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Logik

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Bibliographic data

fullscreen: Logik

Monograph

Persistent identifier:
1655060872
URN:
urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-294152
Title:
Logik
Author:
Pfänder, Alexander
Place of publication:
Saarbrücken
Publisher:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Document type:
Monograph
Collection:
philosophy
Year of publication:
1963
Copyright:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Language:
ger
Digitised pages:
371

Chapter

Title:
Die Lehre vom Urteil (I. Abschnitt)
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Digitised pages:
98

Contents

Table of contents

  • Logik
  • Cover
  • Prepage
  • Serientitel
  • Title page
  • Imprint
  • Dedication
  • Preface
  • Contents
  • Introduction
  • Die Lehre vom Urteil (I. Abschnitt)
  • Die Lehre vom Begriff (II. Abschnitt)
  • Die obersten logischen Grundsätze (III. Abschnitt)
  • Die Lehre von den Schlüssen (IV. Abschnitt)
  • A. Die Lehre von den unmittelbaren Schlüssen
  • B. Die Lehre von den mittelbaren Schlüssen
  • Sachregister
  • Personenregister

Full text

Vorbereitendes 
33 
Behauptungen im Vordersinn zum Ausdruck kommen, sind die Aussage - 
oder Behauptungssätze. Man kann in der Logik die sprachlichen Behaup¬ 
tungssätze gar nicht umgehen, denn man hat sie erstens nötig, um die Urteile 
zu fixieren, die man untersuchen will, und man kann zweitens die Unter¬ 
suchungen über bestimmte Urteile nicht mitteilen, wenn man die gemeinten 
Urteile nicht in sprachlich angemessene Formen kleidet. Um so nachdrück¬ 
licher ist darauf hinzuweisen, daß weder die sprachlichen Sätze noch die Ver¬ 
bindung zwischen bestimmten sprachlichen Sätzen und bestimmten Urteilen 
den eigentlichen Problemgegenstand der Logik bilden. Der ist vielmehr nur 
in den ausgedrückten Urteilen gelegen. Um zu diesen zu gelangen, muß 
man daher von den stützenden sprachlichen Sätzen zu den bestimmten, zu 
untersuchenden, Urteilen hinüberkommen und nicht an den Sätzen hängen 
bleiben. Und um dies mit voller Besonnenheit ausführen zu können, muß 
man die Verschiedenheit zwischen den sprachlichen Sätzen und den ihren 
Sinn bildenden Urteilen klar erkannt haben. 
2. Die Verschiedenheit von Satz und Urteil 
Der sprachliche Behauptungssatz besteht aus einzelnen Wörtern, die selbst 
wieder aus einzelnen Buchstaben bestehen. Er ist ein sprachliches Gebilde 
aus diesen Elementen. Das in dem Satz zum Ausdruck gebrachte Urteil 
dagegen besteht niemals aus Wörtern, und die Elemente des Urteils, die 
Begriffe, bestehen niemals aus Buchstaben. Dagegen besteht das Urteil aus 
Begriffen, die niemals Bestandteile eines sprachlichen Satzes bilden. 
Übrigens erweist sich die Verschiedenheit von Satz und Urteil schon darin, 
daß mit einem und demselben Satz in verschiedenen Fällen sehr verschiedene 
Urteile zum Ausdruck gebracht werden können. Dem entspricht, daß auch 
ein und dasselbe Urteil in verschiedenen Sätzen, zum mindesten in verschie¬ 
denen Sprachen kundgegeben werden kann. Können aber Satz und Urteil 
unabhängig voneinander variieren, so sind sie notwendig voneinander ver¬ 
schieden. 
Sprachliche Behauptungssätze lassen sich ganz gedankenlos bilden und 
vernehmen, ohne daß irgendwelche Urteile dabei vollzogen werden. Dies 
wäre natürlich unmöglich, wenn Behauptungssätze selbst schon Urteile 
wären. Andererseits gibt es viele Fälle, in denen zwar Urteile, aber keine 
Behauptungssätze gebildet werden: man hat das Urteil schon vollzogen, ehe 
man den angemessenen sprachlichen Satz formt. 
Wenn man trotzdem die sprachlichen Sätze selbst gelegentlich als wahre
	        

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Pfänder, Alexander. Logik. Saarbrücken: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, 1963. Print.
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