oder Raymund Kottje, Mona¬ 
stische Reform oder Reformen?, in: Monastische Reformen (wie Anm. 6) S. 9-13, bes. 11, und Matthias 
Werner, Wege der Reform und Wege der Forschung. Eine Zwischenbilanz, in: Monastische Reformen, 
S. 247-269, bes. 261 f. 
8 Vgl. dazu Josef Semm 1er, Das Erbe der karolingischen Klosterreform im 10. Jahrhundert, in: Monasti¬ 
sche Reformen, S. 29-77. - Zur karolingischen Reform des frühen 9. Jahrhunderts vgl. Rudolf Schieffer, 
Die Karolinger, Stuttgart 1992, S. 116 f., und Reinhard Schneider, Das Frankenreich (= Oldenbourg 
Grundriß der Geschichte 5), München 21990, S. 38 und 142 (sowie die hier verzeichnete Literatur), 
besonders aber auch Otto Gerhard Oexle, Forschungen zu monastischen und geistlichen Gemein¬ 
schaften im westfränkischen Bereich (= Münstersche Mittelalter-Schriften 31), Münster 1978. 
9 Vgl. Sackur I, S. 39 ff. 
122
	        

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Herrmann, Hans-Walter. Lotharingia. Saarbrücken: SDV, Saarbrücker Dr. und Verl., 1995. Print.
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